London Spy
  • Eine makabere Verwechslung

    Dem britischen Fernsehsender BBC ist in seiner Übertragung von den olympischen Spielen eine peinliche Verwechslung unterlaufen: Man erklärte Mutter und Schwester des Goldmedaillen-Gewinners Luke Campbell für tot.

    Dabei saß seine Mutter im Publikum, um den größten Karriere-Erfolg ihres Sohnes live am Ring mitzuverfolgen.

    Kommentatorin Gabby Logan erzählte die Geschichte des 24-Jährigen Champions. Dabei wies er darauf hin, wie hoch der Erfolg zu bewerten sei, angesichts der schweren Schicksalschläge in der Vergangenheit. 2006 hätte Campbell seine Mutter und Schwester bei einem Autounfall

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  • Hallo und Goodbye,

    Großbritannien: Ein großartiger Gastgeber

    die Party ist vorbei und ich bin irgendwie wie froh, dass mein Flieger heute schon um 8:00 Uhr in London abhebt. Denn nach 17 traumhaften Olympia-Tagen kehrt nun der "London Blues" ein. Es stehen keine Millionen mehr an den Straßen, um den Radprofis zuzujubeln. Es hallt kein Jubel mehr durch den Olympic Park, wenn ein Tor oder ein Korb erzielt wurde. Es fehlen die Bässe und Blocks auf der Horse Guards Parade, als dort noch um Punkte gebaggert wurde. Nein, ich fliege lieber mit meinem London-Bild des fröhlichen Ausnahmezustandes nach Hause.

    … und dann ging Farah auf die

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  • Schwerer Sturz beim Turmspringen

    Wasserspringer Martin Wolfram hat seinen guten achten Platz beim Olympia-Debüt teuer bezahlt. Weil sich der 20-Jährige im Wettkampf vom Turm die rechte Schulter auskugelte, muss er nun eine längere Pause einlegen. "Er ist stolz, dass er Achter geworden ist, aber jetzt ist er schon schockiert über die Verletzung", sagte Bundestrainer Lutz Buschkow am Sonntag.

    Wolfram hatte am Vorabend mit 506,65 Zählern, dem zweitbesten Punkte-Ergebnis der Karriere, eine starke Leistung gezeigt - trotz der mitten im Wettkampf verletzten Schulter. Der WM-Dritte Sascha Klein erreichte mit 496,30 Punkten

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  • Zofia Noceti-Klepacka gewann im RS-X-Wettbewerb der Windsurfer bei den olympischen Spielen in London die Bronzemedaille.

    Doch sie will die Auszeichnung nicht behalten. Die Polin will das Edelmetall zu Geld machen, um dem todkranken Kind ihrer Nachbarin zu helfen.

    Die Kleine heißt Zuzia, ist fünf Jahre alt und ist Noceti-Klepackas größter Fan. Sie leidet an Mukoviszidose.

    Das Kind braucht ständige medizinische Hilfe. Ihre Eltern können das finanziell nicht gewährleisten.

    Schon vor den Spielen hatte die Sportlerin deshalb angekündigt, im Falle eines medaillengewinns für Geld sorgen zu wollen.

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  • Kostet ihn das seine Medaille?

    Die olympischen Spiele in London begannen mit Ärger um die nordkoreanische Flagge. Nun hat auch Südkorea für einen Zwischenfall gesorgt.

    IOC-Offizielle wollen, dass Fußballer Jongwoo Park von der Medaillenzeremonie ausgeschlossen wird. Der Spieler soll auf die gewonnene Bronzemedaille verzichten.

    Park hatte den südkoreanischen Sieg über Japan im Spiel um Platz drei ausgelassen gefeiert. Dabei lief er mit einem Plakat über den Rasen und hielt es in die Kameras.

    "Dokdo ist unser Land", stand darauf. Ein politisch hochsensibler Slogan. Japan sowie Südkorea beanspruchen die Halbinsel Dokdo für

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  • Das Rennen war gerade absolviert: Die jamaikanische Staffel um Usain Bolt hatte über die 4x100-Meter in 36,84 Sekunden einen neuen Weltrekord aufgestellt.

    Doch für den Superstar der Leichtathletik hatte der Kampf nun erst begonnen. Der nun sechsfache Olympiasieger brauchte ein Souvenir. Irgendetwas , das ihn an diese magische Nacht von London erinnerte.

    Der Staffelstab sollte es sein. Das lag nahe, denn Bolt hielt ihn noch in der Hand.

    Doch da hatte er die Rechnung ohne die Offiziellen gemacht. Nach einer halben Jubelrunde hatten ihn zwei Kampfrichter eingeholt. Ein Herr mit weißem Haar

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  • Hallo aus London,

    Die Eurosport-Reporter (li.) in Wembley

    ich gebe es ganz offen zu: Es ist das Stadion, nicht das Spiel, das mich zum Olympischen Fußball-Finale lockt. Wembley! Tradition, Geschichte, Emotion, Moderne.

    Zusammen mit meinem französischen Kollegen fahre ich also hinaus in den Fußball-Tempel im Nordwesten Londons. Und staune über die schiere Dimension des Stadions.

    86.162 Menschen strömen in die Arena, die Stimmung hat wenig von der klassischen Fußball-Atmosphäre. Es geht fröhlicher, weniger aggressiv zu, olympischer eben.

    "Aus Uruguay, verstehen Sie?"

    Der Mann hinter mir aber drückt den Grünen die Daumen. Ein

    Weiterlesen »Von Laure in London: Watching Wembley!
  • King wird als Letzter gefeiert

    Als der King ging, jubelten Zehntausende.

    Und als ihr "König" wankte, schrien ihn die Untertanen ins Ziel. Der britische Geher Dominic King kam am Samstag vor der Traumkulisse des Buckingham Palastes nach 50 Kilometern als Letzter an.

    Danach ging nichts mehr: Helfer schoben ihn auf der Prachtallee The Mall im Rollstuhl weg. Wasser! Langsam kam King wieder zu Kräften.

    Der einzige Brite im Feld der anfangs 63 Geher wurde vor der königlichen Kulisse gefeiert wie einer der vielen Olympiasieger des Empire. Dabei lief überhaupt nichts zusammen für den 29 Jahre alten Lokalmatador.

    Die Beine wurden

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  • Olympia-Edelfan Hannelore Paepcke hat den Spielen in London ein gutes Zeugnis ausgestellt. "Ich gebe die Note zwei bis drei", sagte die 76-Jährige aus dem niedersächsischen Eldagsen bei Hannover. Sie erlebt in der britischen Hauptstadt ihre 28. Sommer- und Winterspiele seit 1956.

    Nur Siegfried Rüttgers (82) aus Trier hat mit 30 Teilnahmen mehr Olympia-Erfahrung. "Tokio 1964 und Sapporo 1972 im Winter bleiben meine Nummer eins", sagte Paepcke.

    Besonders gefallen haben ihr die Leichtathletik-Wettkämpfe in London. "Ich kann mich nicht erinnern, dass schon einmal so viele Zuschauer dabei waren",

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  • Asche im Stadion verstreut

    Sie wollten ihn zurück zu Olympia bringen.

    Deswegen hat Robyn Glynn zusammen mit anderen Angehörigen die Asche ihres Vaters im Londoner Olympiastadion verstreut.

    Glynn ist die Tochter des toten Olympioniken George Avery. Ihr Vater war bei den Sommerspielen 1948 in London Zweiter im Dreisprung geworden.

    Nun erzählte sie im "ABC Radio" von der verrückten Aktion:

    "Wir haben im Jahr 2000 entschieden, dass wir meinen Vater zu den Olympischen Spielen zurückbringen werden, leider starb er vor ein paar Jahren. Also nahmen wir seine Asche mit zum Dreisprung-Wettkampf", sagte Glynn.

    "Dann

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London Spy

Die Olympischen Spielen in London schreiben zahlreiche kuriose, amüsante aber auch anrührende Geschichten. Die Eurosport-"Spione" sind für Sie in der britischen Hauptstadt täglich auf der Suche nach den heißesten Storys.