Bundesliga - Klopp zu Chelsea? "Das ist nicht normal"

Die Gerüchte kursieren schon länger: Dortmunds Trainer steht bei den "Blues" auf der Liste. Nun erteilt Klopp den Londonern eine Absage.

Der Champions-League-Sieger hat sich auf der Suche nach einem neuen Übungsleiter wohl einen weiteren Korb eingefangen. Derzeit zeichnet Rafa Benitez für das Starensemble von der Stamford Bridge verantwortlich. Doch die Zeit des Spaniers ist begrenzt. Spätestens ab dem kommenden Juli soll ein neuer, frischer Mann installiert werden.

Klub-Besitzer Roman Abramowitsch will ein Ausrufezeichen setzen. Ganz oben auf der Liste steht Jose Mourinho. Doch auch Klopp, der im Ausland hohes Ansehen genießt, stünde Chelsea gut zu Gesicht. Die Leistung des jungen BVB-Teams in der Vorrunde der "Königsklasse" gegen Real Madrid, Manchester City und Ajax Amsterdam hat es dem Russen angetan.

Klare Absage von Klopp

Nun der Rückschlag: "Ich habe bereits 20 mal gesagt, dass ich meinen Vertrag bei Borussia Dortmund erfüllen will", sagte Klopp dem "Evening Standard". "Viele denken, dass ich so etwas nur so dahinsage und bei einem Angebot aus Madrid oder Chelsea sofort gehen würde. Das kann ich nicht ändern, aber sie werden schon sehen, dass ich es ernst meine."

Der Double-Sieger verglich die Situation mit seiner Zeit in Mainz. Den Verein hätte er "jedes Jahr für einen Bundesliga-Klub verlassen können", doch er blieb bis zum Vertragsende. "Ich genieße sehr, was ich hier in Dortmund tue. Ich bin bei einem großen Klub in einer tollen Stadt. Es ist eine große Ehre aber derzeit bin ich nicht auf dem Markt. Sorry!"

Zorc bleibt gelassen

In gewohnt launiger Art sprach Klopp sich selbst die Eignung für den Job ab. "Ich komme aus dem 1.500-Seelen-Städtchen Glatten im Schwarzwald. Und plötzlich sagt einer, dass ich Chelsea trainieren soll. Das ist doch nicht normal."

Auch BVB-Manager Michael Zorc äußerte sich zu den Gerüchten. Ein Anruf Chelseas sei "absolut überflüssig". "Es besteht vor 2016 absolut keine Chance für einen Transfer." Auch eine ähnlich hohe Ablösezahlung wie die 13 Millionen Euro, die Chelsea für André Villas-Boas auf den Tisch des FC Porto legte, könne ihn nicht umstimmen, so Zorc.

Die "Blues" werden sich wohl weiterhin auf dem internationalen Trainermarkt umschauen müssen.

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