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Grenzgänger: Podolski on fire!

Diesmal wurde nur auf der Insel gekickt.

Unsere Grenzgänger - deutsche Legionäre und ehemalige Fußball-Größen aus der Bundesliga:

Lukas Podolski (FC Arsenal): Der Nationalspieler brannte beim spektakulären 7:3-Sieg des FC Arsenal neben Theo Walcott ein wahres Feuerwerk ab. Das 1:0 leitete er mit einem Traumpass ein, das dritte Tor erzielte er aus kürzester Distanz selbst. Zusätzlich überzeugte Podolski mit überragender Defensivarbeit, fing zahlreiche Bälle ab und leitete immer wieder die Gegenstöße der "Gunners" ein. Insgesamt ein Klassespiel von Podolski für die wieder erstarkten Londoner. Aktuelle Form: 90 Prozent.

Per Mertesacker (FC Arsenal): Mertesacker wurde krankheitsbedingt nicht für das Spiel gegen Newcastle berücksichtigt. Aktuelle Form: keine Bewertung.

Demba Ba (Newcastle United): Auf der Gegenseite war Demba Ba von Arsenals Verteidigern nicht aufzuhalten. Zweimal erzielte er für die "Magpies" den Ausgleichstreffer und doch durfte er am Ende nicht jubeln, da Arsenals Offensive sich mit sieben Toren in einen Rausch spielte. Aktuelle Form: 80 Prozent.

Shinji Kagawa (Manchester United): Nach zweieinhalb Monaten Verletzungspause konnte der ehemalige Dortmunder beim 2:0-Sieg gegen West Bromwich Albion endlich wieder das Trikot der "Red Devils" überstreifen. Kagawa war die lange Abwesenheit kaum anzumerken. Wie zu besten Zeiten war der Japaner für Albion nie zu stellen und stieß immer wieder zwischen die gegnerischen Verteidigungsreihen. Den Führungstreffer nach einem Eigentor von Mc Auleys hatte Asiens Fußballer des Jahres ebenfalls eingeleitet. Zu Beginn der zweiten Halbzeit machte sich aber die lange Fehlzeit und fehlende Fitness bemerkbar, Kagawa konnte das United-Spiel nicht mehr ankurbeln und wurde in der 66. Minute unter stehenden Ovationen für van Persie ausgewechselt. Aktuelle Form: 65 Prozent.

Edin Dzeko (Manchester City): Gegen Norwich City war der ehemalige Wolfsburger der umjubelte Matchwinner. Dzeko leitete den Sieg mit einem Blitz-Doppelpack ein und baute im zweiten Durchgang die Führung mit seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 4:2 erneut aus (2./5./67.). Damit trug der bosnische Nationalstürmer maßgeblich dazu bei, dass sich der Rückstand auf United nicht weiter vergrößerte und schraubte sein Trefferkonto auf acht Tore.  Aktuelle Form: 80 Prozent.

Markus Rosenberg: (West Bromwich Albion): Der Schwede durfte zum ersten Mal in dieser Saison von Beginn an ran. Er konnte das Vertrauen seines Trainers nicht nutzen. Rosenberg blieb bis zu seiner Auswechslung in der 67. Minute blass und entwickelte keine Torgefahr. Er wurde durch Romelu Lukaku ersetzt. Der Belgier agierte munter nach vorne und war um einiges präsenter als Rosenberg. In elf Ligaeinsätzen konnte der Schwede bislang noch kein Tor erzielen. Aktuelle Form: 40 Prozent.

Robert Huth (Stoke City): Mit Stoke City spielt der ehemalige Nationalspieler weiterhin eine gute Saison und steht nach dem 3:3 gegen Southampton auf Platz neun. Beim 1:2 sah Huth aber etwas unglücklich aus, eine schwierige Hereingabe musste der Abwehr-Hüne irgendwie vom Tor weghalten. Bei diesem Abwehrversuch knallte das Leder jedoch gegen das Lattenkreuz und fiel anschließend vor die Füße von Rodriguez, der zur Führung einschob. Aktuelle Form: 65 Prozent.

Dimitar Berbatov (FC Fulham): Als alleinige Spitze sollte Berbatov Swanseas Verteidigung durcheinanderwirbeln und Gerhard Tremmel im gegnerischen Tor beschäftigen. Dies gelang dem Bulgaren jedoch nur teilweise. Zwar war er ein ständiger Aktivposten, wirklich gute Chancen erspielte der Ex-Leverkusener sich jedoch nicht. Dafür touchierte sein Kopfball in der 55. Minute die Latte und wurde anschließend von Ruiz zum Anschlusstreffer ins Tor gedrückt. Aktuelle Form: 50 Prozent.

Sascha Riether (FC Fulham): Mit einer Flanke von der rechten Seite zum Ende der ersten Halbzeit sorgte Riether für die größte Chance seiner Mannschaft im ersten Spielabschnitt. Immer wieder machte der Rechtsverteidiger über seine Seite Druck, konnte schlussendlich aber für keine zählbaren Ergebnisse sorgen. Trotzdem hat sich Riether bei Fulham langsam zum Leistungsträger entwickelt. Aktuelle Form: 75 Prozent.

Ashkan Dejagah (FC Fulham): Der schwächste der drei ehemalige Bundesligaspieler bei den Londonern. Dejagah gelang wenig Zählbares, deshalb musste er in der 76. Minute den Platz für Rodallega verlassen. Aktuelle Form: 45 Prozent.

Mladen Petric (FC Fulham): Trainer Martin Jol berief den ehemaligen Hamburger nicht in den Kader für das Spiel gegen Swansea. Aktuelle Form: keine Bewertung.

Nuri Sahin (FC Liverpool): Der ehemalige Dortmunder stand beim 3:0-Erfolg seines FC Liverpool über die Queens Park Rangers einmal mehr nicht im Kader der "Reds". Aktuelle Form: keine Bewertung.

Gerhard Tremmel (Swansea City): Tremmel kehrte beim 2:1-Sieg gegen Swansea City nach zwei Spielen ohne Einsatz ins Tor des walisischen Klubs zurück. Dabei sicherte der Keeper seinen "Schwänen" zum Ende des Spiels mit zahlreichen Paraden den knappen Sieg. Aktuelle Form: 70 Prozent.

Marko Marin (FC Chelsea): Offensiv-Wirbler Marin musste den 2:1-Sieg des FC Chelsea 90 Minuten von der Bank aus beobachten. Aktuelle Form: keine Bewertung.

Thomas Hitzlsperger (FC Everton): In seinem sechsten Premier-League-Einsatz für den FC Everton konnte sich der Ex-Stuttgarter wieder einmal zeigen, zumindest für 78 Minuten lang. Hitzlsperger lieferte eine solide, aber eher unauffällige Partie, war besonders in der ersten Halbzeit der Mann für die Eckbälle. Je stärker Chelsea nach der Pause jedoch wurde, desto mehr baute Hitzlsperger ab. Aktuelle Form: 50 Prozent.

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