Bundesliga - Guardiola: Bayern wohl ohne Chance

Offenbar muss der FC Bayern bei seinen Planungen für den künftigen Trainerposten auf Pep Guardiola verzichten. Der ehemalige Erfolgscoach des FC Barcelona, der sich gerade ein Jahr Auszeit nimmt, soll sich laut der spanischen Zeitung "AS" nur noch für Angebote aus der englischen Premier League interessieren. Manchester City und Chelsea werden die größten Chancen auf die Verpflichtung eingeräumt.

Auch wenn Jupp Heynckes das Rentenalter längst erreicht hat, so dürfte sich sein Engagement als Cheftrainer bei den Bayern vielleicht doch noch verlängern. Denn nach Berichten der spanischen Sportzeitung "AS" sind die Münchner beim Mitbieten um Pep Guardiola nicht mehr im Rennen.

Keine Lust auf deutsche Sprache?

Der Spanier, der den FC Barcelona zur erfolgreichsten Mannschaft der Welt machte, ist derzeit der wohl begehrteste Trainer der Branche. Guardiola hatte die Arbeit mit Barca jedoch selbst beendet, um sich eine einjährige Auszeit zu nehmen. Wie die "AS" meldet, wolle Guardiola mit seiner Familie über Weihnachten von New York nach Barcelona kommen, um die Feiertage in der Heimat zu verbringen. Den Aufenthalt wolle Guardiola jedoch auch nutzen, um sich mit seinem Berater zu treffen. Demnach sollen folgende Klubs am Spanier Interesse haben: Manchester City, der FC Chelsea, der AC Mailand und die Bayern. Zudem noch von den Verbänden aus Katar, England, Chile und Brasilien, die ihn als Nationalcoach im Auge haben.

Die "AS" berichtet, Guardiola habe sich bereits entschieden, bei einem Klub in der englischen Premier League anzuheuern. Bei den Mailändern müsste er sich mit Silvio Berlusconi herumschlagen, für die Münchner die deutsche Sprache lernen. Denn Franz Beckenbauer hatte das bereits als Voraussetzung für eine Verpflichtung angefordert. Guardiola scheut sich aber offenbar vor dieser Sprachbarriere. Die größten Hoffnungen kann sich daher Manchester City machen. Denn mit Txiki Begiristain ist ein Freund Guardiolas aus Zeiten beim FC Barcelona gerade Sportdirektor bei den "Skyblues" geworden.

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