ATP Vina del Mar - Nadal depressiv? "Absoluter Quatsch!"

Rafael Nadal hat die Gerüchte, er leide an Depressionen, harsch zurückgewiesen. "Absoluter Quatsch! Das stimmt überhaupt nicht", sagte der Spanier im Gespräch mit dem Magazin Focus. Nadal war in dieser Woche nach 222 Tagen Verletzungspause beim Turnier im chilenischen Viña del Mar auf die ATP-Tour zurückgekehrt.

Rafael Nadal hat die Gerüchte, er leide an Depressionen, harsch zurückgewiesen. "Absoluter Quatsch! Das stimmt überhaupt nicht", sagte der Spanier im Gespräch mit dem Magazin Focus. Nadal war in dieser Woche nach 222 Tagen Verletzungspause beim Turnier im chilenischen Viña del Mar auf die ATP Tour zurückgekehrt.

"Ich habe noch immer die selbe Leidenschaft und wenn alles gut geht, dann werde ich in ein paar Monaten auch andere Ziele anvisieren", hatte der Mallorquiner der französischen Zeitung "L"Èquipe" erklärt. Seine Konzentration gelte der Sandplatz-Saison. "Vor dem Masters in Monte-Carlo will ich bei 100 Prozent sein."

"Bei jeder Bewegung schreien können"

Der 26-Jährige gab allerdings zu, unter der langwierigen Knieverletzung gelitten zu haben: "Natürlich ist es für einen Profisportler keine einfache Zeit, wenn man monatelang ausfällt. Hinzu kam, dass ich die Olympischen Spiele in London absagen musste. Ich hätte die spanische Flagge bei der Eröffnungsfeier tragen sollen. Aber Depressionen? Die sind nun wirklich frei erfunden."

Das Hoffa-Kastert-Syndrom im linken Knie, die Schwellung des Fettgewebes unterhalb der Patellasehne, zwang den früheren Weltranglistenersten zur längsten Pause seiner Karriere. "Solche Schmerzen hatte ich noch nie. Bei jeder Bewegung hätte ich schreien können", sagte Nadal.

Klare Kampfansage für Paris

Durch die lange Zwangspause ist der Superstar erstmals seit 2005 aus den Top 4 der Welt herausgefallen. "Den vierten Platz bis Ende Mai zurückzuerobern wird hart, denn ich habe sehr viele Punkte zu verteidigen" gab Nadal zu.

Doch der Ehrgeiz ist ungebrochen. "Muss ich in den Top 4 stehen, um die French Open zu gewinnen?", stellte der 26-Jährige die rhetorische Frage - und lieferte die Antwort gleich mit: "Nein!" Und das ist eine klare Kampfansage an die Konkurrenz...

VIDEO - Nadal über sein Comeback (engl.)

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