Bundesliga - Lewandowski? Mandzukic zuckt mit den Schultern

Der Bayern-Stürmer strotzt weiter vor Selbstvertrauen - trotz Gomez, trotz Lewandowski. Richtig zufrieden ist er aber auch nicht.

Er hatte einen Lauf - und wurde auf die Bank verpflanzt.

Nur der FC Bayern mit seinem Luxuskader kann es sich leisten, dem Führenden der Torschützenliste in der Bundesliga (14 Treffer) auch mal eine Pause zu gönnen, damit Mario Gomez seine Form wiedererlangt.

Aber Mario Mandzukic bleibt relaxt. Der Angreifer hat vor dem Spiel bei seinem Ex-Klub VfL Wolfsburg (Freitag, ab 20:30 Uhr im Liveticker auf eurosport.yahoo.de) nichts von seinem Selbstvertrauen eingebüßt.

"Warum sollte ich mir Sorgen machen? Wenn ich mich weiter auf meine Leistung konzentriere, brauche ich mir keine Sorgen zu machen", sagte der Kroate am Mittwoch beim Pressetalk an der Säbener Straße. "Alle Stürmer sind wichtig, auch Mario und Claudio Pizarro. Jeder Spieler geht immer davon aus, dass er spielt. Das ist normal", weiß er.

Auch dass sich die Gerüchte verdichten, dass Robert Lewandowski im Sommer sein direkter Konkurrent an der Säbener Straße wird, rufen beim 26-Jährigen lediglich ein Schulterzucken hervor.

"Ich versuche über andere Dinge nachzudenken. Ich konzentriere mich auf mein Spiel und meinen Job, alles andere ist für mich nicht wichtig. Ich weiß, dass zu Bayern immer gute Spieler kommen, wenn Qualitätsspieler kommen, ist das immer gut", fügte er an.

Mandzukic lässt Tore sprechen

"Mandzo", wie er bei Bayern genannt wird, hat seine Erfahrung gemacht. Nicht jeder hatte ihm einen sofortigen Durchbruch beim Rekordmeister zugetraut. Doch die Kritiker verstummten schnell, als sie sahen, wie schnell er sich auf dem höheren Niveau akklimatisierte und Tore am Fließband sprechen ließ.

So ganz konnte er seine Enttäuschung über seine Reservistenrolle gegen Schalke aber dann doch nicht verbergen. "Es fällt schwer, wenn du draußen sitzen musst, wenn du so einen Lauf hast", gab er zu und ergänzte: "Aber ich habe das verstanden, Mario hatte es auch verdient, mal wieder zu spielen."

Kroos verteidigt Schweinsteiger

Mittelfeldspieler Toni Kroos hat indes seinen Kollegen Bastian Schweinsteiger in Schutz genommen, auf den zuletzt öffentlich Kritik eingeprasselt war (zum Artikel: Thon lästert über Schweinsteiger):

"Das ist Quatsch, was da gesagt wurde. Es kommt drauf an, wer was sagt und wie wichtig das ist. Da sind einige dabei, die mal wieder auf sich aufmerksam machen wollte. Aber: Ich hab' selten gesehen, dass er einen ausspielt - in seiner ganzen Karriere nicht. Wenn er jetzt auch noch auf seiner Position zu dribbeln anfängt - das machen andere ja auch nicht."

Gemeinsam will er mit dem FC Bayern den Siegeszug mit einem "Dreier" in Wolfsburg fortsetzen. Das Kreuz könnte mit 15 Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze nicht breiter sein: "Ich sehe keinen Grund, warum wir einen schlechten Tag erwischen sollten. Auch an Tagen, an denen wir nicht top drauf waren, haben wir gewonnen", betonte Kroos.

VIDEO: Ronaldo trifft United ins Herz

Quizaction - Testen Sie Ihr Sportwissen