Biathlon - Birnbacher verpasst Podest in der Verfolgung

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Einen Tag nach seinem Sieg im Sprint hat Andreas Birnbacher beim Biathlon-Weltcup in Hochfilzen im Verfolgungsrennen das Podest erst nach einem Leistungseinbruch in der letzten Runde verpasst. Der 31-Jährige aus Schleching landete in Österreich über 12,5 km nach zwei Schießfehlern mit 15,1 Sekunden Rückstand auf dem fünften Rang. Den Sieg sicherte sich Einzel-Weltmeister Jakov Fak (Slowenien/2 Fehler) in 34:14,8 Minuten vor dem Russen Dimitri Malyschko (0,9 Sekunden Rückstand/1) und dem Gesamtweltcup-Führenden Martin Fourcade aus Frankreich (8,6/3).

"Ich habe heute keinen besonders guten Tag im Laufen erwischt und am Ende keine Chance mehr gehabt", sagte Birnbacher, der seinen dritten Podestplatz des Winters verpasste: "Ich habe erst versucht dranzubleiben, aber es hat keinen Sinn mehr gemacht. Es ist halt nicht jeder Tag gleich, aber ich kann mit dem Ergebnis zufrieden sein."

Birnbacher hatte lange geführt und die Konkurrenz durch seine schnellen Schießeinlagen unter Druck gesetzt. Erst einen Kilometer vor dem Ziel musste er Fak und Co. in der Loipe ziehen lassen. Am Ende fehlten nur 6,5 Sekunden zum Podium. Im Vorjahr hatte der Bayer das Rennen in Hochfilzen noch gewinnen können.

Von einer solchen Leistung waren die anderen deutschen Skijäger in Tirol weit entfernt. Als zweitbester DSV-Athlet landete der frühere Sprintweltmeister Arnd Peiffer (Clausthal-Zellerfeld/2:10,5/3) nur auf Rang 25. Direkt dahinter platzierte sich Simon Schempp (Uhingen/2:13,2/2). Florian Graf (Eppenschlag/2,31,4/5) schaffte es als 29. immerhin noch unter die Top 30. Benedikt Doll (Breitnah/3:17,9/5) kam nicht über Rang 40 hinaus und Erik Lesser (Frankenhain/3:42,9), der in der Vorwoche in Östersund noch mit einem Podestplatz überrascht hatte, leistete sich acht Schießfehler und musste sich mit dem enttäuschenden 44. Platz begnügen.

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