Bundesliga - Elf der Woche: Bayerisch-hanseatische Power

Eurosport-Redaktion vs. Eurosport-User: Die Auswahl des 21. Spieltags bestimmen fast nur Spieler von drei Vereinen - FC Bayern, Werder Bremen und Hamburger SV.

TOR:

Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt): Einmal mehr war der 22-Jährige der große Rückhalt seiner Mannschaft. Mit zahlreichen Glanzparaden gegen Pekhart und Pinola rettete der Keeper seinem Team einen Punkt gegen Nürnberg.

ABWEHR:

David Alaba (FC Bayern) - mit Franck Ribéry, siehe auch MITTELFELD: Die österreichisch-französische Achse ist mit Abstand die beste linke Seite der Liga. Während Ribéry einmal mehr überall auf dem Platz zu finden war und dabei regelrecht heißlief, blieb sein Hintermann Alaba alpenländisch kühl. Erst verwandelte er den Elfmeter souverän, um nach der Pause noch eins drauf zu setzen.

Dante (FC Bayern): Auch nach seinem Debüt für die brasilianische Nationalmannschaft läuft es für den 29-Jährigen rosig. An seinem Arbeitsplatz war er keinen besonderen Gefährdungen durch die Schalker Stürmer ausgesetzt und daher konnte er sich als Vortänzer im bayerischen Fasching verdingen und den Kollegen den Samba ein wenig nahe bringen.

Timmy Simons (1. FC Nürnberg): Der älteste Feldspieler der Nürnberger zeigte gegen Eintracht Frankfurt eine herausragende Leistung. Der 36-Jährige schaltete im defensiven Mittelfeld Pirmin Schwegler und Sebastian Rode aus und sorgte im Zusammenspiel mit Hanno Balitsch dafür, dass die Eintracht ihr temporeiches Offensivspiel nicht wie gewohnt aufziehen konnte.

Pavel Krmas (SC Freiburg): Der 1,93-Meter-Hüne in der Freiburger Abwehr machte eine solide Partie in der Defensive und ließ nur wenige Chancen zu. Wenn überhaupt kamen die Fortuna-Stürmer über Konter gefährlich vors Tor. Bei Standardsituationen gab es am langen Tschechen kein Vorbeikommen. In 87. Minute krönte er seine Leistung und netzte nach einem Eckball zum 1:0-Siegtreffer ein.

MITTELFELD:

Franck Ribéry (FC Bayern) - mit David Alaba, siehe auch ABWEHR: Die österreichisch-französische Achse ist mit Abstand die beste linke Seite der Liga. Während Ribéry einmal mehr überall auf dem Platz zu finden war und dabei regelrecht heißlief, blieb sein Hintermann Alaba alpenländisch kühl. Erst verwandelte er den Elfmeter souverän, um nach der Pause noch eins drauf zu setzen.

Mehmet Ekici (Werder Bremen): Der 2011 für kolportierte fünf Millionen vom FC Bayern gekommene Ekici konnte die hohen Erwartungen bislang nur selten erfüllen. Mit seinem Doppelpack gegen Stuttgart, bei dem ein wunderschöner Freistoßtreffer herausragte, deutete der Deutsch-Türke an, wie viel Potential tatsächlich in ihm steckt.

Nils Petersen (Werder Bremen): Auch wenn die Leihgabe vom FC Bayern gegen Stuttgart ohne Torerfolg blieb, war es ein starker Auftritt. Er arbeitete unheimlich viel, luchste Kvist vor dem wichtigen 2:1 clever den Ball ab und zwang die Verteidiger durch sein kraftvolles Pressing häufig zu Fehlern.

STURM:

Heung-Min Son (Hamburger SV): In Spielen gegen den BVB trumpft Hamburgs südkoreanischer Angreifer stets auf. Nach zwei Toren im Hinspiel war Son auch im Rückspiel gleich doppelt zur Stelle. Und noch eines war gleich: Zweimal in zwei Spielen gegen Dortmund war der Stürmer jeweils einmal per Traumschlenzer erfolgreich. Es waren die Saisontore acht und neun.

Stefan Kießling (Bayer Leverkusen): Der Stürmer erzielte mit dem 2:2 gegen Gladbach seinen 100. Bundesliga-Treffer in seiner Karriere. Sein erster Treffer datiert vom 25. September 2004. Damals köpfte er in Diensten des 1. FC Nürnberg das 1:2 bei der Niederlage gegen Arminia Bielefeld.

Artjoms Rudnevs (Hamburger SV): Der Lette steht immer wieder dort, wo ein Stürmer stehen muss. Einmal den Schlappen hingehalten, einmal im Kopfballduell als Sieger gegen zwei Gegenspieler durchgesetzt. Doppelpack des Angreifers im Spiel gegen den BVB. Mit zehn Saisontoren ist Rudnevs bester Angreifer der Rothosen.

Die Elf des 21. Spieltags:

Quizaction - Testen Sie Ihr Sportwissen