Bundesliga - Labbadia wünscht sich Sieg zum Geburtstag

Der VfB Stuttgart wartet in der Bundesliga-Rückrunde vor dem Duell mit Werder Bremen als einziges Team noch immer auf den ersten Punktgewinn. Aber auch die Norddeutschen kommen im Rennen um einen Platz im internationalen Geschäft nicht entscheidend von der Stelle.

Am Freitag wurde Bruno Labbadia 47 Jahre alt, doch das schönste Geburtstagsgeschenk können ihm die Profis des VfB Stuttgart erst am Samstag machen - einen Heimsieg gegen den Bundesliga-Rivalen Werder Bremen.

"Dafür müssen wir aber konzentriert und engagiert zu Werke gehen und weniger Fehler als der Gegner machen", sagt der Coach vor dem richtungsweisenden Spiel (15:30 Uhr im Liveticker bei eurosport.yahoo.de) in der WM-Arena der Schwaben.

Die beiden punktgleichen Teams drängt es in die Europa League, schlecht aus den Startblöcken gekommen sind sie nach der Winterpause beide: Der VfB wartet noch auf den ersten Punktgewinn, die Hanseaten fuhren wenigstens am vergangenen Wochenende den ersten Dreier ein. Wer die Partie verliert, muss den Kontakt zum ersten Tabellendrittel erst einmal abreißen lassen.

Erstes Heimspiel nach Vertragsverlängerung

Für Labbadia, der einst zusammen mit dem heutigen Werder-Coach Thomas Schaaf zweieinhalb Jahre lang das grün-weiße Trikot trug, ist es das erste Heimspiel nach seiner Vertragsverlängerung bei den Schwaben. Noch hält sich der Unmut am Neckar angesichts einer Serie von vier Niederlagen in Grenzen. "Wir werden jetzt ganz bestimmt nicht in Aktionismus verfallen", verspricht VfB-Sportdirektor Fredi Bobic.

Dennoch: Während man in Stuttgart binnen der letzten zehn Jahre sieben Trainer verschliss, hat Schaaf an der Weser seit fast 14 Jahren das sportliche Sagen. Und eine Vertragsverlängerung über 2014 hinaus steht bei den Norddeutschen zwar nicht ganz oben auf dem Arbeitsplan, ist aber alles andere als unwahrscheinlich.

Geduld bei Werder

"Das hat für mich alles keine Eile", sagt der 51-Jährige, der mit seinem personellen Neuaufbau bei Werder nach den fetten Jahren in der Champions-League nur mühsam vorankommt. Geduld ist gefragt, auch beim neuen Sportdirektor Thomas Eichin, der am 15. Februar seine Arbeit im Weserstadion aufnimmt.

Für die beiden Fußball-Lehrer ist das direkte Aufeinandertreffen am Samstag ein letztlich normales Duell, für Martin Harnik jedoch nicht. Dem in Hamburg geborenen Österreicher gelang unter Schaaf der sportliche Durchbruch nicht, stattdessen setzte sich der Stürmer später beim VfB durch und wurde sogar Nationalspieler. Harnik: "Es ist einfach ein schönes Gefühl, gegen eine Mannschaft zu spielen, bei der es vor ein paar Jahren aus Leistungsgründen nicht gereicht hat, und dieser nun auf Augenhöhe zu begegnen."

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