Auf Die 10!

Fünf Krimis für die Ewigkeit

Nur zwei Hundertstelsekunden trennten Platz eins und vier bei der Abfahrt in Bormio. Sie glauben, das ist nicht mehr zu toppen? Doch, ist es. Das sind die fünf knappsten alpinen Skirennen der Weltcupgeschichte:

1. Super-G Damen in Hafjell, (3. März 2006)

Gleich drei Fahrerinnen teilten sich den Super-G Erfolg. Michaela Dorfmeister (Österreich), Nadia Styger (Schweiz) und Lindsey Kildow (heute Vonn, USA)  waren alle gleich schnell. Der Viertplatzierten Kanadierin Kelly Vanderbeek fehlte eine Hundertstel auf das Siegertrio. Und selbst die Fünftplatzierte Italienerin Lucia Recchia lag lediglich 5 Hundertstel zurück.

2. Abfahrt der Herren in Bormio (29. Dezember 2012)

Jubel bei Hannes Reichelt und Dominik Paris, leichte Enttäuschung bei Aksel Lund Svindal und Klaus Kröll. Während der Österreicher den ersten Abfahrts- und der Südtiroler den ersten Weltcupsieg seiner Karriere feiern konnte, fuhr der Gesamtweltcupführende Svindal um eine Hundertstel am Erfolg vorbei. Kröll fehlten nur zwei Hundertstel auf die Schnellsten, trotzdem verpasste der Österreicher das Podium.

3. Riesenslalom der Damen in Sölden (26. Oktober 2002)

Auch beim traditionellen Saisonauftakt in Sölden gab es bereits einen Dreifachsieg zu verzeichnen. Den ersten Weltcupsieg ihrer Karriere musste sich Tina Maze (Slowenien) noch mit Nicole Hosp aus Österreich und der Norwegerin Andrine Flemmen teilen. Flemmens Teamkollegin Stina Hofgard Nilsen fehlten als Vierter dann aber immerhin schon neun Zehntel auf die ersten Drei.

4. Super-G der Herren in Kvitfjell (2. März 2012)

Klaus Kröll scheint ein Spezialist für enge Rennen zu sehen. Zum Ende der vergangenen Saison teilte sich der ehemalige Wengen-Sieger den Erfolg beim Super-G in Kvitfjell mit dem Schweizer Beat Feuz. Der Drittplatzierte Kjetil Jansrud aus Norwegen war drei Hundertstel langsamer als das Siegerduo.

5. Abfahrt der Herren in Kitzbühel (21. Januar 1978)

Der Klassiker auf der Streif hielt lange auch den Rekord für das knappste Rennen aller Zeiten. 1978 fuhren Sepp Walcher aus Österreich und der Deutsche Sepp Ferstl zeitgleich zum Sieg. Rang drei ging ebenfalls an einen Deutschen. Michael Veith brauchte vier Hundertstel länger als die beiden Gewinner.

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