Bundesliga - In der Kabine! Ribéry von "Fan" bedroht

Aufregung um Franck Ribéry: Bayern Münchens Superstar ist in der Kabine von einem verwirrten Mann attackiert worden. Daraufhin verständigte der deutsche Rekordmeister die Polizei, die den französischen "Fan" anhand des Autokennzeichens ermitteln konnte. Der FC Bayern erteilte ihm ein Hausverbot, sah aber von einer Anzeige ab. Der Mann hatte sich bei einem Ordner als Freund Ribérys ausgegeben.

Da Ribéry zuvor angekündigt hatte, dass sein Cousin und sein Bruder zur nicht-öffentlichen Einheit erscheinen würden, war es zu einem Missverständnis gekommen.

Der Unbekannte wurde zum Kabinentrakt gebracht und gelangte sogar in die Kabine.

Dort traf er schließlich Ribéry und es entwickelte sich ein heftiges Wortgefecht zwischen den beiden Franzosen. Der Mann wurde daraufhin vom Sicherheitsdienst vom Vereinsgelände verwiesen und war bei Eintreffen der Polizei nicht mehr da.

Der Mann war schon einmal vor zwei Wochen auffällig geworden, als er einen Kampfhund, der angeblich für Ribéry bestimmt sein sollte, an der Säbener Straße abgegeben hatte. Der Franzose wusste von nichts, das Tier kam ins Heim.

Martinez für Wolfsburg fraglich

Es wurde am Mittwoch aber auch trainiert: Bei der Einheit fehlte jedoch erneut der angeschlagene Javi Martínez. Der Einsatz des 24 Jahre alten Spaniers für das Spiel am Freitag (ab 20:30 Uhr im Liveticker auf eurosport.yahoo.de) beim VfL Wolfsburg ist wegen einer Prellung am Großzehen-Grundgelenk weiter fraglich. Man müsse das Abschlusstraining am Donnerstag abwarten, sagte Trainer Jupp Heynckes.

Dafür hat der Brasilianer Dante seine Magen-Darm-Grippe überwunden und konnte am Mittwoch wieder mit der Mannschaft trainieren. Schlecht schaut es indes beim Peruaner Claudio Pizarro aus. Den Angreifer plagt eine Angina. Er steht wohl nicht zur Verfügung.

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