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Verrücktes Debüt von Friedrich

Arne Friedrich bei seinem feuchten

Die Bundesliga ist ein Export-Schlager. Spieler, die in Deutschland ausgebildet wurden, sind gefragt in ausländischen Ligen. Wöchentlich richtet eurosport.yahoo.de den Fokus auf die "Grenzgänger", die in den Top-Ligen der Welt für Furore gesorgt haben.

ITALIEN:

In Italien wurde der 33. Spieltag auf Grund des Todesfalles von Zweitliga-Spieler Piermario Morosini vollständig abgesagt. Unter der Woche kamen weder Kevin-Prince Boateng und Alexander Merkel, noch Miroslav Klose am 32. Spieltag zum Einsatz. Alle drei sind verletzt.

SPANIEN:

Mesut Özil (Real Madrid): Bei Atletico saß Özil zunächst nur auf der Bank. Nach seiner Einwechslung zur zweiten Hälfte brachte er jedoch Schwung in Reals Angriff. Anders gegen Gijon, wo er zwar von Beginn an spielte, aber lange blass blieb. Einzig durch einen Traumpass in den Lauf von Benzema, der zum 3:1 vollendete, blitzte sein Können auf. Aktuelle Form: 80 Prozent

Sami Khedira (Real Madrid): Er stand im Derby genau wie gegen Gijon über die volle Distanz auf dem Platz. Enttäuschend war seine Vorstellung vor allem im Spiel gegen den Abstiegskandidaten, wo er im Duett mit Sahin die schwächere Rolle spielte. Aktuelle Form: 75 Prozent

Nuri Sahin (Real Madrid): Wie schon gegen Valencia stand Sahin auch im Derby bei Atletico nicht auf dem Platz. Gegen Gijon bekam er dann seine Chance und nutzte sie hervorragend. Er zeigte eine couragierte Leistung, forderte viele Bälle und durfte sogar einen Freistoß an die Latte schießen. Seine Auswechslung beim Stand von 1:1 zur Halbzeit hatte taktische Gründe - Stürmer Benzema kam. Aktuelle Form: 75 Prozent

Piotr Trochowski (FC Sevilla): Beim 3:0 gegen Saragossa kam "Troche" nach seiner Gelbsperre zurück ins Team und lieferte in der zentralen Offensive eine ordentliche Leistung ab. Das 2:0 leitete er mit einem sehr schönen Doppelpass ein. Trotzdem wurde er  am Donnerstag in der 72. Minute ausgewechselt. Gegen Getafe setzte es dann am Montagabend ein totales Debakel, Sevilla ging mit 1:5 baden. Trochowski stach aus der katastrophalen Kollektiv-Leistung weder positiv noch negativ hervor. Aktuelle Form: 70 Prozent

ENGLAND:

Robert Huth (Stoke City): Der Abwehr-Hüne wird zum Goalgetter. Nach dem Treffer gegen Wolverhampton erzielte Huth auch den Ausgleich beim 1:1 bei Aston Villa. Es war seine einzige Partie in der englischen Woche, weil das Spiel gegen Everton auf den 1. Mai verlegt wurde. Aktuelle Form: 90 Prozent

Gerhard Tremmel (Swansea City): Eine 3:0-Niederlage bei den Queens Park Rangers und einen 3:0-Sieg gegen die Blackburn Rovers gab es für Swansea in dieser Woche. Tremmel saß dabei aber erneut nur auf der Bank.

Per Mertesacker (Arsenal London): Auch ohne den weiterhin verletzten Verteidiger befindet sich der FC Arsenal auf dem Weg in die Königsklasse, auch wenn sich die "Gunners" gegen Wigan einen peinlichen Ausrutscher leisteten. Auf ein 3:0 bei den Wolverhampton Wanderers folgte am Montag vor eigenem Publikum ein 1:2 gegen den Abstiegskandidaten.

USA:

Arne Friedrich (Chicago Fire): Der ehemalige Bundesliga-Profi sah beim Führungstor von Houston Dynamo nicht gut aus, als er in der 24. Minute einen Pass von Brian Ching in den Lauf von Torschütze Will Bruin nicht verhindern konnte. Vor 10.489 Zuschauern gelang den Gastgebern im Dauerregen durch Logan Pause (27.) der Ausgleich. Nach einem ersten Blitz und mehreren Donnerschlägen unterbrach Schiedsrichter Geoff Gamble in der 13. Minute erstmals das Spiel, das 70 Minuten später fortgeführt wurde. Als in der 66. Minute ein weiterer Blitz zu sehen war, brach der Referee die Partie ab.

TÜRKEI:

Roberto Hilbert (Besiktas) & Fabian Ernst (Besiktas): Für Besiktas geht es in der neuen Meisterschafts-Runde "Süper Final", in der die vier Top-Teams der regulären Saison nochmal jeder gegen jeden mit Hin- und Rückspiel antreten um den Titel zu vergeben, erst mit Verspätung los. Das Spiel zwischen Besiktas und Galatasaray wurde wegen "Unbespielbarkeit des Platzes" nach starken Regenfällen verschoben.

RUSSLAND:

Kevin Kuranyi (Dynamo Moskau): Der ehemalige deutsche Nationalspieler gewann das wichtige Gastspiel bei Anschi Machatschkala durch ein Tor von Vladimir Rykov mit 1:0. Kuranyi spielte die komplette Partie durch.

AUSTRALIEN:

Thomas Broich (Brisbane Roar FC): Das Finale in der australischen Meisterschaft steht für Broich und sein Team erst am 22. April gegen Perth Glory an. Eine Partie gibt es davor noch am 17. April in der AFC Champions League gegen die Südkoreaner von Ulsan Hyundai Horang-i. Bereits nach den Halbfinals am Osterwochenende wurden jedoch die alljährlichen Awards der A-League für Spieler in unterschiedlichen Kategorien verliehen - und Broich wurde dabei mit 390 Stimmen zum "Spieler des Jahres" gewählt. Eine klare Entscheidung, denn Platz zwei belegte sein Teamkollege Besart Berisha (ehemals Hamburger SV und Arminia Bielefeld) mit 252 Stimmen. Aktuelle Form: 95 Prozent

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