Ski-WM-Fanblog

Die Exoten der Ski-WM

Der Jamaikaner Michael Williams hat sichtlich Spaß an der Ski-WM

Während am Dienstag die großen Skinationen rund um den Gastgeber Österreich bei dem Mixed Team Bewerb um die Medaillen gekämpft haben, wollen wir euch die Exoten dieser WM ein wenig näher vorstellen.

Beim Teambewerb schicken 15 Nationen ihre Athleten an den Start. Insgesamt nehmen aber 72 Nationen an den Weltmeisterschaften teil, was angesichts der territorialen Konzentration des alpinen Skisports ein Wahnsinn ist.

Sicherlich sind auch viele dabei die für die WM schnell einen neuen Skiverband gesucht haben, dennoch sind einige Staaten dabei, wo wohl kaum Schnee fällt. Paradebeispiel dafür ist der Jamaikaner Michael Williams, dem auch die Medien am meisten Aufmerksamkeit schenken. Er selbst ist einfach nur stolz dabei zu sein. "Es ist unglaublich, ich kann es immer noch nicht glauben hier dabei zu sein. Es ist ein Traum, der in Erfüllung geht, " sagte der am Knie verletzte Jamaikaner.

Dabei sein ist alles

Aber auch die Dauerbrenner aus Argentinien, die Simari-Birkners sind wieder dabei. Andere Nationen wie Brasilien, Indien, Peru, Iran, Chile, Zypern, Haiti, Israel und Libanon stellen eine Mannschaft, auch wenn diese oft nur aus einem oder zwei Läufern besteht. Auf ihr Skifahrerisches Können angesprochen, antworten die meisten Athleten mit: "Naja, es wird immer besser".

Auch wenn sie mit dem Ausgang der Rennen wenig zu tun haben, sorgen sie für die schönsten Geschichten bei dieser Weltmeisterschaft. Vor allem haben sie sich großen Respekt verdient, der ihnen von den Rennläufern und Fans auch entgegen kommt.

Für die Exoten dieser Weltmeisterschaft, gilt noch mehr als für die anderen Starter "Dabei sein ist alles".

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