Patrick Mouratoglou

Fünf Probleme für Tsonga

Bonjour Tennis-Freunde,

Jo-Wilfried Tsonga gehört zu den Publikumsmagneten auf der Tour, seine Klasse ist unbestritten. Vor kurzem wurde ich von einem Fan gefragt, was Tsonga noch fehlt, um sein erstes Grand-Slam-Turnier zu gewinnen. Eine berechtigte Frage! Der Franzose hat enormes Potenzial und schlägt wahnsinnig hart - aber er muss sich aus meiner Sicht in fünf Bereichen steigern:

Spielentwicklung: Tsonga war 2011 und 2012 rund eineinhalb Jahre ohne Coach auf der Tour unterwegs. Der inzwischen 27-Jährige musste sich in Eigenregie verbessern, ohne dass er daraus ein echtes und ehrgeiziges Projekt machen konnte.

Trainer: Seit Oktober arbeitet er nun mit dem Australier Roger Rasheed zusammen - und das ist gut so. Es muss für das Duo nun darum gehen, einen Plan aufzustellen, an dem sie jeden Tag konsequent arbeiten können.

Return: Tsonga muss seine Returnschläge verbessern und dann beim zweiten Ball effizienter werden. Dazu gehört auch, in der Bewegung nach vorne Fortschritte zu machen.

Initiative: Für mich verharrt Tsonga zu sehr hinter der Grundlinie. Er muss aktiver werden, die Initiative ergreifen und während der Ballwechsel mehr ins Feld rücken.

Fitness: Im Bereich der Physis muss Tsonga noch zulegen. Vor allem, um die Rückhand besser umlaufen zu können und in der Vorwärtsbewegung stärker zu werden.

Viele Grüße,

Euer Patrick

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