Bundesliga - Klinsmann: "Nicht schön, aber lehrreich"

Jürgen Klinsmann hat sich bei "LIGA total!" über seine Zeit beim FC Bayern geäußert. Ein Verhältnis in irgendeiner Art zum heutigen Bayern-Präsidenten Uli Hoeneß habe er nicht mehr. Zudem äußerte sich der Coach des US-Nationalteams über die Ziele seiner Mannschaft, die DFB-Elf, Joachim Löw und die derzeitige Dominanz des deutschen Rekordmeisters in der Bundesliga.

Jürgen Klinsmann ist voll des Lobes über die Entwicklung bei der deutschen Nationalmannschaft. Seinem Nachfolger im Amt des Bundestrainers bescheinigt er hervorragende Arbeit. "Wenn man sich das gesamte Bild anschaut, wie sich die Mannschaft entwickelt hat, ist die Arbeit von Jogi einfach klasse", schwärmt der 48-Jährige bei "LIGA total!". Das 4:4 gegen Schweden sei eine "Eintagsfliege" gewesen.

Trotz seiner unschönen Entlassung beim FC Bayern hegt er keinen Groll mehr gegen den damaligen Bayern-Manager und heutigen Präsidenten Uli Hoeneß. "Ich bin kein Feind des FC Bayern, habe kein Problem mit Uli Hoeneß. Es gab zum Schluss ein paar verschiedene Meinungen, die aufeinander geprallt sind – damit hat es sich auch!"

"Bayern marschiert zur Meisterschaft"

Letztlich zieht er sogar Positives aus seiner Zeit beim deutschen Rekordmeister. "Das Ende war nicht schön, aber die Zeit war sehr lehrreich. Jetzt habe ich den Abstand und verfolge das Geschehen mit anderen Augen." Seinem Ex-Verein gratuliert er jetzt bereits zur Meisterschaft. "Der Kader ist enorm stark – Bayern wird einen Durchmarsch machen. Sie werden den Kurs voll durchziehen!"

Mit dem US-Team verfolgt "Klinsi" ehrgeizige Ziele. "Wir haben ein tolles Jahr 2013 vor uns – es ist das 100-jährige Jubiläum des US-Verbandes. Wir spielen mit Mexiko, unserem größten Konkurrenten, Costa Rica, Panama, Honduras und Jamaika drei Plätze für die WM 2014 in Brasilien aus. Es ist ein Muss, dass wir uns qualifizieren", machte der ehemalige Bayern-Torjäger deutlich.

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