Bundesliga - BVB stinksauer auf van der Vaart

Es war der Aufreger des 21. Bundesliga-Spieltags. Doch die Rote Karte für Dortmunds Robert Lewandowski erhitzt auch zwei Tage danach weiterhin die Gemüter.

Lewandowski selbst hat sich nach seinem harten Foul an Hamburgs Per Skjelbred noch nicht geäußert.

Auch Schiedsrichter Manuel Gräfe und der Gefoulte halten sich vornehm zurück. Stattdessen sorgt der eigentliche Hauptdarsteller der umstrittenen Szene für Aufsehen.

Rafael van der Vaart hatte sich unmittelbar nach dem Foul mit Lewandowski angelegt, dann dankend einen Schubser von Sebastian Kehl angenommen und war zu Boden gegangen.

Schnell entwickelte sich ein Handgemenge im Mittelkreis. An dessen Ende stand der Platzverweis für den BVB-Stürmer. Van der Vaart selbst nahm die kalkulierte Gelbe Karte emotionslos hin.

Klopp reagiert geschockt

Nach dem Spiel brüstete sich der Niederländer in einem TV-Interview mit seinem Verhalten. "Ich habe Theater gemacht, aber nicht geschauspielert, weil ich gemerkt habe, dass der Schiri nur Gelb zücken wollte. Ich wollte ihn davon überzeugen, dass das ein rotwürdiges Foul an Per gewesen ist."

Fairplay ist anders. Und genau das bringt nun die Chefetage von Borussia Dortmund auf die Palme. Jürgen Klopp reagierte angesprochen auf das Zitat geradezu geschockt. "Das ist der schlechteste Satz, den ich je gehört habe", urteilte der Trainer, nachdem es ihm kurzzeitig die Sprache verschlagen hatte. "Das ist hart, das ist richtig hart."

BVB-Boss Watzke stellte trotzig fest: "Diese Aussage ist sehr entlarvend. Das werden wir uns sicher merken."

Van der Vaart darf sich bei seinem nächsten Auftritt im Signal Iduna Park also auf einen saftigen Empfang einstellen...

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