Blog-Beiträge von Patrick Mouratoglou

  • Federer: Neuer Glanz und ein altes Problem

    Hallo Tennis-Fans,

    ich gebe es zu, es freut mich einfach wahnsinnig, Roger Federer in dieser Verfassung auf dem Platz zu erleben. Auf einem Niveau, das er seit langer Zeit nicht mehr gezeigt hat. Schon seine Auftritte bei den Turnieren in Brisbane (Finale), Melbourne (Halbfinale) und Dubai (Turniersieg) haben bewiesen, dass Roger wieder in der Lage ist, großes Tennis zu spielen. Beim Masters von Indian Wells (Finale) hat er das bestätigt und beim anstehenden Masters von Miami gehört er zu den Favoriten.

    Eine alptraumhafte Zeit

    Federer macht in dieser Saison weiter, wo er ganz am Ende der

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  • So ist Djokovic zu schlagen!

    Hallo Tennis-Freunde,

    Denis Istomin steht vor der vielleicht schwersten Aufgabe, die es im Tennis derzeit gibt. Er trifft auf Novak Djokovic, und zwar in der 3. Runde der Australian Open. Wenn Djokovic sein bestes Tennis spielt, dann ist der im Moment der beste Spieler auf der Tour.

    Bloß keinen Schlag wiederholen!

    Also muss Istomin dafür sorgen, dass er schlechter spielt, nicht sein Topniveau erreicht. Die Grundvoraussetzungen bei Istomin sind gut: Er liebt es hart zu schlagen und Tempo zu machen und weiß genau, wie man das Spiel "mixt".

    In der Begegnung mit Djokovic muss er aber ein paar

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  • Ex-Stars als Trainer: Fluch oder Segen?

    Hallo Tennis-Freunde,

    endlich ist es soweit, die Australian Open haben begonnen. Neben den Ergebnissen und Ansetzungen ist vor allem ein Thema allgegenwärtig: Die steigende Zahl an ehemaligen Champions, die nun als Trainer auf die Tour kommen.

    Nachdem Andy Murray sich 2011 dafür entschied, mit Ivan Lendl zusammenzuarbeiten, breitet sich diese Taktik aus. Hier in Melbourne haben wir mit Stefan Edberg (coacht Roger Federer), Boris Becker (Novak Djokovic), Michael Chang (Kei Nishikori), Sergi Bruguera (Richard Gasquet) oder auch Goran Ivanisevic (Marin Cilic) eine ganze Reihe prominenter

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  • Gasquet wird gefährlich

    Hallo Tennis-Freunde,

    der Kampf um die verbleibenden vier Tickets für die ATP World Tour Finals in London ist derzeit die spannendste Geschichte auf der Tour. Rafael Nadal, Novak Djokovic, David Ferrer und Juan Martín del Potro sind sicher dabei, Andy Murray ist aufgrund seiner Rücken-Operation leider noch nicht wieder fit. Und so würden nach aktuellem Stand Tomas Berdych, Stanislas Wawrinka, Roger Federer und Jo-Wilfried Tsonga die offenen vier Plätze im Teilnehmerfeld der Tour Finals belegen.

    Ich möchte aber in diesem Blog speziell auf Richard Gasquet eingehen. Nicht, weil er ein Landsmann

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  • Nadal im Visier von Djokovic

    Hallo Tennis-Freunde,

    nun ist er also vollzogen, der Platzwechsel an der Spitze der Weltrangliste. Rafael Nadal ist an Novak Djokovic vorbeigezogen, allerdings mit einer Niederlage gegen den Serben im Finale von Peking. Ausgerechnet. Denn sowohl für Nadal als auch für Djokovic ist dieser Vergleich weit mehr als nur ein Duell unter Weltklassespielern. Es ist eine Standortbestimmung, ein Gradmesser und entscheidend für das Selbstvertrauen beider Akteure.

    Nehmen wir mal 2011. Eine Saison, in der Djokovic alle überflügelt und ein unfassbares Niveau erreicht hat - auch deshalb, weil er Nadal

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  • Murrays Niederlagen kein Wunder

    Hallo Tennis-Freunde,

    für Andy Murray ist es in diesem Sommer nicht allzu gut gelaufen, aber seine Niederlagen bei den Masters von Montréal und Cincinnati sowie bei den US Open kommen für mich alles andere als überraschend. Seit Jahren hat Andy verbissen darum gekämpft, seine hochgesteckten Ziele zu erreichen. Vor allem das "Projekt Wimbledon", das er dann im Juli mit dem Titelgewinn endlich abschließen konnte, hat Kraft gekostet. Der Triumph in dieser Saison war dann der Höhepunkt seiner Karriere.

    Der Schotte musste lange warten, bevor er 2012 bei den US Open den so heiß begehrten ersten

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  • Wer soll Nadal noch stoppen?

    Hallo aus New York,

    vor dem Turnierstart hatte die ganze Tennis-Welt auf das Traum-Viertelfinale zwischen Rafael Nada und Roger Federer gewartet - aber wie wir inzwischen wissen, hatte ein gewisser Tommy Robredo etwas dagegen und beförderte Federer in drei Sätzen aus dem Wettbewerb - um dann seinerseits in drei Durchgängen an Nadal zu scheitern.

    Dass Federer gegen Robredo verliert, war auch für mich eine Überraschung, obwohl ich mir vor der Partie schon nicht mehr ganz sicher war, was den Schweizer angeht. Ich war besorgt, dass Federer physische Probleme bekommen könnte, die ihn behindern

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  • Ausnahmen wie Djokovic

    Hallo Tennis-Freunde,

    nun ist also erstmal ein wenig Zeit zum durchschnaufen, zumindest wenn wir uns auf die Grand-Slam-Turniere konzentrieren. Lagen zwischen den French Open und Wimbledon nur zwei Wochen, so sind die US Open doch noch weit weg. Und das ist gut so, denn die Spieler brauchen einfach Zeit, auf den verschiedenen Belägen die jeweils nötigen Reflexe und Automatismen zu entwickeln.

    Die kurze Spanne zwischen den French Open und Wimbledon - gleichbedeutend mit dem extremen Wechsel von Sand auf Rasen - macht es da nur noch schwerer. In Paris sliden bzw. rutschen die Spieler, in

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  • Nadal: Wie hoch ist der Preis?

    Hallo aus Wimbledon,

    es ist ein verrücktes Wimbledon-Turnier, das wir hier erleben und glauben Sie bloß nicht, die Sensationen kämen für uns Trainer weniger überraschend. Nehmen wir mal Rafael Nadal, der mit seinem Erstrunden-Aus gegen Steve Darcis diese Kette an unglaublichen Ereignissen quasi in Gang gesetzt hat. Sein Knockout war für mich ein Schock, ich hielt ihn für den Turnierfavoriten. Rafa hat im Februar eine unfassbar starkes Comeback hingelegt und bis Wimbledon ganze zwei Matches verloren. Das hätte ihm ein immenses Selbstvertrauen gegen müssen.

    Nach einer Erklärung für die

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  • Nadal hat alle überholt

    Hallo aus Wimbledon,

    bevor es losgeht im All England Club habe ich die Favoriten unter die Lupe genommen und festgestellt: Aus den "Big Four" sollte man langsam aber sicher die "Big Six" machen, Ferrer und Tsonga gehören inzwischen einfach dazu. Aber der Reihe nach:

    Favorit Nummer 1: Rafael Nadal

    Meiner Meinung nach hebt sich "Rafa" seit seiner Rückkehr auf die Tour im März etwas von den anderen ab. Der Mallorquiner hat schlicht und einfach ein umwerfendes Comeback hingelegt. Er hat zum achten Mal die French Open gewonnen und nebenbei auch noch Indian Wells, Madrid und Rom. Insgesamt hat er

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