Bundesliga - Kehrtwende: Magath will in die Bundesliga

Der im Oktober beim VfL Wolfsburg entlassene Trainer und Manager Felix Magath kann sich doch eine Rückkehr in die Bundesliga vorstellen. "Wenn eine interessante Aufgabe auf mich zukommt - egal wo -, würde ich mich reizen lassen", stellte der 59-Jährige klar. Zuvor hatte Magath immer wieder betont, dass sein zweites Engagement bei den Niedersachsen sein letztes in der Bundeliga sein werde.

"Ich weiß nicht, ob wir die Aussage revidieren müssen. Denn als ich sie tätigte, war die Ausgangslage eine andere. Mein Vertrag in Wolfsburg lief bis 2015", sagte Magath im Interview mit der "Sport-Bild", der jedoch einschränkte: "Aktuell habe ich nicht vor, eine Aufgabe zu übernehmen."

Magath, der 2005 und 2006 mit Bayern München sowie 2009 mit den Wolfsburgern die deutsche Meisterschaft gewann, verwahrte sich zudem gegen Kritik an seiner Person durch seinen einstigen Nachfolger und Vorgänger Dieter Hoeneß. Dieser hatte nach Magaths Entlassung erklärt, die Zeit der One-Man-Shows sei vorbei.

Trümmerhaufen bei VfL-Rückkehr

"Beim VfL hatte man, als ich 2009 ging, eine Meistermannschaft, die die zweitjüngste der Liga war. Dort hatten alle wichtigen Spieler noch ein Jahr Vertrag. Man hatte mit Dzeko und Grafite die beiden besten Torschützen, mit Misimovic den besten Vorbereiter. Die Abwehr gehörte zu den besten der Liga", sagte er: "Und als ich zurückkehrte nach nur 20 Monaten, stand der VfL auf einem Abstiegsplatz."

Zu den wiederholten Vorwürfen von Bayern-Präsident Uli Hoeneß an Magaths Arbeitsweise entgegnete der ehemalige Nationalspieler: "Ich bin mit dem FC Bayern im Reinen, habe mit dem Klub vier Titel geholt. Wenn Uli Hoeneß irgendetwas stört, dann ist das sein Problem. Nicht meines."

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