Bundesliga - Allofs schließt Wechsel nicht kategorisch aus

Neben Klaus Allofs wird auch Bremens Trainer Thomas Schaaf mit den "Wölfen" in Verbindung gebracht. Der Werder-Geschäftsführer bezog vor dem Bundesligaspiel der Bremer beim FC Schalke 04 Stellung zu den Gerüchten um seine Person. Aktuell liege kein Angebot der "Wölfe" für ihn vor. Einen Wechsel zum Ligarivalen wollte das Werder-Urgestein allerdings auch nicht kategorisch ausschließen.

Gegenüber "LIGA total!" erklärte Allofs, dass es weiterhin kein Angebot des VfL Wolfsburg für ihn gebe. Auf die Frage, ob er im Winter zu den "Wölfen" wechseln würde, sagte der ehemalige Bundesliga-Torjäger: "Im Moment stellt sich diese Frage eigentlich nicht, weil immer noch meine Erklärung vom Donnerstag Gültigkeit hat, in der ich gesagt habe, dass es kein Angebot gibt und dass es noch keine Gespräche gegeben hat."

Wie so ein Gerücht entstehen könne, erklärt Allofs wie folgt: "Vielleicht ist Interesse auf beiden Seiten da... Das Interesse in Wolfsburg ist scheinbar vorhanden, ob es auch ein Interesse bei Werder Bremen gibt, kann ich nicht beantworten!"

"Im Fußball kann man nichts ausschließen"

Einen potenziellen Wechsel wollte der Werder-Geschäftsführer nicht definitiv ausschließen. "Im Fußball kann man kategorisch gar nichts ausschließen", sagte das Bremer Urgestein. "Wenn sowas in kurzer Zeit oder etwas längerer Zeit zumindest zur Diskussion steht und man sich dann dreht, dann heißt es, dass man vorher nicht die Wahrheit gesprochen hat. Deswegen muss man zum jetzigen Zeitpunkt so eine Erklärung nicht abgeben!“ Erst wenn ein konkretes Interesse des VfL an seiner Person bestünde und der Verein ihm eine Anstellung anbiete, könne er sich mit diesem Thema beschäftigen.

Köstner schaut sich "Horrorfilm" an

Allofs und Schaaf für den "Solisten" Magath. Dieser Wechselkurs könnte sich für den VfL durchaus lohnen. Vor der Begegnung gegen Bayer Leverkusen trat die immer noch prekäre sportliche Situation angesichts dieser Personaldiskussionen klar in den Hintergrund.

Dabei braucht die Mannschaft derzeit vor allem eines: Ruhe. Ein Sieg und eine Niederlage hat Interimscoach Lorenz-Günther Köstner in der Liga bisher auf der Habenseite, immer noch steht die Mannschaft im Tabellenkeller.

Gegen das "Team der Stunde" benötigt die Mannschaft unbedingt ein Erfolgserlebnis. Dafür nahm Köstner sogar einen "Horrorfilm" auf sich. Alle 17 Gegentore des VfL in dieser Saison schaute er sich einmal auf DVD an. Kein schöner Anblick. "Es hat mich erschrocken, das in dieser Häufigkeit zu sehen", sagte Köstner vor dem Spiel gegen Leverkusen.

Allofs auf die Nachfrage, ob er konkret Interesse an einer Anstellung in Wolfsburg habe: „Ich kann mich doch erst damit öffentlich beschäftigen, wenn ich diese Möglichkeit angeboten bekomme!“

Allofs auf die Frage, ob er jetzt einen Wechsel nach Wolfsburg ausschließen könne:

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