Biathlon - Gössner und Co. verpassen Podestplätze

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Die deutschen Biathletinnen sind beim Weltcup im österreichischen Hochfilzen im Sprint deutlich am Podest vorbei gelaufen. Staffel-Weltmeisterin Miriam Gössner aus Garmisch landete über 7,5 km als beste DSV-Skijägerin mit vier Schießfehlern auf dem neunten Platz. In Tirol hatte die 22-Jährige im zweiten Sprint des Winters 44,0 Sekunden Rückstand auf die Siegerin Darja Domratschewa aus Weißrussland (22:24,7 Minuten/1 Schießfehler). Platz zwei ging an die Finnin Kaisa Mäkäräinen (4,7 Sekunden Rückstand), Dritte wurde die Gesamtweltcup-Führende Tora Berger aus Norwegen (12,9/1).

"Ich weiß auch nicht genau, was beim Schießen schief läuft, sonst würde ich es anders machen. Aber ich bin ganz zuversichtlich, dass es bis zur Weltmeisterschaft was wird", sagte Gössner: "Ich versuche jetzt, es besser zu machen. Das Laufen passt richtig gut und ich fühle mich gut in Schwung."

Die anderen deutschen Starterinnen verpassten die Top 10. Nadine Horchler (Willingen/55,1/1) schaffte mit Rang 13 ihre beste Weltcup-Platzierung. Doppel-Olympiasiegerin Andrea Henkel, die in der Verfolgung von Östersund zuletzt mit Platz drei noch für die erste Podiumsplatzierung der Frauen gesorgt hatte, patzte beim letzten Schießen doppelt und landete nur auf Platz 17.

Auch die frühere Einzel-Vizeweltmeisterin Tina Bachmann (Schmiedeberg/4) enttäuschte am Schießstand und wurde 48. Einen Platz dahinter landete Carolin Hennecke (Willingen/2). Juliane Döll (Oberhof/3) schaffte es nur auf Rang 65 und verpasste damit die Qualifikation für die Verfolgung am Samstag (15.00 Uhr/ZDF), an der die Top 60 teilnehmen.

Zuvor hatte Andreas Birnbacher den DSV-Skijägern den ersten Sieg des vorolympischen Winters beschert. Der 31-Jährige hatte im Sprintrennen nach zehn Kilometern 0,4 Sekunden Vorsprung auf Weltmeister Martin Fourcade aus Frankreich, der sich einen Fehler leistete. Für den Schlechinger war es der fünfte Weltcupsieg seiner Karriere.

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