• Snooker Forum

  • Vom 24.November bis 2.Dezember findet die Amateur-WM der Damen, Herren und Masters in Sofia statt. Hier sind die Gruppenauslosungen:

    Herren: http://www.esnooker.pl/turnieje/2012/ms/en/msmgall_2012.php

    Masters: http://www.esnooker.pl/turnieje/2012/ms/en/mssgall_2012.php

    Damen: http://www.esnooker.pl/turnieje/2012/ms/en/mskgall_2012.php

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    • Asif wurde euphorisch in Karachi empfangen.
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      "I am blessed," Asif said amid loud cheers from hundreds of fans who gathered at Karachi airport in the early hours to welcome the country's new hero.
      "It's destiny, I could not have been there at all and here I am with the world trophy, it hasn't sunk in yet. I hope my success will inspire youngsters and snooker gets the same attention as cricket and hockey."
      Prime Minister Raja Pervez Ashraf congratulated Asif, and TV cameras followed him from the moment he stepped off the plane in Karachi.
      Almost all the major papers -- English and Urdu -- ran editorials hailing his achievement and urging the government to do more to support cue sports.
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      http://www.thenews.com.pk/article-78235-Pakistan-hail-fairytale-snooker-champion

      Schwer vorstellbar, daß es eine solche Reaktion geben würde, wenn es einen deutschen Amateur-Weltmeister gäbe.

    • @Maik Da fährt der heimlich nach Sofia ... So was. ;-) Danke für die Eindrücke. Ja, an Wael Talaat kann ich mich auch noch aus Wels erinnern. :-) Es gibt eben solche "Typen".

    • Zurück aus Sofia von mir ein kurzes (Korrektur: streiche „kurzes“) Resümee.

      Als die Verlagerung der WM nach Sofia bekannt wurde, war ich ziemlich schnell entschlossen hinzufliegen.
      Natürlich hatte ich mir wieder vorgenommen, hier im Forum ausführlich zu berichten. Leider gab es die angekündigten Internet Zugänge in meinem Hotel nicht. Internet Cafés o.ä. habe ich in Sofia auch nicht gefunden. Carl und „der Checker“ haben ja aber ausführlich berichtet, so dass die Interessierten einen umfangreichen Eindruck bekommen konnten.

      Venue war das Princess Dedeman Sofia. Eine der üblichen Riesen-Betten-Burgen mit x Konferenzräumen etc. In zweien dieser standen die Tische. In einem zwei Tische + 10 Zuschauerstühle. Dazu eine quietschende Tür, durch die, weil meist nicht richtig geschlossen, dann die Gespräche und Stöckelschuhgeklapper aus dem Gang kamen.
      Außerdem war die Auslegeware so schlampig verlegt, dass Refs und Spieler regelmäßig gestolpert sind. Was bei „Dinner for One“ schon witzig ist, beim Match im Turnier aber eher nicht.

      T 1 bis 14 in einem weiteren Konferenzraum, vier am Kopfende des Raumes und 5x zwei längs hintereinander in Reihe. Dazu parallel zwei Reihen Klappstühle auf Podesten, die erste Reihe +30 cm und die zweite +60 cm über dem Boden. Somit konnte man die vordere Reihe der Tische gut einsehen, die dahinter auch ganz O.K.
      Insgesamt viel zu wenige Plätze, so dass ich als reiner Zuschauer mir die Ansetzungen nicht wirklich aussuchen konnte. Am besten war es morgens rechtzeitig zu kommen und den A… auf den Stuhl zu lassen so lange es geht. Das wiederum war kein Problem, denn das sportliche Niveau war wirklich gut. Oft war unmittelbar vor mir ein sehr spannendes Match zu verfolgen und wenn ich an Essen und Pause dachte, startete schon unmittelbar das nächste.

      Zum Essen und dem Drumrum komme ich später.
      Ich hatte natürlich eine Menge Spieler auf der Liste, die ich unbedingt sehen wollte. Dadurch, dass ich ab Dienstag da war habe ich auch eine Menge gesehen, außer Issajenko- der ist mir „entwischt“.
      Dafür habe ich den Afrikameister Wael Talat gleich ein paar Mal bewundern dürfen, ein wirkliches Unikum.
      Großartig war es für mich etliche Spieler die mir ans Herz gewachsen sind wieder zu sehen, vor allem die Polen, Ösis oder z.B. Alex Ursenbacher.
      Die Steigerung waren aber die Pakistanis, Inder oder Afghanen. Was da zu sehen war fand ich großartig. Es war also kein Wunder, dass ich mir Asif als Gewinner gewünscht und Ihn entsprechend angefeuert habe.

      Zum Finaltag war über Nacht noch eine Tischreihe abgebaut, sowie durch zwei Reihen ebenerdig stehende Stühle ersetzt worden. Trotzdem mussten eine Menge den Begegnungen im Stehen zusehen. Dadurch und beständiges Kommen und Gehen war es denn auch sehr Geräuschvoll.
      Ach ja Geräusch. Es gibt ein neues TOP Geräusch beim Turnier. Nachdem es (fast) alle schaffen, die Mobiltelefone lautlos zu stellen, fallen den Leuten Ihre Smartphones „plums“ auf den Boden, das passiert pro Frame mindestens ein Mal …

      Die Stimmung insgesamt war wieder sehr offen und aufgeschlossen. Nur mein dürftiges Englisch, da war ich aber nicht der einzige, hinderten an mehr Gesprächen mit den Mitgliedern der weltweiten Snooker Familie.
      Für mich war es sehr erleichternd zu sehen, wie freundschaftlich die Sportler von Nationen miteinander umgehen, deren Regierungen untereinander Hass sähen oder sogar Kriege führen.

      Jetzt kommt das kritische.
      Auch wenn der Standart im Princess einigen nicht genügte. Die meisten fanden es durchaus O.K. und das war es auch.
      Das Sofia in real, außerhalb des Hotels war allerdings anders.
      Ich behaupte von mir Osteuropa erfahren zu sein, mit einigen hundert Übernachtungen in Polen, Ungarn oder der tschechischen Republik.
      Ich habe in meinem Leben noch keine so weit heruntergewirtschaftete Stadt gesehen. Es gibt vieles, was ich hier schreiben könnte, dabei wäre sehr wenig gutes. Deshalb lasse ich die Einzelheiten weg und vergebe für das Drumherum des Turniers einen Dicken Daumen runter.

      Insgesamt war es die Reise trotzdem wert, wegen einer ganzen Woche- von Morgens bis Abends- tollem Snooker, wegen freundschaftlichen Begegnungen mit Sportlerinnen und Sportlern aus aller Welt. Wegen den netten Jungs vom deutschen DBU „Touristik“ Team.
      Ganz persönlicher Dank und herzliche Grüße an unseren Bügler, offizielle Refereerankingnummer Zwei des Turniers.

      Wenn es sich ergibt bin ich wieder dabei, wer kann: Meine Empfehlung unbedingt mal hinfahren zur einer EM oder WM der Amateure.

    • Die Titelträger 2012: Muhammad Asif, Darren Morgan und Wendy Jans! Herzlichen Glückwunsch!

    • Thorsten Müller ist übrigens der Schiedsrichter beim Finale der Masters. :-)

    • Das Damenfinale bestreiten Ng On Yee und Wendy Jans, das Mastersfinale Darren Morgan und Glen Wilkinson. Glen Wilkinson hatte dabei hart zu arbeiten, da er schon in großen Rückstand zu Mark Tuite geraten war. Starke Leistung!

    • Nach der ersten Session führt Muhammad Asif mit 6:3.

    • Das Finale der Herren (erste Session) läuft übrigens: http://www.esnooker.pl/live/en/video.php?stol=3

    • Die Halbfinals in den anderen Wettbewerben:

      Masters Halbfinale:

      Darren Morgan (Wales - Ng Yam Shui (Hongkong)
      Mark Tuite (Irland) - Glen Wilkinson (Australien)

      Damen Halbfinale:

      Siraphat Chitchomnart (Thailand) - Ng On Yee (Hongkong)
      Vidya Pillai (Indien) - Wendy Jans (Belgien)

    • Muhammad Asif (Pakistan) gegen Alex Borg (Malta) 7:1
      Gary Wilson (England) - Noppon Saengkham (Thailand) 7:2

      Finale also Muhammad Asif gegen Gary Wilson

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