Bundesliga - Mandzukic droht Ärger mit der Justiz

Nach seiner umstrittenen Jubelpose droht Mario Mandzukic vom deutschen Rekordmeister Bayern München nun auch Ärger mit der Justiz. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth prüft derzeit, ob Ermittlungen gegen den kroatischen Nationalspieler aufgenommen werden. Einen entsprechenden Bericht der "Nürnberger Zeitung" bestätigte Staatsanwaltschafts-Sprecherin Antje Gabriels-Gorsolke.

"Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth überprüft derzeit die Sach- und Rechtslage. Derzeit ist noch nicht absehbar, wie lange diese Prüfung dauern wird", teilte Gabriels-Gorsolke mit. Nach Ende der Prüfung wird entschieden, ob Ermittlungen aufgenommen werden.

Nach seinem Führungstreffer am vergangenen Samstag im Spiel beim 1. FC Nürnberg (1:1) hatte Mandzukic den Arm zu einem militärischen Gruß an die Stirn gelegt und dann von sich gestreckt. Eine ähnliche Geste zeigte auch der im Kosovo geborene Schweizer Nationalspieler Xherdan Shaqiri.

Der DFB hatte die beiden Spieler in einem Schreiben aufgefordert, "entsprechende Jubelformen zukünftig zu unterlassen, um Fehlinterpretationen zu vermeiden".

Er habe mit Politik absolut nichts am Hut, hatte Mandzukic erklärt.

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