Rolf Kalb

  • John Higgins in Aktion John Higgins in Aktion 
    Die Erleichterung beim John Higgins war unübersehbar, als er gestern die Welsh Open gewonnen hatte. Klar: Auf und ab war es in seiner Karriere schon immer gegangen. Und er hat sogar zwischen 2001 und 2004 schonm einmal eine längere Phase gehabt als jetzt, in der er kein Weltranglisten-Turnier gewonnen hatte. Aber damals waren die Voraussetzungen andere. Damals wird er auch während der Durststrecke immer daran geglaubt haben, noch das Zeug zu einem Top-Spieler zu haben, für den es irgendwann auch einmal wieder Titel geben wird. Jetzt scheint er mir daran ernsthafte Zweifel gehabt zu haben, wie

    Weiterlesen »Von Higgins wieder stark in entscheidenden Situationen
  • Alte Kämpen gegen Debütanten

    John Higgins in Aktion John Higgins in Aktion 
    Mit diesen Halbfinal-Paarungen bei den Welsh Open hätte wohl kaum jemand gerechnet; ich auf jeden Fall nicht. John Higgins hat es herrlich trocken auf den Punkt gebracht: "Das ist hier kein gutes Pflaster für Favoriten; die sind nämlich alle schon zu Hause." Auch wenn die üblichen Verdächtigen eben nicht unter denb letzten Vier stehen finde ich die Duelle in der Vorschlussrunde sehr reizvoll: In beiden Matches trifft ein alter Kämpe (und das schreibe ich voller Respekt) mit viel Erfahrung und vielen Erfolgen auf einen Spieler, der sein Halbfinal-Debüt gibt. John Higgins und Mark Williams

    Weiterlesen »Von Alte Kämpen gegen Debütanten
  • Titelverteidiger Ding JunhuiTitelverteidiger Ding Junhui
    Berlin ist immer eine Reise wert. Das gilt für Touristen, das gilt für Fußballer und das gilt insbesondere für Snookerfans. Die einzigartige Atmosphäre im Tempodrom zieht alle in den Bann, Spieler, Offizielle und Besucher. Dem Gänsehaut-Feeling kann sich niemand entziehen. Dem German Masters in Berlin ist auf Anhieb gelungen, was anderen Turnieren fehlt: einen einzigartigen Charakter zu bekommen und unverwechselbar zu sein. Natürlich übertragen wir bei Eurosport an allen fünf Tagen aus Berlin. Aber darüber hinaus haben sich viele Medienvertreter und auch andere TV-Teams angesagt. Was im

    Weiterlesen »Von 32 Teilnehmer und das besondere Flair
  • Ronnie O’Sullivan zu schlagen ist schwer. Noch schwerer ist es, ihn zu schlagen, wenn er in Form ist. Ronnie O’Sullivan dann auch noch in einem wirklich wichtigen und großen Match zu schlagen ist noch einmal erheblich schwerer.

    Neil Robertson hat das heute geschafft. Und er hat den Titelverteidiger beim Masters nicht nur geschlagen. Er hat ihm deutlich die Grenzen an diesem Tag (!) aufgezeigt.

    Soviel Gegenwind, soviel Druck hat Ronnie O’Sullivan seit längerem nicht mehr bekommen, und so ratlos wie am Ende seines Halbfinals im Ally Pally haben wir ihn auch lange nicht mehr gesehen.

    Das ist kein

    Weiterlesen »Von Robertson und Murphy: Zwei Offensivkünstler unter sich
  • Typisch Masters: Überraschungen, tolle Stories, vor allem aber tollen Snookersport bot die erste Runde im Ally Pally. Das ist es, was das Masters zu einem solch besonderen Turnier macht. Es ist eben auch für die Spieler in der Regel eine motivierende Situation, wenn nur die Besten der Besten aufeinandertreffen und sich jedes Match wie ein Finale anfühlt.

    Auch wenn Top-Stars wie Mark Selby und Judd Trump schon in der ersten Runde die Segel streichen mussten, so macht das Line-up für das Viertelfinale doch sehr viel Appetit auf mehr. In einem Turnier der Allerbesten kann sich halt jeder jeden

    Weiterlesen »Von Masters-Magie: Fu fordert O'Sullivan
  • Wenn man vor einem Turnier über die möglichen Sieger nachdenkt, dann fallen einem schnell die üblichen Verdächtigen ein. Das ist aber beim Masters schwierig. Denn hier sind die üblichen Verdächtigen unter sich.

    Im Alexandra Palace treffen nur die Besten der Besten aufeinander. Das garantiert Top-Snooker und Spannung vom ersten Ball an. Deshalb hier einmal der Blick auf die Duelle der ersten Runde.

    Los geht es am Sonntag mit dem Kracher zwischen Mark Selby und Shaun Murphy. Das ist die passende Paarung für ein Jubiläum: Das Eröffnungsmatch in diesem Jahr ist nämlich genau das 600. Spiel in der

    Weiterlesen »Von Die üblichen Verdächtigen sind unter sich
  • Das Snookerjahr 2014 begann mit Ronnie O’Sullivan, und es endete (fast) mit Ronnie O’Sullivan: "The Rocket" triumphierte im Januar beim Masters, gewann dann in überragender Manier die Welsh Open, stand im Finale der Weltmeisterschaft, siegte wieder triumphal beim Champion of Champions und holte dann auch noch die UK Championship. Bei den Turnieren in Großbritannien hat er also eine beeindruckende Erfolgsbilanz.

    Dass dies so sehr auffällt liegt natürlich auch daran, dass er bei weitem ja nicht bei jedem Turnier mitspielt und dann die Events im eigenen Land bevorzugt, weil da der Reiseaufwand am

    Weiterlesen »Von Ronnie & Rekorde: Ein Snooker-Jahr der Extraklasse
  • Was für ein irres Match! Ronnie O'Sullivan und Judd Trump haben der schillernden Snooker-Geschichte ein weiteres bemerkenswertes Kapitel hinzugefügt. Lesen Sie hier über ein mehr als denkwürdiges Finale der UK Championship mit einer kaum für möglich gehaltenen Wendung, die selbst die Eurosport-Sendeleitung aufs Glatteis geführt hat, und ein hochdramatisches Ende:

    Der Sport schreibt viele Dramen, aber Snooker ist da einzigartig. Das hat auch gestern das Finale der UK Championship bewiesen, das wegen des kaum für möglichen gehaltenen Comebacks von Judd Trump in Erinnerung bleiben wird. Das

    Weiterlesen »Von Das Comeback und der Seufzer von Herzen
  • Same Procedure wie vor vier Wochen: Wie schon beim Champion of Champions in Coventry stehen sich auch bei der UK Championship in York Ronnie O’Sullivan und Judd Trump im Finale gegenüber. In Coventry haben die beiden ein Feuerwerk entfacht; ihr Match dort wurde sofort von allen Beobachtern als Klassiker eingestuft. Von beiden wurde das Duell auch als eines der besten Matches eingestuft, an dem sie jemals beteiligt waren. Judd Trump wird nun darauf brennen, in York Revanche für die 7:10-Niederlage zu nehmen.

    Dass Ronnie O’Sullivan das Finale in York erreicht hat ist schon an sich eine

    Weiterlesen »Von Trump brennt auf Revanche gegen Ronnie
  • Event-Promoter Barry Hearn aus Großbritannien.Event-Promoter Barry Hearn aus Großbritannien.
    Seit ich mich mit dem Billardsport beschäftige, kenne ich die heftigen Diskussionen über gerechte Spielsysteme. Snooker ist da nicht anders. Die Vorstellung von Barry Hearn, dass es am gerechtesten sei, wenn alle Spieler schon in der ersten Runde antreten müssen, hat natürlich auch zu derartigen Diskussionen geführt. Das Fass will ich hier gar nicht wieder aufmachen; es gibt gute Gründe für das sogenannte "flat system", es gibt aber auch gute Argumente für das alte System. Egal, nach welchem System gespielt wird: Am Ende muss der Spieler immer noch seine Matches gewinnen.

    Um die für die

    Weiterlesen »Von Rein in die Kartoffeln und wieder raus