Rolf Kalb

  • Mark SelbyMark Selby
    Lukas Kleckers und Felix Frede, die beim World Cup im chinesischen Wuxi das Team Deutschland bilden, treffen schon in der Vorrunde auf die Engländer, für die mit Mark Selby und Stuart Bingham die Weltmeister der letzten beiden Jahre antreten.

    Auch die Republik Irland und Thailand werden keine leichten Gegner für die beiden sein. In Wuxi dabei ist auch Österreich, vertreten durch Andreas Ploner und Paul Schopf. Die beiden treffen in der Gruppenphase unter anderem auf die Titelverteidiger aus China.

    Beim World Cup ab dem 15. Juni im chinesischen Wuxi werden Lukas Kleckers und Felix Frede die

    Weiterlesen »Von Kleckers und Frede gegen die Weltmeister
  • Stuart Bingham ist Weltmeister. Er selber wird wohl noch immer eine Augenbraue hochziehen, wenn er diesen Satz liest. Es war ein langer Weg voller „Blut, Schweiß und Tränen“, wie er selber sagte: Nach 20 Profi-Jahren ist er auf dem Gipfel angekommen. Der Mann, der über viele Jahre als Mitläufer galt, als ein guter Spieler, aber eben kein Top-Spieler, hat es allen gezeigt, und er tat das ohne Häme. Er tat das mit Klasse, mit Brillanz, mit Selbstvertrauen und mit seiner Unerschütterlichkeit. Matt Huart von Prosnookerblog hat das hervorragend formuliert: Die mentale Stärke von Stuart Bingham war

    Weiterlesen »Von Mit Blut, Schweiß und Tränen zum WM-Titel
  • Es ist soweit, der Schluss- und Höhepunkt der Snooker-Saison ist da: Das WM-Finale zwischen Shaun Murphy und Stuart Bingham. Ob es auch ein spielerischer Höhepunkt wird, bleibt natürlich abzuwarten.

    Häufig spielen gerade im WM-Finale die Kraftreserven der Spieler eine mindestens ebenso wichtige Rolle wie das spielerische Vermögen. Shaun Murphy natürlich ist ein Finalist, den man von Anfang an auf der Rechnung hatte. Stuart Bingham dürfte eher seltener auf dem Zettel gestanden haben. Aber auch in diesem Jahr gilt wieder: Jede Weltmeisterschaft nimmt eine eigene Entwicklung, und die ist

    Weiterlesen »Von Finale! Aggressivität trifft auf unverrückbaren Fels
  • Hat man diese Halbfinalpaarungen bei der Weltmeisterschaft erwarten können? Vielleicht nicht unbedingt; mein Tipp war es ja auch nicht. Ist es eine Riesenüberraschung, dass Barry Hawkins und Stuart Bingham die Vorschlussrunde erreicht haben? Definitiv nicht! Beide haben sich schon lange in den Top Ten der Rangliste festgesetzt. Warum also sollte sie nicht gut genug für ein WM-Halbfinale sein? Und die Art und Weise, wie sie unter die letzten Vier vorgestoßen sind, beweist, dass sie zu Recht dort stehen.

    Absolute Weltklasse bei Hawkins

    Da ist erst einmal Barry Hawkins. Der steht zum dritten Mal

    Weiterlesen »Von Die letzten Vier und Barrys Pläne
  • Halbzeit bei der Weltmeisterschaft; der richtige Zeitpunkt für eine erste Bilanz. Was mir als erstes auffällt: Die Weltmeisterschaft 2015 bietet Qualität und Spannung, aber bisher doch auffallend wenig Überraschungen. Die einzige echte Überraschung bisher war der Sieg von Anthony McGill im Achtelfinale gegen Titelverteidiger Mark Selby, aber das hatte sich ja auch angedeutet. In der ersten Runde hat es gar keine Überraschungen gegeben. Drei gesetzte Spieler sind an der ersten Hürde gescheitert.

    Das ist eine sehr niedrige Quote. Und dass Stephen Maguire gegen Anthony McGill verloren hat war

    Weiterlesen »Von Kaum Überraschungen, aber Qualität und Spannung
  • Es war eigentlich schon nach dem Ende der Qualifikation klar: Bei der Weltmeisterschaft kommt es schon in der ersten Runde zu einer Reihe von Hammer-Matches.

    Eröffnet werden die tollen Snooker-Tage im Crucible am Samstag mit dem Duell zwischen Titelverteidiger Mark Selby und Kurt Maflin. Der für Norwegen startende gebürtige Londoner ist zwar einer von vier Debütanten bei der WM-Endrunde, nach seinem Höhenflug in den letzten Wochen ist er aber nicht zu unterschätzen; Selby wird sich noch gut an sein 6:3 über Maflin im Halbfinale von Peking erinnern.

    Ein vergleichsweise leichtes Los hat Ronnie

    Weiterlesen »Von Hammer-Paarungen in erster WM-Runde
  • In meinem letzten Blog hatte ich ja schon einen Blick auf die Top 6 der Setzliste für die Weltmeisterschaft geworfen. Aber die Saison hat ja gezeigt, dass die Sieger nicht zwangsläufig aus der obersten Etage des  Rankings kommen müssen.

    Da gibt es auch noch eine Reihe anderer Kandidaten. Auf den Plätzen sieben bis 16 in der Setzliste finden sich immerhin ja auch drei Ex-Weltmeister und eine Reihe weiterer Spieler, die immer schon mal als zukünftiger Weltmeister getippt worden sind.

    Hier also der Blick auf diese Akteure:

    Ricky Walden hat vor zwei Jahren zwar im Halbfinale gestanden, ansonsten

    Weiterlesen »Von WM-Vorschau: Wer darf im Crucible worauf hoffen?
  • Schreib doch mal was über die WM-Favoriten, so die nett gemeinte Anregung aus der Redaktion. Super Idee! Danke! Ist schnell erledigt:

    Es gibt 16 Favoriten, die wir schon kennen (die gesetzten Spieler), und es kommen noch 16 Mit-Favoriten hinzu, die wir im Moment noch nicht kennen (die Qualifikanten).

    Im Ernst: Natürlich sind nicht alle Teilnehmer ernsthafte Titelkandidaten, noch nicht einmal alle der 16 gesetzten Spieler. Aber die Zahl derjenigen, die ernsthaft mit dem Titel liebäugeln dürfen, ist in diesem Jahr größer als in den letzten Jahren. Also gehe ich einfach mal die Setzliste durch.


    Weiterlesen »Von Wer hat Chancen auf den großen Wurf im Crucible Theatre?
  • Den Sieg von Mark Selby im Finale der China Open als Triumphzug zu bezeichnen muss glatt noch als Untertreibung durchgehen. Zu überlegen war der Weltmeister, der eindrucksvoll gezeigt, warum er die Nummer Eins in der Weltrangliste ist. Er offeriert einfach das komplette Paket: Sein Matchplay ist Vorbild für alle anderen, seine Safeties sind messerscharf und jederzeit ist er in der Lage, aus dem Nichts heraus ein hohes und entscheidendes Break zu spielen. Nimmt man dann noch seine Nervenstärke hinzu, dann kann einem angst und bange werden.

    Natürlich spielt auch Mark Selby nicht immer auf

    Weiterlesen »Von Weltmeisterlicher Triumphzug von Mark Selby
  • Das lange Warten des Joe Perry

    Selten hat sich die gesamte Snooker-Szene so mit und über einen Turniersieger gefreut wie nach Joe Perrys Triumph bei der Players Championship in Bangkok. Der Gentleman ist nicht nur ein Sympathieträger. Alle haben darüber hinaus das Gefühl, das da einmal jemand für seinen langen Weg und die harte Arbeit belohnt worden ist, der das wirklich verdient.

    Joe Perry wurde gestern nach seinem Sieg im Finale der Players Championship förmlich mit Glückwünschen überschüttet. Über Twitter (das normale Kommunikationsmedium der Profis) gratulierten ihm nicht nur viele Fans, sondern vor allem auch viele

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