Bundesliga - Trikots sorgen für Entsetzen

Peinliche Panne: Sechs Online-Fan-Shops von Fußballvereinen, unter anderem des FC Schalke 04, haben Trikot-Bestellungen mit Neonazi-Symbolen bedruckt. Das "MDR"-Magazin "Exakt" hatte Beflockungen mit Zahlen und Namen, die der rechten Szene zugehören, in Auftrag gegeben. Diese wurden anstandlos beflockt. Einzig Borussia Dortmund und der FC Bayern München weigerten sich.

Fan-Shirts mit der "88", ein Zahlenchiffre für den rechtsradikalen Gruß "Heil Hitler", sind demnach genauso wie die Namen Fritz Sauckel (NS-Gauleiter Thüringen), Reinhard Heydrich (Chef des Reichssicherheitshauptamtes) sowie der NSU-Terroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt akzeptiert und bearbeitet worden.

Solche Fehler unterliefen nicht nur dem Fan-Shop des FC Schalke 04, sondern auch denen von Dynamo Dresden, dem Halleschen FC, Rot-Weiß Erfurt, des 1. FC Magdeburg und Lok Leipzig.

Auch DFB-Shop betroffen

Externe Arbeiter, die für den DFB-Fan-Shop arbeiten, versahen ein Hemd der A-Nationalmannschaft auf Bestellung sogar mit dem Ku-Klux-Klan-Schriftzug "White Power". Als Reaktion darauf will der DFB, der ein eigenes Verschulden zurückwies, ein technisches Verfahren entwickeln, das dazu beiträgt, das so etwas nicht mehr passieren könne.

Auch die Vereine reagierten mit Bedauern.

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