Buntes - Wunder-Knirps auf dem Radar der NBA

Vergessen Sie für ein paar Minuten das gängige Klischee, dass Basketballer Riesenkerle sein müssen. In Florida mischt ein Fünftklässler derzeit die Highschool-Teams auf. Was daran besonders ist? Julian Newman ist nicht nur drei Jahre jünger, sondern mit seinen 1,35 Metern auch mindestens zwei Köpfe kleiner als alle seine Mit- und Gegenspieler.

Julian ist ein Ausnahmetalent, da stört es auch nicht, dass der Trainer, der einen Elfjährigen im Highschool-Team spielen lässt, den gleichen Nachnamen trägt.

Das kitschige Bild vom Trainer-Sohn trifft hier nicht zu, denn Julian hat sich seine Einsätze für die private Downey Christian School, die ihre Matches außerhalb der regulären Vereinigung - der Florida High School Athletic Association - austrägt, redlich verdient.

Mit 91 Punkten in drei Vierteln bei einem Middle-School-Spiel hatte Julian sich seinen Aufstieg verdient und selbst der Trainer des letzten Gegners, der Crooms Academy, lobte den kleinsten Spieler auf dem Feld.

Bessere Moves als manche Profis

"Er hat jede Menge Talent", sagte Coach Don Smith über den Elfjährigen, der sich unter den Großen bestens behaupten konnte. "Er hat Bewegungen drauf, die manche NBA-Spieler nicht können", schwärmt Vater Jamie von den Künsten seine Filius.

Für Julians Zukunft im Basketball sieht es rosig aus. Die ersten Colleges sollen schon angefragt haben. Die müssen sich aber wohl noch ein wenig gedulden, denn seinen Schulabschluss plant der sportliche Senkrechtstarter erst für 2020.

Wer sich mit eigenen Augen von Julians Können überzeugen möchte, startet einfach oben das Video.

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