Radsport Live-Bericht

Flandern-Rundfahrt - Straßenrennen - Herren

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  1. - Hier geht's zum Rennbericht

  2. - Boonen siegt vor Pozzato, Ballan, van Avermaet und Sagan. Es war ein neuer Kurs, aber es sind die erwarteten Protagonisten, die das Rennen unter sich ausmachten, abgesehen vom bedauernswerten Fabian Cancellara. Mit diesen Eidrücken sagen wir tschüs für heute. Bis zum nächsten Sonntag, wenn wir Paris-Roubaix tickern.

  3. 16:25 - Boonen zieht mit seinem dritten Ronde-Sieg mit dem großen Johan Museeuw gleich, dem Löwen von Flandern.

  4. 16:24 - Van Avermaet gwinnt den Sprint um Platz vier vor Sagan.

  5. 16:23 - Und er löst hier ohrenbetäubenden Jubel aus...die Flamen haben ihren Lieblingssieger!

  6. 16:22 - Ballan eröffnet den Spurt, Boonen vorn...Pozzato kommt, aber der Belgier gewinnt.

  7. 16:22 - Ballan vorn, Boonen an zweiter Stelle, Pozzato lauert ganz hinten. Was für ein Finale!

  8. 16:21 - Pozzato muss es auch mal probieren.

  9. 16:21 - Stehversuche, dann geht Ballan. Boonen ist bärenstark!

  10. 16:21 - Ballan will auch nicht mehr führen. Pozzato geht auch nur alibimäßig durch die Führung. Gleich der letzte Kilometer...

  11. 16:20 - Potzblitz, jetzt müsste doch Pozzato gehen, oder wollen die sehenden Auges in ihren Untergang radeln? Erneut probiert es Ballan. Und erneut ohne Erfolg. Pozzato lässt Boonen alles allein machen.

  12. 16:19 - Boonen ist hier im Sprint klarer Favorit.

  13. 16:19 - Ballan attackiert, Boonen geht sofort hinterher. Das sah nicht müde aus...

  14. 16:17 - Boonen hat sein Trikot nicht geschlossen, sein Ohrhörer baumelt lose herum, vorhin musste er am Anstieg ein wengig reißen lassen. Ist er müde? Sonst hätte er doch längst den Reißverschluss zugezogen und den Hörer befestigt. Das kann im Sprint wahnsinnig nerven, wenn einem plötzlich etwas ins Gesicht knallt. Noch 4 Kilometer, dann werden wir es wissen.

  15. 16:15 - Oha, zwischen Spitze und Verfolgern rennen ein paar Zuschauer mit Bierpulle in der Hand über die Straße. Flamen unter sich...

  16. 16:14 - Ein belgischer Belag im italienischen Sandwich: Boonen müsste im Finale von Pozzato und Ballan in die Zange genommen werden. Ballan weiß, wie stark Boonen im Dreiersprint ist, er unterlag in einer solchen Konstellation bereits einmal bei Paris-Roubaix gegen den Flamen. Also müssen Ballan und Pozzato versuchen, Boonen irgendwie loszuwerden, ehe es zum Spurt kommt.

  17. 16:13 - 40 Sekunden zwischen Trio und Verfolgergruppe. Sagan ist eingeholt, ebenso Paolini.

  18. 16:12 - Der Drops ist definitiv gelutscht. Die drei da vorn sind alles andere als Anfänger, die werden jetzt keine Spielchen starten. Und die Verfolger wissen, wenn sie die Lücke schließen, dann starten Chavanel und van Avermaet die Konterangriffe, denn diese befinden sich in der Gruppe und schonen sich jetzt erstmal.

  19. 16:10 - 25 Sekunden zwischen dem Trio und der ersten Gruppe. 20 Sekunden sind es zu Sagan.

  20. 16:10 - Drei Topleute im Finale unter sich. Ballan, Boonen und Pozzato gehören zu den Großen der Klassikerszene der vergangenen Jahre. Und einer der kommenden Großen ist in der Verfolgung auf sich allein gestellt: Peter Sagan, der gleich wohl eingeholt wird. Zuerst wohl von Paolini, der auch noch solo unterwegs ist. ABer hinten macht Popovych da Tempo der Verfolger.

  21. 16:08 - 18 Sekunden zwischen dem Trio an der Spitze und der ersten großen Gruppe, deren genaue Zusammensetzung unbekannt ist.

  22. 16:07 - Gallopin hat einen Platten. Radio Shack-Nissan hat wirklich das Pech gepachtet...

  23. 16:06 - Gleiches Bild, anderer Verfolger: Diesmal jagt nicht mehr Paolini hinter Pozzato, Ballan und Boonen her, sondern Sagan.

  24. 16:05 - Sagan hat sich aus der Verfolgerformation gelöst und ist an Paolini vorbeigefahren.

  25. 16:05 - Ballan vorn, Pozzato geht vorbei. Boonen an letzter Position. Er hat Probleme, aber kkeine sehr großen...

  26. 16:04 - Hinten lassen sie Sagan die Arbeit allein machen. Dann ist das hier gegessen. Drei oder vier Mann machen das Finale unter sich aus. Boonen, Ballan und Pozzato sind im Paterberg. Dort muss Paolini noch ein kleines Loch zufahren.

  27. 16:03 - Paolini allein in der Verfolgung. Er hat etwa 80 Meter Rückstand. Aber er lässt hier auch eine Menge Kraft.

  28. 16:01 - Paolini löst sich aus der ersten Verfolgergruppe, Chavanel setzt nach. Er muss jetzt den Aufpasser für Boonn spielen, damit dessen Flucht gelingt.

  29. 16:01 - Hinten ackert Paolini, an seinem Hinterrad Tony Gallopin. Sagan hält sich jetzt zurück, spürt wohl, dass die Ronde eben doch nicht so leicht zu gewinnen ist wie manch anderes Rennen. Der Slowake wirkt jetzt angeschlagen.

  30. 16:00 - Pozzato kontert Sagan mit einer satten Attacke, nur Boonen kann mitgehen. Hier werden die Männer von den Bengels getrennt...

  31. 15:59 - Es haben sich gut 15 Mann gelöst vom Rest des Rest-Feldes. Ballan ist oben auf dem flachen Casseien-Abschnitt.

  32. 15:58 - Ballan hat 20 Meter rausgefahren. Sagan führt Boonen, Pozzato, Paolini und einige weitere Fahrer an. Bennati scheint hier auch wieder dabei zu sein.

  33. 15:57 - Im Oude Kwaremont wird das Trio gestellt, es setzt sich jemand von BMC ab, das ist Ballan! Der Weltmeister von 2008! Boonen lässt Sagan die Lücke zufahren.

  34. 15:56 - Burghardt erreicht Jerome und Terpstra. Damit brauchen BMC und Omega nicht mehr nachzuführen. Das ist nun Sache von Katusha, Garmin und Sky.

  35. 15:55 - Marcus Burghardt (BMC) fährt vorn raus. Er will zu Terpstra und Jerome.

  36. 15:54 - Terpstra holt Jerome ein. Hinten führen Ballan, Sagan und Pozzato nach. Doch die Gruppe mit Degenkolb, Freire und Co. hat die erste Verfolgergruppe eingesammelt. Gleich der nächste Angriff von Paolini.

  37. 15:52 - Sky übernimmt das Zepter in der zweiten Verfolgergruppe. Bernhard Eisel ist an erster Position. Nur noch gut 20 Sekunden zwischen den beiden Gruppen. 12 Sekunden beträgt der Vorsprung Jeromes.

  38. 15:51 - Chavanel, Boonen, Pozzato, Paloini, Flecha, Vanmarcke, Tosatto, Terpstra, Sagan, Ballan und Iglinskyi verfolgen Jerome, der 18 Sekunden gut hat auf diese Gruppe. Jetzt übernimmt Terpstra die Spitzenposition bei den Verfolgern. Die Gruppe mit John Degenkolb und Oscar Freire ist etwa 40 Mann stark und hat etwa 30 Sekunden Rückstand zu Boonen und Co.

  39. 15:49 - Maxim Iginskyi ist das von Astana, nicht Krivtsov.

  40. 15:48 - Paolini, Terpstra, Chavanel und Vanmarcke setzen sich von den anderen Verfolgern ab. Dort übernimmt Flecha die Initiative.

  41. 15:46 - Jerome hat eine große Lücke gerissen. Allerdings muss ich korrigieren, die große Gruppe ist noch nicht an der Boonen/Sagan-Gruppe dran. Immer noch ein Dutzend Fahrer in der Verfolgung Jeromes, der 17 Sekunden Vorsprung hat.

  42. 15:44 - Aber jetzt ist die Gruppe wieder deutlich größer geworden. Das müssten wieder mehr als 30 Fahrer sein. Jerome sind das eindeutig zu viele. Der Franzose reißt aus. Dass so viele Franzosen heute derart aktiv fahren, könnte eine Huldigung an den großen Jacky Durand sein, der vor 20 Jahren die Flandernrundfahrt mit einem seiner famosen Ausreißversuche gewann.

  43. 15:42 - Halten wir mal fest, wer zur Spitze gehört: Boonen, Chavanel (Omega), Sagan (Liquigas), Pozzato (Farnese), Ballan (BMC), Paolini (Katusha), Guarnieri (Astana), Tossato (Saxobank), Vanmarcke (Garmin), Jerome (Europcar) und Dmytro Krivtsov (Lampre).

  44. - Boasson Hagen ist das bei Gatto. Dann ist Flecha in der Spitzengruppe dabei.

  45. 15:38 - Sagan schafft es jetzt zurück zu Boonen und Co. Da sind jetzt etwa zehn Mann beisammen. Oscar Gatto und einer von Sky sind auch drauf und dran dorthin zu kommen.

  46. 15:36 - Der Wind weht frisch, da müssen die Abgehängten zusehen , dass sie schnell zurückkommen und nicht zu viel Kraft vergeuden.

  47. 15:35 - Paolini als Erster oben am Paterberg. Sagan versucht, Anschluss zu finden.

  48. 15:34 - Sturz bei der Einfahrt in den Paterberg. Vansummeren geht in die Bande, Sagan und Degenkolb ebenfalls in die Kollision verwickelt. Jetzt setzen sich acht Mann ab, dazu gehören, Ballan und Boonen.

  49. 15:34 - Jetzt gehen drei davon weg. Paolini, Flecha und einer von Europcar.

  50. 15:33 - Ballan, Gatto, Pozzato, Boasson Hagen, Chavanel, Boonen, Voeckler, Hulsmans, Sagan, Degenkolb, Paolini. Diese Profis gehören zu einer illustren Spitzengruppe. Insgesamt sind etwa 30 Mann beisammen.

  51. 15:31 - Vanmarcke scheint auch noch dabei zu sein, ebenso Pozzato. Und Chavanel bereitet hier das Terrain für Boonen. Der hat seinen Hauptrivalen mit Fabian Cancellara verloren, weil der Schweizer vorhin kapital stürzte.

  52. 15:29 - Die Steigung ist bewältigt, aber es geht über Kopfsteinpflaster weiter. Es scheint sich gerade eine etwa 20 Mann starke Gruppe zu bilden.

  53. - Chavanel reißt jetzt das Tempo hoch. Wo ist Gilbert? Ballan, Sagan und Boonen gehen hinter Chavanel her.

  54. 15:28 - Edvald Boasson Hagen (Sky) und Sylvain Chavanel (Omega) sind locker dabei.

  55. 15:26 - Vanmarcke führt das Feld an. Dahinter Ballan, dann Boonen. Auch Degenkolb im Bilde. Sagan ebenso...man merkt an diesen Namen, dass es jetzt ernst wird.

  56. 15:26 - Boucher wird eingeholt. Und es geht direkt in den Kwaremont hinein. Da dürfte der wackere Franzose just durchgereicht werden.

  57. 15:25 - Den Zuschauer trifft keine Schuld, drei Rennfahrer scherten von der Straße aus auf den Gehweg, der mit einer Baumreihe von der Fahrbahn getrennt war. Als der Mann die heranrasenden Profis sah, wollte er noch schnell wegspringen, aber Sebastian Langeveld erwischte ihn am Fuß und ging über den Lenker. Er scheidet aus, ist aber nicht allzu schwer verletzt. Das war also ein GreenEdge-Trikot, keines von Topsport.

  58. 15:23 - Böser Zusammenprall zwischen einem Topsport-Vlanderen-Fahrer und einem Zuschauer.

  59. 15:21 - Boucher verbrennt seine letzten Kalorienreserven. Er hat 17 Sekunden Vorsprung, im Feld übernimmt Sky die Tempoarbeit.

  60. 15:20 - Nach dem Kruisberg folgt wieder das "gemischte Doppel" Oude Kwaremont/Paterberg, das sicher Viele mit gemischten Gefühlen erwarten. Aber wie heißt es so schön: Die Mischung macht's.

  61. 15:18 - Die Noch-Spitze mit Tjallingii ist gleich eingeholt. Boucher wagt einen verzweifelten letzten Versuch. Aber dieses Solo ist nur noch ein letztes Aufflackern. Seine Mitstreiter sind bereits vom Atem der Boonens und Gilberts eingesogen worden.

  62. 15:16 - Auch Oscar Gatto (Farnese Vini) und Christian Knees (Sky) sind dort vertreten. Das ist ein gefährlicher Vorstoß für Boonen. Aber dessen Team hat bereits reagiert.

  63. 15:15 - Bennati ist auch in der Gilbert-Gruppe, ebenso Assan Basayev (Astana) und Voeckler.

  64. 15:14 - Eine Gruppe mit Gilbert setzt sich ab. Hat der nur tiefgestapelt? Sieht aus wie voriges Frühjahr, er scheint stark zu sein.

  65. 15:11 - Und wieder hagelt es Tempoverschärfungen. Die Hauptgruppe ist auch noch verdammt groß, was vielen Spezialisten nicht passen dürfte. Je mehr Leute beisammen sind, desto enger wird es in den Steigungen und den Kurven. Auf dem frühreren Kurs der Ronde waren nach mehr als 200 Kilometern sicher nicht mehr 100 Fahrer beisammen. Aber so viele dürften es heuer noch sein.

  66. 15:08 - Nochmal zurück zur Sky-Autopanne. Der einstige Team-Telekom-Chef, Walter Godefroot, sagte mal über Udo Bölts: "Die Bölts, die ist so stärk, die geht niemals kapütt." Sean Yates und Steven de Jongh können das nicht mal über den Motor ihres Teamwagens sagen...

  67. 15:06 - Und bei derlei Rennaktionen sinkt der Vorsprung der Ausreißer um Isaitchev und Tjallingii auf unter eine Minute.

  68. 15:05 - Thomas Voeckler (Europcar) ist genau einer dieser Krawallmacher. Der weiß zwar, dass er die Ronde nicht gewinnen kann, aber so ein Rennen ausschließlich im Hauptfeld zurückzulegen, das bringt der alte Kämpe einfach nicht. Also büxt er mal schnell aus. Das war aber nur ein Scharmützel, den Tour-Vierten von 2011 haben sie schon wieder an die Kette gelegt.

  69. 15:03 - Weitere Attacken im Feld, die Profis haben bereits den Steenbeekdries hinter sich, nähern sich so langsam aber sicher dem Kruisberg, der 46 Kilometer vor dem Ziel das Finale der letzten sechs Hellinge einläutet. Wer sich in Szene setzen will, aber kaum für den Sieg in Frage kommt, muss sich jetzt mit einer Attacke hervortun. In Kürze nehmen die Spezialisten das Rennen in die Hand...

  70. 15:00 - Defekt bei Maxim Iglinskiy (Astana).

  71. 14:59 - Lund, Dockx, Isaitchev, Farrar, Planckaert, Boucher, Belletti, Lastras, Bilbao und Tallingii haben wieder gut 1:40 Vorsprung.

  72. 14:56 - Das Rennen ist natürlich weitergegangen. Aber es passierte erstmal nicht viel. So viel Respekt muss sein, da nicht klar war, ob der Favorit Nummer zwei hier weiterfahren würde. Jetzt hat sich herumgesprochen, dass Cancellara raus ist. Und sofort wird attackiert.

  73. 14:55 - Cancellara hat sich wohl das Schlüsselbein gebrochen, das Ganze passierte in der Verpflegungszone. Es kann aber auch noch etwas mehr passiert sein, denn der mehrfache Zeitfahrweltmeister befindet sich noch immer in stabiler Seitenlage. Hoffen wir alles das Beste für den sympathischen Radio Shack-Nissan-Kapitän. Fakt ist, er ist bei Bewusstsein und kommuniziert mit Betreuern und Teamkollegen, die bei ihm geblieben sind.

  74. 14:52 - Der Schweizer liegt reglos am Boden, bewegte sich aber kurz nach dem Sturz noch. Also ist er wohl nicht so gefährlich verletzt. Aber das Rennen ist für den Fabian vorbei. Ein Jammer...

  75. 14:51 - Schwerer Unfall mit Cancellara.

  76. 14:49 - Essen fassen! An der Verpflegungskontrolle wühlt Belletti, der auch noch vorn dabei ist, in seinem Beutel, als suchte er nach der Schachtel mit belgischen Pralinen. Ganz schön wählerisch!

  77. 14:47 - Schillinger hat sich gerade noch so vor der Hauptgruppe über den Koppenberg gequält und müsste mittlerweile eingeholt sein. Zehn Mann sind vorn nur noch beisammen. Tjallingii, Farrar, Boucher, Bilbao, Lastras und Isaitchev gehören dazu.

  78. 14:46 - Korerektur: Cancellara an Gilberts Hinterrad. Davor befand sich noch Alessandro Ballan (BMC). Auch zwei Rabobänker ganz weit vorn zu sehen. Die Begleitautos durften hier erst gar nicht hoch. Und es hat auch keine nennenswerten Staus gegeben.

  79. 14:44 - Gilbert scheint Form zu haben. Er fährt ganz vorn in den Koppenberg. Von Boonen und Cancellara ist hier nichts zu sehen. Auch Sagan weit hinten im Feld. Die spielen mit dem Feuer. Kommt es hier zum Stau, könnte das eine Riesenlücke erzeugen...

  80. 14:42 - Die Spitzengruppe im Koppenberg, Memorial Jesper Skibby sozusagen. Farrar und Lastras setzen sich ein wenig ab. Jetzt ist Lastras allein.

  81. 14:39 - Marcato war übrigens der Vacansoleil-Attackerier vom Paterberg. Er wurde wieder eingefangen. Auch Daniel Schorn müsste vom Feld gestellt worden sein. Gleich folgt Helling 9, der Koppenberg, der ist nochmal steiler, bis zu 25 Prozent. Das Sky-Team sollte sich einen Umweg suchen, damit nicht der nächste Bolide platzt...

  82. 14:37 - Zu steil für die Autos!!! Unter anderem muss der Sky-Begleitwagen beiseite geschoben werden, weil dessen Motor offenbar streikt. Hammer. Wie einst am Angliru bei der Vuelta. Im Feld nehmen sie etwas den Druck raus. Sind ja auch nur noch 1:17 Minuten bis zur Spitze. Und der Triumph über den Sky-Motor muss man ja auch mal in Ruhe genießen...

  83. 14:36 - Attacke von Vacansoleil. Hinten müssen einige absteigen, kommen gar zu Fall. Es bilden sich erneute Lücken. Diese werden sicher wieder zugefahren, aber dieses dauernde Flickschustern, diese ständigen Tempojagden, während andere viel gleichmäßiger fahren können, zermürben irgendwann all jene, die nicht in den vordersten Positionen über die Hellingen kommen. Das ist das Besondere an diesem und ähnlichen Rennen.

  84. 14:33 - Der Paterberg hat nicht fiel von einem braven Geistlichen. Es wird hier unerbittlich steil. Peio Bilbao (Euskaltel) bekam die Pedale eben nur noch mit äußerster Kraftanstrengung im Sitzen herum. Jetzt ist das Feld an dieser Stelle.

  85. 14:31 - Philippe Gilbert ist noch voll im Bilde, von Cancellara war zuletzt wenig zu sehen, er hält sich etwas zurück. Ist das vornehme Zurückhaltung oder vornehmlich der Tatsache geschuldet, dass er sich heute nicht so gut fühlt? Spätestens bei der dritten Überquerung des jetzt folgenden Paterbergs werden wir es wissen.

  86. 14:28 - Nur noch 1:40 für die Ausreißer, 75 Kilometer bis ins Ziel.

  87. 14:25 - Schillinger und Schorn sind beide aus der Spitzenfromation herausgefallen. Trotzdem: Bis hierher hat NetApp alles richtig gemacht und die Wildcard absolut gerechtfertigt. Das Feld jetzt im Oude Kwaremont. Attacken bleiben aus. Aber es fallen dennoch Fahrer zurück.

  88. 14:24 - Sturz im Feld, zwei Fahrer liegen am Boden. Sven van Dousselaere fällt aus der Fluchtgruppe zurück. Die stiefelt gerade zum ersten Mal den Oude Kwaremont hinauf. Farrar macht das Tempo. Respekt!

  89. 14:19 - Boonen war eben zurückgefallen, aber sein Wasserträger Sylvain Maes bringt ihm zurück zum Feld. Das hat nur noch 2:24 Minuten Rückstand zur Kopgroep.

  90. 14:08 - Keine 90 Kilometer mehr bis ins Ziel. Da dürften die Fahrer in etwa zwei Rennstunden ankommen, da das Tempo im Finale immer höher wird. Gehen wir also mal von einer Zielankunft gegen 16.15 Uhr aus.

  91. 14:07 - Defekt bei Lastras. Die Spitzengruppe, zu der der Spanier gehört, hat nur noch knapp 3 Minuten Vorsprung aufs Peloton. Jetzt kehrt Lastras zu seinen Mitstreitern zurück.

  92. 14:05 - Mehrere Fahrer versuchen vergeblich, vom Feld wegzukommen. Darunter auch Thor Hushovd (BMC) und Daniele Bennati (Radio Shack-Nissan). Am Ende kommt aber nur das nächste Sky-Solo dabei heraus, diesmal fährt Chris Sutton weg. Jetzt setzt jemand von Astana nach. Das ist Borut Bozic. Aber auch ihn stellen sie wieder. Sutton dürfte, wie vorhin Hayman kaum lange allein unterwges sein.

  93. 13:51 - Radwechsel bei Peter Sagan. Das ging fix. Und das Tempo ist im Feld ja momentan nicht gerade hoch.

  94. 13:51 - Mathew Hayman (Sky) hat aus dem Hauptfeld heraus angegriffen. Er hat ja auch nur noch schlappe 100 Kilometer bis ins Ziel...im Peloton nehmen sie erstmal die Beine hoch. Aber Omega-Quick Step hält das sicher nicht lange durch.

  95. 13:47 - Bei einem anderen Belgier ging heute hingegen sehr viel. Aber eben auch bei einem anderen Rennen, dem Triptyque des Monts et Chateaux

  96. 13:45 - Offenbar hat Stijn Devolder (Vacansoleil) ist aus der Hauptgrupee zurückgefallen. Beim zweimaligen Sieger dieses Rennens (2008, 2009) scheint heute nicht viel zu gehen. Die Ausreißer haben nur noch rund 3:30 Vorsprung zur Hauptgruppe.

  97. 13:41 - In Rozebeke sind die Fahrer keineswegs auf Rosen gebettet. Enge Straße, scharfe Kurven. Einer von Omega Pharma-Quick Step muss sogar auf einen Fußweg ausweichen, um nicht zu stürzen. Also nach dem bisherigen Eindruck hat die Ronde hinsichtlich ihres grundsätzlichen Charakters nichts einegbüßt. Die Spitzengruppe geht jetzt in den Berendries, den einstigen Lieblingsanstieg des Löwen von Flandern, Johan Museeuw.

  98. 13:38 - Die Sechsergruppe ist wieder gestellt. Peter Sagan muss zum Mechaniker. Das nutzt der Slowake für eine Runde ziehen lassen vom Auto. Cleveres Bürschchen. Im Feld übernimmt Quick Step die Pace.

  99. 13:34 - Gut 30 Mann haben den Anschluss an das Heuptfeld verloren. Und es sieht nicht so aus, als würden die heute wieder zurückkommen. Okay, im Ziel dann vielleicht nachher...

  100. 13:32 - Es hat sich eine sechsköpfige Verfolgergruppe aus dem Feld gelöst. Darin befinden sich unter anderem Kris Boeckmans (Vacansoleil) und Alexandre Pichot sowie Maxim Vantomme (Katusha). Im Feld ereignete sich ein Sturz, dem unter anderem Jose Ivan Gutierrez (Movistar) zum Opfer fiel. Außerdem teilte sich das Peloton in mehrere Gruppen. Die erste daovn ist drauf und dran, die Bockmans-Gruppe einzuholen.

  101. 13:25 - Die Ausreißergruppe hat noch 4 Minuten Vorpsrung, Tyler Farrar sorgt momentan verstärkt für die Pace. Und im Peloton muss Cancellara schon wieder anhalten. Das erinnert ja an seine Sturzorgie vom E3-Prijs...

  102. 13:23 - Fabian Cancellara scheint irgendein Problem zu haben. Er war in einer engen Kurve mitten im Feld zu Fall gekommen. Eben musste er wieder absteigen, weil es sich im Feld staute. Jetzt muss er mithilfe seines Teamkollegen Yaroslav Popovych wieder nach vorn kommen. Und da hat es gerade die ersten Attacken gegeben. Auch nicht die feine "Englische", anzugreifen, wenn einer der Topleute Defekt hat...

  103. 13:18 - Zu den letzten beiden Einträgen seien noch zwei Worte nachgetragen: April, April! Es gibt weder Fanproteste noch ein Trailer-Casting. Jetzt aber zurück zum Rennen, wo es allmählich ernst wird. 120 Kilometer vor dem Ziel bekommen die ersten Fahrer im Feld Probleme, an das Tempo in den Anstiegen zu halten.

  104. 13:10 - Und vielleicht hat ja der eine oder andere Radsportfan Lust, als Komparse eines Tour de France-Trailers mitzuwirken? Mehr Informationen gibt es hier

  105. - Die neue Streckenführung soll heute zu Protesten der Fans an der Mauer von Geraardsbergen geführt haben.

  106. 13:07 - Flecha hat es übrigens wieder zurückgeschafft. Lastras ist wieder in der 15er-Gruppe. Dafür hat jetzt Sep Vanmarcke (Garmin) Defektpech, bekommt das Rad eines Teamkollegen und kann weiterfahren.

  107. 13:05 - Im Feld haben sich einige Fahrer beim Durchfahren einer scharfen Linkskurve versteuert. Einer von Katusha musste sogar vom Rad.

  108. 13:04 - Am Molenberg setzt sich Pablo Lastras (Movistar) vom Rest der Ausreißergruppe ab. Aber so richtig entschlossen wirkt der Spanier irgendwie nicht...

  109. 12:56 - Im Eikenberg hatte Juan Antonio Flecha (Sky) einen Defekt. Er muss nun die Lücke zum Feld wieder schließen.

  110. 12:46 - Im Taaienberg übernehmen Sky und Saxobank die Verantwortung im Feld. Zuvor hatte es heftige Positionskämpfe gegeben, in einer scharfen Linskkurve waren einige Fahrer zu Stehversuchen gezwungen, um nicht mit ihren Kollegen zu kollidieren.

  111. 12:44 - Die Spitzengruppe hat die erste Steigung, den Taaienberg hinter sich. 500 Meter geht es mit 10 Prozent berghoch, dazu kommt Kopfsteinpflaster. Der Abstand zum Feld ist auf unter 5 Minuten gesunken.

  112. 12:36 - 148 Kilometer sind es noch bis ins Ziel, von jetzt an zählen wird die Strecke rückwärts. 5:32 Minuten beträgt der Vorsprung der Gruppe. Astana macht wieder den Löwenanteil der Nachführarbeit.

  113. 12:27 - Die meiste Zeit übernimmt im Feld aber Omega Pharma-Quick Step die Verantwortung und organisiert die Tempoarbeit - allerdings ohne dabei zu viel Kraft zu investieren.

  114. 12:16 - Aktueller Abstand nun etwas mehr als fünf Minuten, das Team Astana führt das Peloton an.

  115. 11:58 - Der Vorsprung nun bei fünf Minuten - aber das Feld lässt der großen Gruppe nicht viel "Luft". Noch ist keiner der 16 Anstiege bezwungen, wir sind noch mitten im "Vorspiel"...

  116. 11:31 - Die Gruppe hat sich endgültig abgesetzt, schon über vier Minute der Abstand zum Feld nun. Stark gemacht von NetApp, die sich hier auf der großen Bühne bestens präsentieren und ihre Wildcard rechtfertigen, ähnlich wie im Vorjahr bei Paris-Roubaix.

  117. 11:04 - Hier die Zusammenstellung der Sitzengruppe: Schillinger und Schorn (NetApp), Lund (Saxo Bank), Belletti (AG2R), Dockx (Lotto), Boucher (FDJ), Isaichev (Katusha), Farrar (Garmin), Veelers (Argos), Bilbao (Euskaltel), Graziato (Lampre), Lastras (Movistar), Vandousselaere (Topsport), Planckaert (Landbouwkrediet) und Tjallingii (Rabobank).

  118. 10:56 - Jetzt scheint es geklappt zu haben für 15 Fahrer, sie liegen knapp eine Minute vor dem Feld und haben noch 230 Kilometer vor sich. Mit dabei als deustches Duo Daniel Schorn und Andreas Schillinger sowie als "Promi" US-Sprinter Tyler Farrar.

  119. 10:30 - Bewegte Anfangsphase mit vielen Attacken, noch hat sich aber keine Gruppe dauerhaft absetzen können. Wir melden es, sobald sich Ausreißer erfolgreich haben lösen können - an Versuchen fehlt es bisher schon mal nicht.

  120. 10:19 - Jetzt wird das Rennen freigegeben - und sofort die erste Attacke und zwar durch Team NetApp in Person von Routinier Andre Schulze.

  121. 10:01 - Los geht's! Der Bürgermeister schickt das Feld auf die Reise - erst einmal in ruhigem Tempo aus Brügge hinaus.

  122. 09:56 - Fabian Cancellara mit letzter Kontrolle an seinem Rad, auf ihm ruhen alle Augen heute. Doch findet er auch eine Taktik, um die Konkurrenz abzuschütteln? "Ich glaube an mich, an meine Stärke - ich mache mir um keinen Gegner sorgen", so der Schweizer hier in Brügge.

  123. 09:39 - Die Startvorbereitungen in Brügge in der grandiosen Kulisse sind in vollem Gange, die Fahrer schreiben sich ein, geben letzte Interviews, schreiben Autogramme. Es ist sonnig, aber noch kühl, die Fahrer dick eingepackt.

  124. 09:13 - Gestartet wird das Rennen um 10 Uhr in Brügge auf dem Marktplatz. Die Zielankunft soll zwischen 15.58 und 16.50 Uhr in Oudenarde erfolgen. Wir berichten vom Start weg live. Hier geht's zum ausführlichen Vorbericht

  125. 09:07 - Die Top-Favoriten sind heute eindeutig Tom Boonen (Omega Pharma-Quick Step) und Fabian Cancellara (Radio Shack-Nissan), die beide bereits mehrfach in diesem Frühjahr ihre Form bewiesen haben. Doch auch der Slowene Peter Sagan (Liquigas) hatte bereits starke Auftritte und will die arrivierten Klassikerspezialisten herausfordern. Hinzu kommen reichlich Geheimfavoriten wie Sylvain Chavanel (Omega) und Philippe Gilbert (BMC), dessen enigmatische Form just auf den heutigen Tag zugespitzt sein könnte.

  126. 09:03 - Treu geblieben sind sich die Veranstalter mit dem flachen Stück nach der letzten "Helling". Nach dem dritten Doppelschlag Oude Kwaremont/Paterberg sind es nämlich noch 14 Kilometer bis zum Zielstrich, was wieder reichlich taktische Varianten ermöglicht. Insgesamt legen die Fahrer bei der 96. Flandernrundfahrt 255 Kilometer zurück, müssen dabei über acht flache Kopfsteinpflasterpassagen und 16 Anstiege, von denen auch einige mit "Casseien" gepflastert sind.

  127. 08:59 - Die "neue" Ronde van Vlaanderen steht ausgerechnet am 1. April auf dem Programm. Und sollten die Fans bis zuletzt auch gehofft haben, die Streichung der Mauer von Geraardsbergen sei ein Aprilscherz, so gab es diesbezüglich heute keine Auflösung. Also bleibt es bei dieser Streckenführung: 90 flachen Kilometern folgen drei unterschiedliche große Runden um den Zielort Oudenarde. Die Schlüsselanstiege dürften Oude Kwaremont und Paterberg sein, die dreimal überquert werden müssen.

 

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