Radsport Live-Bericht

Tour de France - Rotterdam - Brüssel

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  1. 17:40 - Damit verabschieden wir uns für heute aus dem Tour-Live-Ticker. Morgen geht es um 12:30 Uhr mit der 2. Etappe von Brüssel nach Spa weiter. Bis dann, Ihr eurosport.yahoo.de-Team!

  2. 17:38 - Auch Tyler Farrar wurde auf den letzten 250 Metern noch von einem Ag2r-Fahrer aus dem Gleichgewicht gebracht, so dass der Amerikaner nicht mehr in den Sprint reinhalten konnte. Drei Stürze also auf den letzten 2000 Metern - wahnsinn!

  3. 17:37 - "Es war eine sehr schwierige Etappe mit dem Wind und diesen Stürzen zum Schluss", bilanziert der sichtlich fertige Petacchi im Ziel.

  4. 17:34 - In Sachen Zeitwertung sind die Stürze ohnehin egal - ab der 3000-Meter-Marke wird die Wertung eingefroren.

  5. 17:33 - Zahlreiche Fahrer wurden durch die vielen Stürze aufgehalten. Sie alle trudeln jetzt nach und nach im Ziel ein. Da ist Armstrong, der sieht nicht verletzt aus, genau wie Fränk Schleck. Cancellara blutet am Ellbogen.

  6. 17:32 - Einen weiteren Massensturz hat es 800 Meter vor dem Ziel in der Mitte des Feldes gegeben, dabei ist auch Fabian Cancellara auf den Asphalt geknallt.

  7. 17:32 - Petacchi siegt vor Mark Renshaw und Thor Hushovd die 1. Etappe der Tour de France 2010!

  8. 17:31 - Es war also nicht der Italiener, sondern ein anderer Lampre-Mann der in der letzten Kurve gestürzt ist.

  9. 17:31 - Petacchi von vorn! Der Italiener zieht 250 Meter vor dem Ziel den langen Sprint an und gewinnt!

  10. 17:30 - Eisel zieht den Sprint an. Renshaw ist noch dabei, der zweite Mann von Columbia.

  11. 17:30 - Die letzten 1000 Meter. Immer noch ist Millar vorn.

  12. 17:30 - Nur 1500 Meter noch. Garmin macht vorn Dampf. Millar ist im Wind. Das Grüne Trikot zieht den Sprint für Farrar an, der jetzt sicher Favorit ist.

  13. 17:29 - Sturz an der Spitze! In der ersten der zwei scharfen Rechtskurven kommen Cavendish, Freire und Petacchi zu Fall!

  14. 17:28 - Auf der anderen Straßenseite schiebt sich wieder Columbia nach vorn. Der Zug von Cavendish steht.

  15. 17:27 - Jetzt ist Lampre vorn. Hondo sitzt an fünfter Position, direkt dahinter Petacchi und dann Freire.

  16. 17:26 - 5000 Meter noch. Columbia macht wieder Dampf - aber Adam Hansen, der jetzt normalerweise im Wind säße, ist nicht vorn dabei. Der zu Beginn der Etappe gestürzte Australier hält seit fast 200 Kilometern am Ende des Feldes nur noch geradeso den Kontakt.

  17. 17:24 - 6000 Meter sind es noch bis ins Ziel. Nach der 4-Kilometer-Marke geht es durch den Laeken-Park hindurch am Chateau Royal vorbei. Dann folgen zwei enge Rechtskurven an der 2000-Meter-Marke und ab 1800 Metern vor dem Ziel geht es nur noch geradeaus. Eine perfekte Sprintankunft hier in Brüssel.

  18. 17:24 - Cervelo übernimmt die Führungsarbeit. Ist Thor Hushovd heute in der Lage, den Sieg davonzutragen?

  19. 17:22 - Das war's für Pliuschin und Wynants. 9 Kilometer vor dem Ziel ist die Flucht beendet. Jetzt kann die direkte Sprint-Vorbereitung beginnen. Auch Lampre und Cervelo schalten sich wieder im Wind ein.

  20. 17:20 - 11 Kilometer noch und das Feld liegt 14 Sekunden zurück. Es geht wieder hinunter auf 26 Meter über dem Meer - und dann bleibt es topfeben bis ins Ziel.

  21. 17:18 - Johan Van Summeren ist es, der für Garmin nun Dampf macht. Er unterstützt im Auftrag von Farrar die Columbia-Crew.

  22. 17:18 - 25 Sekunden sind es noch, als das Feld den Hügel hinter sich hat. Das Duo wird es sicher nicht schaffen.

  23. 17:16 - 39 Sekunden an der 13-Kilometer-Marke. Jetzt geht es gleich auf den 38-Meter-Hügel hinauf, der 12 Kilometer vor dem Ziel wartet. Wird der den zwei Ausreißern den Gar aus machen?

  24. 17:14 - Columbia zieht an. Das Team von Mark Cavendish formiert sich an der Spitze des Feldes - nur noch 48 Sekunden für die Spitzenreiter.

  25. 17:13 - 15 Kilometer noch und der Vorsprung ist wieder stabil knapp unter einer Minute. 10 Kilometer sollten eigentlich auch reichen, um dieses Loch zu schließen.

  26. 17:10 - Jetzt ist der Vorsprung erstmals wieder rückläufig. Die Sprinter-Teams verringern den Abstand 17 Kilometer vor dem Ziel. Sowohl Garmin als auch Milram und Cervelo, aber vor allem Columbia macht richtig Dampf.

  27. 17:07 - 20 Kilometer noch bis ins Ziel und der Vorsprung des Ausreißer-Duos beträgt 56 Sekunden.

  28. 17:03 - Wynants sitzt nur noch an Pliuschins Hinterrad - für Führungsarbeit fehlt dem Belgier nach der langen Flucht einfach die Kraft. Trotzdem baut das Duo seinen Vorsprung noch leicht aus. 47 Sekunden sind es jetzt, 21,5 Kilometer vor dem Ziel.

  29. 16:59 - Pliuschin sorgt dafür, dass der Vorsprung wieder etwas wächst. Aber warum sollte das Feld die beiden auch sofort wieder stellen. Es sind noch 25 Kilometer, da sind die 25 Sekunden Vorsprung ein Witz.

  30. 16:58 - Pliuschin schließt zu Wynants auf. Das Dup hat 26,5 Kilometer vor dem Ziel etwa 15 Sekunden Vorsprung.

  31. 16:57 - 28 Kilometer vor dem Ziel werden Boom und Perez Lezaun gestellt und sofort kommt eine Konterattacke von Moldawiens Alexander Pliuschin aus dem Katusha-Team.

  32. 16:56 - Defekt im Feld! Oscar Freire lässt sich zum Begleitfahrzeug zurückfallen und wechselt das Rad. Ausgerechnet jetzt, wo im Feld die Post abgeht - ein sehr schlechter Zeitpunkt.

  33. 16:55 - Nochmal Wynants. Auf dem Kopfsteinpflaster in Mechelens Innenstadt überrascht der Belgier Boom und Perez Lezaun und setzt sich ab. Das könnte ihm jetzt die 2000 Euro des kämpferischsten Fahrers sichern.

  34. 16:54 - Trotzdem sollte Boom, der die Gruppe bei Kilometer 0 mit seiner Attacke auch initiiert hatte, bislang der Aktivste gewesen sein.

  35. 16:53 - Und jetzt geht Boom. Der Niederländer springt links an einer Verkehrsinsel vorbei, damit seine beiden Begleiter nicht in den Windschatten können. Aber die haben aufgepasst und schließen das Loch nach der Insel wieder.

  36. 16:52 - Wynants attackiert! Der Quick-Step-Belgier will seine beiden Begleiter los werden, um heute als aktivster Fahrer gewählt zu werden. Doch Boom und Perez Lezaun springen mit.

  37. 16:51 - Auch Liquigas macht Dampf im Feld. Das Team um Ivan Basso weiß genau, dass es gleich in Mechelen enger wird. Da will man vorn sein.

  38. 16:49 - Jetzt geht's los. Die Sprinter-Teams machen ernst und verringern den Vorsprung 33 Kilometer vor dem Ziel schlagartig auf nur noch knapp über einer Minute.

  39. 16:45 - Noch immer liegt das Feld 2 Minuten hinter dem Spitzen-Trio zurück. Aber noch eilt es auch nicht, denn bei 36 verbleibenden Kilometern ist noch genug Zeit, um das Loch zu schließen.

  40. 16:43 - Trotzdem ist Cavendish natürlich der Mann den es zu schlagen gilt. Sein Columbia-Team wird versuchen, im Finale einen großen Zug aufzubauen - wie im letzten Jahr. "Wir haben hier ein sehr starkes Team. Sicher sind auch andere Mannschaften gut, aber ich hoffe wir können das Rennen kontrollieren und den Sieg vorbereiten", so der Sprintstar von der Isle of Man.

  41. 16:39 - Einer von diesen Herausforderern ist sicher Robbie McEwen. Der Australier hat auf der heutigen Zielgerade in Brüssel bereits vier Profi-Siege gefeiert: Beim Klassiker Paris-Brüssel. "Aber die Tour ist ein Level höher. Hier ist es sehr schwer zu gewinnen", so der Katusha-Fahrer. "Aber ich fühle mich gut und deshalb gibt es keinen Grund, warum ich nicht gewinnen können sollte."

  42. 16:35 - 45 Kilometer vor dem Ziel wird es langsame Zeit sich über den Sprint Gedanken zu machen. Bislang spricht alles nur von dem Duell zwischen Cavendish und Farrar, aber der Amerikaner selbst weiß, dass es so einfach nicht wird: "Ich konzentriere mich nicht auf ein Duell. Hier sind die besten Sprinter der Welt, da wäre es falsch, sich nur auf einen zu konzentrieren. Sehr viele werden versuchen, zu gewinnen", so der Garmin-Mann vor dem Start am Eurosport-Mikrofon.

  43. 16:28 - Genau 50 Kilometer sind es noch bis ins Ziel und die der bisherige Schnitt beträgt 42 km/h. Das ist die langsamste von den Organisatoren vorausberechnete Geschwindigkeit. Um 17:40 Uhr sollte das Feld somit in Brüssel ankommen.

  44. 16:26 - Boom gefällt sich selbst: Der Niederländer fährt an einer großen Fensterfront vorbei und überprüft seine Optik und die Sitzposition im Spiegelbild. Passt alles, Lars. Weitermachen!

  45. 16:23 - Es wird wieder gelacht und geplaudert im Feld. Die Fahrer scheinen das große Interesse des Publikums zu genießen - und so lässt man die Ausreißer wieder auf 2 Minuten davonziehen.

  46. 16:19 - Stellen will man die Spitzenreiter dann so früh aber doch noch nicht. Bei 1:30 Rückstand lassen die Sprinter-Teams wieder etwas locker und so dürfen sich die Spitzenreiter in der Innenstadt von Antwerpen wieder etwas absetzen - unter dem Applaus von Tausenden von Fans.

  47. 16:15 - Auch Rabobank zeigt sich jetzt an der Spitze des Feldes. Tempoarbeit für Freire oder Störarbeit für Boom? Letzteres bringt wohl nicht wirklich etwas, denn der Ex-Crosser wird sicher nicht durchkommen.

  48. 16:11 - 60 Kilometer vor dem Ziel hat das Feld nur noch 1:30 Rückstand - und jetzt geht es durch Antwerpen.

  49. 16:08 - Auch das Feld ist bereits über den Sprint hinweg - und kurz zuvor gab es wieder einen Sturz. Unter anderem hat es Ex-Weltmeister Alessandro Ballan erwischt. Aber es kann für alle Fahrer weitergehen.

  50. 16:04 - Perez Lezaun vor Boom und Wynants - das ist die Reihenfolge beim dritten Zwischensprint. Damit hat der Spanier sich heute 14, Boom 12 und Wynants 10 Punkte gesichert. Oder auch: 1700 Euro für Perez Lezaun und Euskaltel, 1550 Euro für Boom und Rabobank sowie 1400 Euro für Wynants und Quick Step.

  51. 16:02 - Infos aus Österreich: Andre Greipel hat bei der Österreich-Rundfahrt in Bludenz die 1. Etappe vor Ben Swift und Graeme Brown für sich entschieden.

  52. 16:00 - 3000 Meter noch bis zur letzten Sprintwertung des Tages. Noch werden Wetten angenommen: Darf sich Perez Lezaun die Wertung sichern und damit die meisten Punkte des Tages verbuchen?

  53. 15:55 - 2:35 hinter der Spitze hat das Feld den Sprint passiert. Auch die dritte Zwischenwertung werden die Ausreißer noch unter sich ausmachen, aber bis ins Ziel kommen sie sicher nicht.

  54. 15:53 - Die Stimmung am Straßenrand ist kurz hinter der Grenze in Belgien fast noch besser als zuvor in der Niederlande - als ob sich die zwei Nachbarstaaten duellieren würden.

  55. 15:52 - Die zweite Sprintwertung steht an und diesmal fährt Wynants zuerst über den Strich, dahinter erneut Perez Lezaun und Boom ist Dritter. Jetzt haben sie alle 8 Punkte gesammelt - wir dürfen gespannt sein, wer in 9 Kilometern gewinnen darf.

  56. 15:50 - Die Grenze ist überquert. Der Belgier Maarten Wynants führt die Spitzengruppe in sein Heimatland und ist somit der erste Tour-Fahrer, der in diesem Jahr belgisches Terrain unter die Räder nimmt.

  57. 15:48 - Noch immer genau ein Columbia-, ein Garmin- und ein Cervelo-Mann an der Spitze des Feldes - 3:06 beträgt der Vorsprung der Spitzenreiter jetzt noch.

  58. 15:44 - Das Zuschaueraufkommen hier kurz vor der Grenze ist riesig. Die Niederländer stehen selbst auf Flachstücken Spalier um die Tour de France zu verabschieden.

  59. 15:41 - Nicht mehr lange, dann verlässt die Tour de France die Niederlande und fährt hinüber nach Belgien. Kurz hinter dem Grenzübergang bei Putte wird dann auf freier Strecke der zweite Sprint des Tages ausgetragen - acht Kilometer sind es bis dorthin jetzt noch.

  60. 15:37 - Boom, Wynants und Perez Lezaun arbeiten noch immer gut zusammen und wirken entschlossen. Aber das Feld kommt immer näher - 3:48 zeigt die Uhr 85 Kilometer vor dem Ziel nur noch.

  61. 15:34 - Chris Anker Sörensen und Jens Voigt sind voll bepackt mit Trinkflaschen und bahnen sich nun den Weg durch das Hauptfeld wieder nach vorn in Richtung Cancellara, Andy und Fränk Schleck. Auch wenn die Saxo-Bänker jetzt nicht mehr im Wind fahren müssen, die Arbeit ist noch nicht getan.

  62. 15:28 - Jetzt sind die Sprinter-Teams dran. Columbia, Garmin und Cervelo schicken für Cavendish, Farrar und Hushovd je einen Helfer in den Wind. Dieses Trio fährt nun vor den Saxo-Bank-Jungs und sorgt dafür, dass das Feld schnell näher an die Spitze herankommt. 4:16 beträgt der Abstand noch und 91 Kilometer sind es bis ins Ziel.

  63. 15:22 - Das Feld war eben kurz etwas zerfallen, weil diverse Fahrer zur Pinkelpause ausgetreten waren. Jetzt aber ist es wieder beisammen - und liegt 5:02 hinter der Spitze.

  64. 15:15 - 4:38 Minuten liegen Boom, Wynants und Perez Lezaun jetzt wieder vor dem Feld, das jetzt von Columbia und Caisse d'Epargne angeführt wird. Übernehmen so langsam die Sprinter das Zepter?

  65. 15:11 - Astana zeigt sich wieder an der Seite des Saxo Bank-Teams, das den Ausreißern weiter ein gemütliches Polster gewährt: 4:12 Minuten liegt das Feld zurück. Aber es ist ja auch gerademal so etwa die Renn-Halbzeit erreicht.

  66. 15:08 - Am RadioShack-Wagen holt Sergio Paulinho für Lance Armstrong, Levi Leipheimer und Co. etwas Futter ab. Unter anderem steckt er auch eine Banane in seine Trikot-Taschen - von wegen nur noch Power-Gels und Energieriegel.

  67. 15:04 - Millar ist mal wieder hinten am Teamfahrzeug und steigt vom Rad. Er bekommt seine ursprüngliche Rennmaschine zurück, die nach dem Sturz vorhin wohl repariert werden musste. Der Brite lässt sich beim Radwechsel Zeit, man korrigiert noch die Lenkerposition und dann geht es weiter. Kein Stress, es ist ja noch viel Zeit bis ins Ziel.

  68. 14:57 - Cancellara ist am Teamwagen. Der Schweizer hat ein kleines Plastikteil ins Rad bekommen und lässt das entfernen. Kaputt gegangen ist aber wohl nichts.

  69. 14:54 - Wie es zu erwarten war: Boom, Wynants und Perez Lezaun liegen wieder 4 Minuten vor dem Feld. Vom Etappensieg brauchen die drei aber weiter nicht zu träumen - das ist aussichtslos.

  70. 14:50 - Verpflegungskontrolle. Kurz vor der Ortschaft Goes auf der Halbinsel von Middelburg gibt es die berühmten Stoffbeutel mit Nahrung und Getränken. Im Feld nimmt man kurz die Beine hoch, um alles zu verstauen, vorn fährt man zügig weiter. Jetzt wird der Vorsprung sicher nochmal ein bischen anwachsen.

  71. 14:45 - Adam Hansen ist wohl der Pechvogel des Tages. Immer wieder fällt der Australier aus dem Feld in die Fahrzeug-Kolonne zurück. Er sitzt sehr unruhig auf dem Rad und rutscht ständig auf dem Sattel hin und her.

  72. 14:42 - Viel passiert momentan nicht. Astana hat wieder rausgenommen und die Verantwortung im Feld an Saxo Bank zurückgegeben. Die Schwarz-Weißen halten den Abstand konstant auf rund 3:25.

  73. 14:35 - Es geht weiter bergab mit dem Vorsprung der Ausreißer. Momentan ist es sogar fraglich, ob das Trio überhaupt noch die beiden verbleibenden Sprintwertungen kurz vor Antwerpen erreicht. Allerdings wird man sich im Feld auch hüten, den Zusammenschluss zu früh herbeizuführen. Denn dann könnten weitere Attacken drohen.

  74. 14:27 - Das Feld wechselt die Fahrtrichtung und verlässt die Küste. Astana macht momentan das Tempo und verkürzt den Vorsprung der Ausreißer auf unter vier Minuten. 3:45 bleiben Boom und Co. nur noch - 140 Kilometer vor dem Ziel.

  75. 14:25 - Einer der vorhin ebenfalls mit Millar und Basso gestürzt war ist Adam Hansen vom Columbia-Team. Er lässt sich jetzt immer wieder aus dem Feld zum Tour-Arzt Dr. Gerard Porte und auch zum Mannschaftswagen zurückfallen, um sich behandeln zu lassen. Man sieht keine großen Verletzungen, außer dass der Ellbogen blutet. Aber die Schmerzen scheinen groß zu sein.

  76. 14:19 - Auch das Feld erreicht die Sprintwertung und liegt dort nur noch 5:34 Minuten zurück. Man befindet sich jetzt bereits auf dem letzten der zahlreichen Dämme des heutigen Tages und bisher gab es keinen Versuch, das Feld zu sprengen. In wenigen Kilometern geht es links ab und dann, zwar immer noch am Wasser, in Richtung Südosten - dem Landesinneren entgegen.

  77. 14:13 - Das Trio rollt ohne große Beschleunigung über die Sprintwertung. Boom bekommt 6 Punkte, Perez Lezaun 4 und Wynants 2.

  78. 14:09 - Das Feld erhöht den Druck, der Vorsprung sinkt. 6:14 Minuten haben die drei Ausreißer noch, 151 Kilometer vor dem Ziel. Gleich steht der erste Sprint des Tages an.

  79. 14:02 - Basso, Millar und Co. sind im Feld zurück und an dessen Spitze machen Saxo Bank und Astana momentan das Tempo. Astana-Teamleiter Yvan Sanquer hat bereits vor dem Rennen gesagt, dass sein Team sehr aufmerksam fahren wird.

  80. 13:54 - Der Wind an der Küste ist stark, aber bislang hat kein Team zur großen Offensive geblasen, um das Feld an der Windkante auseinander zu reißen.

  81. 13:52 - Unterdessen konnten die Spitzenreiter ihren Vorsprung wieder auf 7:38 ausbauen - 164 Kilometer sind noch zu fahren.

  82. 13:49 - Sturz im Hauptfeld! Das Grüne Trikot von David Millar ist zu Boden gegangen, weil ein Hund auf die Straße gelaufen ist. Ebenfalls beteiligt an diesem Sturz: Ivan Basso. Der Giro-Sieger wird nun von vier Liquigas-Helfern ans Feld herangeführt.

  83. 13:38 - 49 Kilometer sind inzwischen absolviert und momentan tut sich wenig. Das Feld kontrolliert den Abstand und hält ihn konstant zwischen sechseinhalb und sieben Minuten - die klassische lange Leine für Boom, Wynants und Perez Lezaun.

  84. 13:25 - Das Feld verkürzt den Abstand auf 6:43 - Saxo Bank hat die Kontrolle übernommen. Die Ansage war klar: Man will das Gelbe Trikot von Cancellara so lange wie möglich behalten. Das heißt auch, dass die Sprinterteams durch die Riis-Mannschaft heute unterstützt werden.

  85. 13:15 - Auf dem ersten Damm des Tages, ist der Abstand inzwischen ein wenig geschrumpft. 6:59 liegt das Feld jetzt zurück - der Vorteil der großen Masse ist nicht zu unterschätzen.

  86. 13:00 - Der Vorsprung der Spitzenreiter ist auf 7:13 Minuten angewachsen und nun ist die Küste erreicht. Jetzt wird es interessant: Können die drei ihren Vorsprung weiter so locker ausbauen?

  87. 12:50 - Sie möchten die Tour im Internet live verfolgen und dabei auch Bilder sehen? Mit dem Eurosport Player ist das möglich. Schauen Sie das Eurosport-TV-Programm ganz bequem an ihrem PC auf der Arbeit oder dem Laptop im Park und Biergarten. Hier geht's zum Eurosport Player!

  88. 12:45 - Rotterdam liegt hinter den Fahrern und jetzt geht es so langsam an die Küste. Der Vorsprung der Spitzenreiter beträgt schon über 6 Minuten, aber die harte Arbeit hat für das Trio noch nicht richtig begonnen. Zu dritt ist der Kampf gegen den Wind sicher kein Spaß. Auch deshalb hat sich Lars Boom auf den ersten Kilometern immer wieder fragend umgedreht: Er hoffte mit Sicherheit auf ein wenig Verstärkung von hinten.

  89. 12:39 - Der Vorsprung wächst kräftig weiter: 5:39 Minuten nach 12,5 Kilometern. Boom, Perez Lezaun und Wynants werden sich wohl heute lange allein an der Spitze im TV präsentieren dürfen und dann auch die drei Zwischensprints des Tages untereinander aufteilen. Wetten, dass am Ende des Tages jeder der drei einen Sprint gewonnen hat?

  90. 12:33 - 9 Kilometer sind absolviert und die drei Spitzenreiter haben bereits 4 Minuten Vorsprung. Das geht ganz schön schnell - aber im Feld kann man es ruhig angehen lassen, denn 214 Kilometer sind es noch bis ins Ziel. Eine Menge Holz.

  91. 12:30 - Aber im Feld sieht es nicht so aus, als wollte sich heute schon so früh jemand übermäßig anstrengen. Man rollt gemütlich vor sich hin, unterhält sich mit den Nachbarn und lacht viel. So zum Beispiel gerade am Ende des Pelotons Mark Cavendish und Cervelos Jeremy Hunt.

  92. 12:27 - 4,5 Kilometer sind absolviert und das Trio hat bereits 1:20 Minuten Vorsprung. Wenn jetzt nicht bald noch jemand aus dem Feld wegspringt, dann wird das wohl die Ausreißergruppe des Tages bleiben.

  93. 12:25 - Von Quick Step ist es der Belgier Maarten Wynants und das orangene Euskaltel-Trikot trägt Spaniens Alan Perez Lezaun. 22 Sekunden haben die drei schon nach 1,5 Kilometern herausgefahren. Es scheint, als würde die Gruppe des Tages bereits stehen.

  94. 12:24 - Ein Quick-Step-Mann und ein Euskaltel-Fahrer haben sich mit Boom auf den Weg gemacht. Gemeinsam versucht das Trio jetzt mit Vollgas dem Feld davon zu fahren.

  95. 12:22 - Los geht's. Prudhomme senkt die Fahne und sofort folgt die erste Attacke: Lars Boom springt aus dem Feld heraus und will sofort die erste Gruppe initiieren.

  96. 12:20 - Linus Gerdemann zeigt sich in der ersten Reihe an der Seite von Niki Terpstra im niederländischen Meistertrikot und Jens Voigt von Saxo Bank. Die Milram-Jungs haben für diese Tour extra neongelbe Helme mitgebracht. Sehr auffällig.

  97. 12:17 - Das Feld rollt wieder. Ganz gemütlich geht es jetzt auf den Kilometer 0 zu, wo Prudhomme im Führungsfahrzeug die Flagge senken und den Start frei geben wird.

  98. 12:15 - Einen Ausfall haben wir heute übrigens leider schon zu verzeichnen. Nach seinem schweren Sturz beim Prolog kann der Schweizer Mathias Frank heute nicht mehr starten. Der BMC-Fahrer hat sich den Daumen gebrochen und verlässt die Tour somit, bevor sie richtig begonnen hat. Er wäre ein wichtiger Berghelfer für Cadel Evans gewesen.

  99. 12:12 - Mit ein paar warmen Worten schickt Aboutaleb die Fahrer ins Rennen und wünscht sich, sie alle "in drei Wochen in Paris wiederzusehen". Das wird wohl kaum gelingen - aber hoffen wir doch, dass sich die Zahl der Stürze in Grenzen hält.

  100. 12:10 - Anschließend spielt eine Kapelle zunächst die französische und dann die niederländische Nationalhymne. Fabian Cancellara scheint die Zeremonie an der Spitze des Feldes in seinem Gelben Trikot zu genießen, Lance Armstrong an seiner Seite nimmt erstmal einen Schluck aus der Trinkflasche.

  101. 12:08 - Mitten auf der Erasmusbrücke wird das Feld von Tour-Direktor Christian Prudhomme gestoppt. Dort findet jetzt die offizielle Eröffnungszeremonie statt. Rotterdams Bürgermeister Ahmed Aboutaleb durchschneidet gemeinsam mit Prudhomme ein weißes Band und macht somit für die Fahrer symbolisch den Weg frei auf die Strecke der 97. Tour de France

  102. 12:05 - Momentan rollt das Feld geschlossen hinter dem Führungsfahrzeug her und präsentiert sich den Zuschauern in Rotterdam. Die Sonne scheint und im Gegenteil zum gestrigen Prolog wird die erste Etappe heute auch nicht unter Regen leiden - 25 Grad und blauer Himmel sind angekündigt.

  103. INFO - Herzlich willkommen in Rotterdam zum Start der 1. Etappe der Tour de France 2010. Um 12:20 Uhr findet hier der scharfe Start statt und die Fahrer machen sich zunächst in südwestlicher Richtung auf den Weg in Richtung Middelburg. Dann geht es südöstlich vom Meer weg nach Belgien und über Antwerpen nach Brüssel ins Ziel.

 

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