Buntes - "Sie schrien und beteten"

Auf dem Weg zum Weltcup nach Sotschi sind die österreichischen Skisprung-Damen und -Herren mit dem Schrecken davongekommen. Ein Blitz schlug fünf Minuten vor der Landung in Russland in eine Turbine des Charter-Flugzeugs ein. Zu einem Brand kam es nicht, hieß es. Zudem wurde niemand verletzt, doch einige der insgesamt 120 Passagiere hatten Todesangst. "Sie schrien und beteten", sagte ein Zeuge.

Der Pilot konnte sicher landen. Angeblich war die Gefahr eines Unglücks relativ gering. Denn nur in extrem seltenen Fällen verunglückten Flugzeuge nach einem Blitz-Einschlag. Dazu Luftfahrt-Experte Sepp Moser: "Es gibt im Flugzeug einen Schlag. Das ist sehr unangenehm." Die Maschine selber nehme aber keinen Schaden.

Die Skispringer haben am Wochenende in der Olympia-Stadt 2014 auf einer neu gebauten Schanze ihre Generalprobe. Man darf gespannt sein, ob sie den Schrecken, der ihnen widerfahren ist, abschütteln können.

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