Bundesliga - HSV-Boss: "Wirtschaftliche Lage ist ernst"

Carl Jarchow, Vorstandsvorsitzender des Hamburger SV, hat angesichts eines erneut drohenden wirtschaftlichen Verlustes in Millionenhöhe Alarm geschlagen und weitere Sparmaßnahmen angekündigt. "Dem Verein geht es wirtschaftlich nicht gut", sagte er: "Die Lage ist nach wie vor sehr ernst. Unsere Liquidität ist zwar gesichert, aber wir müssen auch etwas weiter als nur über die Saison hinaus schauen."

Der klamme Bundesliga-Dino hatte in den vergangenen beiden Geschäftsjahren bereits ein Millionen-Minus eingefahren (4,9 Millionen in 2010/11 und 6,6 Millionen in 2011/12).

In diesem Jahr droht sogar ein noch größerer Fehlbetrag in der Bilanz, weshalb sich die Hamburger für die laufende Transferperiode ein Sparziel von rund sechs Millionen Euro auferlegt hatten.

Allerdings konnte Sportchef Frank Arnesen Reservisten wie Gojko Kacar oder Marcus Berg bisher nicht verkaufen. "Wenn wir in diesem Jahr mit einem größeren Verlust abschließen, dann müssen wir im Sommer unbedingt weiter sparen", sagte Jarchow.

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