Bundesliga - BVB-"Killer" ballert sich in die Elf der Woche

Eurosport-Redaktion vs. Eurosport-User: In der Auswahl des 23. Spieltags befinden sich vier Nordlichter und ein (nicht mehr) mosernder Bayern-Star.

TOR:

Wolfgang Hesl (Greuther Fürth): Beim beachtlichen Punktgewinn der Fürther gegen Bayer Leverkusen war der 27-jährige Torwart der beste Mann auf dem Platz. Mit gleich zehn Paraden verhinderte der ehemalige Hamburger eine Niederlage seines Teams.

ABWEHR:

Christian Schulz (Hannover 96): Der Außenverteidiger half bei der 5:1-Gala gegen Hamburg wieder in der Innenverteidigung aus und erledigte seine Sache souverän. Der HSV kam nur selten vor das Hannoveraner Tor, meist war schon bei der gut gestaffelten Defensive um Schulz Schluss. Mit seiner Kopfballstärke und seinem Stellungsspiel war der 29-Jährige einer der Garanten dafür, dass 96 nur das Elfmetertor durch van der Vaart hinnehmen musste.

Naldo (VfL Wolfsburg): Der Verteidiger hielt die Wolfsburger Defensive nach der Roten Karte für Alexander Madlung zusammen. Zuvor erzielte Naldo bereits den wichtigen Ausgleichstreffer und stellte einmal mehr seine Torgefahr unter Beweis.

Joel Matip (Schalke 04): Der Innenverteidiger war beim 2:1-Erfolg der Schalker gegen Fortuna Düsseldorf der Matchwinner. Erst verwertete der 21-Jährige in Torjägermanier eine Kopfballvorlage von Jermaine Jones zur Führung, um dann zehn Minuten vor Schlusspfiff erneut nach einem Standard aus kurzer Distanz souverän zum Siegtreffer abzustauben.

MITTELFELD:

Arjen Robben (Bayern München): Wofür war Arjen Robben zuletzt bekannt? Richtig, fürs Mosern und Meckern. Doch gegen Bremen hat der Niederländer die richtige Antwort gegeben, als er einen Platz in der Startelf bekam: engagiert, lauffreudig, immer anspielbar. Und am wichtigsten: fleißig in der Defensivarbeit. Robben krönte seinen willigen Auftritt mit einem Treffer und etlichen guten Einzelaktionen. 90 Minuten lang war ihm anzusehen, dass er sich und der Welt beweisen will, dass er raus wollte aus dem Schmollwinkel - Beweis gelungen!

Jan Polak (VfL Wolfsburg): Unermüdlich rackerte der 31-jährige Tscheche auf der rechten Außenbahn und erbrachte ein unglaubliches Laufpensum. Polak warf sich in die Zweikämpfe und verhinderte zusammen mit seinen Mittelfeld-Kollegen auch in Unterzahl das Mainzer Offensivspiel. 

Markus Feulner (1. FC Nürnberg): Der Mittelfeldakteur kurbelte das Spiel seiner "Clubberer" immer wieder an und markierte dank einer Einzelleistung eine Viertelstunde vor dem Ende den Ausgleichstreffer bei der Partie in Stuttgart. Mit seinen 31 Jahren ist der ehemalige Dortmunder einer der Routiniers und eine wichtige Stütze im Team der Franken, die nun schon seit vier Ligaspielen ungeschlagen sind und sich in der Rückrunde weiter stabilisiert haben.

Amin Younes (Borussia Mönchengladbach): Der erst 19-Jährige Amin Younes ist nach Keeper Marc-Andre ter Stegen der dienstälteste Gladbacher Profi. Bei seinem Startelfdebüt überzeugte das Eigengewächs auf ganzer Linie, war auch im schwachen ersten Durchgang das aktivste "Fohlen" und krönte sein Traumdebüt mit dem Ausgleichstreffer gegen Dortmund.

Niki Zimling (FSV Mainz 05): Der dänische Neuzugang der Mainzer war der Antreiber der Mainzer und stellte die Wolfsburger ein ums andere Mal vor Probleme. Zudem erzielte Zimling sein erstes Tor für die Rheinhessen.

STURM:

Sascha Mölders (FC Augsburg): Mit neun Treffern in 13 Einsätzen ist Sascha Mölders unangefochtener Top-Torschütze und die Lebensversicherung der Augsburger. Neben seinen Toren ist der Angreifer aber vor allem durch seine Einstellung ein wichtiger Eckpfeiler des FCA. Er übernimmt Verantwortung und reißt Kollegen und die Fans mit. Im Kellerduell mit Hoffenheim besorgte Mölders das 2:0. Durch das 2:1 am Ende schob sich Augsburg in der Tabelle an Hoffenheim vorbei auf den Relegationsplatz.

Didier Ya Konan (Hannover 96): Der Ivorer glänzte gegen den HSV nicht nur als Doppel-Torschütze, sondern kurbelte auch das Angriffsspiel seiner Mannschaft über die linke Seite immer wieder unermüdlich an. Ya Konan harmonierte gut mit den Sturmspitzen Diouf und Abdellaoue und war an vielen gefährlichen Angriffen beteiligt.

Die Elf des 23. Spieltags:

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