Bundesliga - Gerüchte um Guardiola & Bayern

Er ist der wohl begehrteste Trainer auf dem Markt. Derzeit gibt es kaum einen Top-Klub, mit dem Pep Guardiola nicht in Verbindung gebracht wird, allen voran AC Mailand, Manchester City, Manchester United, FC Chelsea, Paris Saint-Germain. Aber der Trend, so ist zu hören, geht zum FC Bayern München.

Die englische "Sunday Times" berichtet, dass der 41-Jährige die Bundesliga der Premier League vorziehen würde. Guardiola schätze besonders die professionelle und seriöse Art, wie in München gearbeitet werde. Was ihm zudem gefalle, sei die Balance im Team zwischen ausländischen Spielern und dem eigenen Nachwuchs à la Barcelona. Eine Quelle nennt die Zeitung nicht.

Spekulationen gehören zum Geschäft dazu. Guardiola, der nach seiner äußerst erfolgreichen Zeit beim FC Barcelona (14 Titel in vier Jahren) gerade eine Auszeit nimmt, hält sich vornehm zurück, lässt alles unkommentiert. Dafür tritt sein Bruder und Berater Pere in Erscheinung. Laut "Daily Mail" soll es bereits Gespräche mit Bayern-Verantwortlichen gegeben haben.

"Zu Bayern! Auf alle Fälle Bayern!"

Alles hängt davon ab, ob Bayern-Trainer Jupp Heynckes, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, noch ein Jahr dranhängt. Gut möglich auch, dass der 67-Jährige zugunsten eines Kandidaten wie Guardiola freiwillig zurückzieht. "Erst reden wir 2013 mit Jupp Heynckes", so sagt es Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge zur "Bild".

Geht es nach dem ehemaligen Bayern-Profi Luca Toni, der seit seiner gemeinsamen Zeit bei Brescia Calcio mit Guardiola befreundet ist, gibt es keinen besseren Verein für den Spanier. "Er hat mich früher schon über den FC Bayern befragt", sagte Toni vor kurzem in einem Interview mit der "Bild am Sonntag". "Ich glaube, die Philosophie, so wie der Klub funktioniert, das könnte ihm gefallen." Sollte Guardiola ihn um Rat bitten, sähe Tonis Antwort so aus: "Zu Bayern! Auf alle Fälle Bayern!"

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