Buntes - "Bin der am schlechtesten angezogene Mann"

Dart-Spieler sind oft verrückte Charaktere - kein Wunder, könnte man meinen: Immerhin betreiben sie einen Kneipen-Sport. Doch auch bei den Profis, wo es um richtig viel Geld geht, bleibt das Chaoten-Image hängen. Der Schotte Gary Anderson spielt damit. "Ich bin der am schlechtesten angezogene Mann im Business", sagt er - und hat wahrscheinlich sogar Recht.

Grauenhafte Stoffmuster gibt es viele, die Kombination aus ihnen übertrifft jedoch alles. Anderson tritt bei den Snooker-Turnieren inzwischen in Outfits auf, die aus verschiedenen grässlichen Kleidern zusammengenäht wurden.

"Ich habe schwarze oder sehr dunkelblaue Shirts getragen - über die gesamten letzten 16 Jahre", erklärt Anderson der "Sun". "Aber jetzt wurde ich von der 'Foul Fashion Company' gefragt, ob sie etwas für mich designen dürften. Und deren Motto ist: 'So schlecht, dass es schon wieder gut ist'."

Ob die Hemden, die Anderson nun trägt, tatsächlich 'schon wieder gut' sind, das soll am besten jeder selbst entscheiden. Sicher ist zumindest: So fällt er auf - seine Sponsoren wird es freuen.

Anderson verliert im Achtelfinale

"Am Anfang habe ich etwas gezweifelt", gibt Anderson zu. "Aber inzwischen ist es mir egal. Ich habe mich daran gewöhnt und ziehe die Dinger einfach an."

20 verschiedene der Foul-Fashion-Hemden hat Anderson bereits in seinem Schrank hängen. "Dem Publikum gefällt's", sagt er. "Einige von ihnen kaufen die Dinger jetzt sogar auch."

Sportlich aber konnte Anderson seine Kleidung nicht helfen. Im Achtelfinale der PDC World Championships scheiterte der Schotte mit 0:4 an Raymond van Barneveld aus den Niederlanden.

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