Ski-WM-Fanblog

Die heimlichen Helden der WM

Während der zweiwöchigen Weltmeisterschaft sind in Schladming insgesamt rund 2000 freiwillige Helfer im Einsatz. Manche von ihnen beaufsichtigen die Zielarena, andere verkaufen Tickets, aber keiner kommt so nahe ran an die Weltmeister wie die Pistenrutscher. Wir haben mit einigen von ihnen gesprochen und gefragt wie man als Volunteer die WM erlebt.

Daniel Krenn ist einer von ihnen. Er hat sich als freiwilliger Streckenposten zur WM gemeldet. Als leidenschaftlicher Skifahrer ist er auch bei anderen Rennen immer wieder gerne dabei. Vor allem bei Damenbewerben ist er öfters im Einsatz. "Am liebsten beim Slalom oder Riesentorlauf. Weil man da näher an die Läuferinnen rankommt."

Eine WM ist natürlich etwas ganz Besonderes, deshalb hat er sich auch schon vor über einem Jahr für den Job als freiwilliger Helfer beworben. Über ein online Bewerbungsformular konnte sich jeder der dabei sein will anmelden und selbst angeben in welchem Sektor er eingesetzt werden möchte.

Dann kommt die WM. Die Volunteers reisen aus ganz Österreich nach Schladming und werden hier einquartiert. Auch Daniel wohnt mit den meisten anderen seiner Kollegen im Volunteers Quartier. Dort bekommen die heimlichen Helden der WM auch ihre tägliche Verpflegung.

Freiwillige Opfer für das große Ganze

Aber nicht alle Mitarbeiter, auf und um die Piste, haben so viel Glück wie Daniel. Einer seiner "Rutscher-Kollegen" hat keinen Platz mehr im Volunteers Quartier bekommen und musste sich bei Bekannten, in der Nähe von Schladming, einnisten. Für ihn bedeutet das noch früher aufstehen, als seine Kollegen und abends und morgens keine Verpflegung.

Trotzdem sind alle Helfer nicht nur freiwillig, sondern auch gerne dabei. Sie alle nehmen gerne in Kauf, dass sie schon um 6:30 Uhr zum Dienst antreten müssen, den ganzen Tag im Schnee verbringen und manche von ihnen sogar Nachtschichten einlegen. Dafür sind sie während der gesamten Weltmeisterschaf live dabei.

Außerdem sind sie, nach den Athleten selbst, die wichtigsten Protagonisten der WM. Sie sorgen für befahrbare Pisten, selbst bei schwierigsten Verhältnissen, wie zu Beginn der WM. Sie sorgen für einen geregelten Verkehr auf den verstopften Straßen Schladmings. Sie sorgen für einen sicheren Zugang an den Tribünen. In allen vorstellbaren Bereichen und Sektoren der riesigen Veranstaltung sind sie im Einsatz und machen damit die FIS Alpine Ski WM 2013 erst möglich.

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