Arsène Wenger

Die Psyche macht den Unterschied!

Hallo Fußball-Freunde,

die Bayern sind Favorit gegen Arsenal – immerhin standen sie letztes Jahr im Finale und haben das Endspiel von Anfang bis Ende dominiert. Aber mein Kader hat die Qualität, ihnen das Leben schwer zu machen.

Nicht die Favoritenrolle zu haben ist vielleicht etwas, was meinem Team besser liegt.

Wir dürfen im Hinspiel kein Gegentor kassieren und müssen versuchen, dann in München zu treffen. Wenn wir tatsächlich daheim keinen Treffer kassieren, könnte jeder Auswärtstreffer von uns ganz gefährlich für die Bayern werden.

Olivier Giroud hatte international noch keinen großen Ruf, als er zu uns kam – die Leute haben sich gefragt: Wer ist dieser Kerl? Aber sie haben ihn sehr schnell ins Herz geschlossen, denn er gibt immer Vollgas und das lieben die Fans hier in England.

Bei den Bayern ist Mario Mandzukic technisch unwahrscheinlich gut, auch im Kopfballspiel. Die Variante mit Philipp Lahm als Flankengeber ist eine Option, die von den Bayern gern gewählt wird – und der Kroate bewegt sich dabei im Strafraum perfekt, köpft technisch hervorragend und kann auch so seine Tore machen. Nimmt man die Präzision der Hereingaben von Lahm dazu, ist diese Variante eine echte Gefahr.

Aber wichtig in einem Duell über zwei Spiele sind insbesondere die Psychologie und der Eindruck, den man beim Gegner hinterlässt. Denn neben dem Ergebnis im ersten Aufeinandertreffen ist vor allem entscheidend, dass Stärke demonstriert wird.

Dieser Eindruck zählt als Basis für das Rückspiel.

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