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Das perfekte Maskottchen?

Selten hat ein Maskottchen so gut zu seiner Sportart gepasst: Für die Rad-WM 2013 in der Toskana haben die Veranstalter eine reichlich unbedarfte Wahl getroffen.

Denn leider haben im Radsport, wie die jüngsten Enthüllungen einmal mehr beweisen, viele Fahrer wie Funktionäre einen oft unseligen Hang dazu, es mit der Wahrheit nicht ganz so genau zu nehmen.

Jahrelang haben uns inzwischen geständige Doper belogen, andere wegen Sportbetrugs verurteilte Akteure wie Lance Armstrong oder sein Doping-Arzt Michele Ferrari tun es bis heute.

Und auch die Unschuldsbekenntnisse mancher aktiver wie früherer Stars dürften mit viel Vorsicht zu genießen sein, auch wenn der Radsport insgesamt deutlich ehrlicher als noch vor wenigen Jahren geworden ist.

Trotzdem: Auf Pinocchio als Maskottchen muss man erst einmal kommen:

Schön auch, wie der Pressetext der Organisatoren im Detail erklärt, dass die "in der Hüfte abgestützte rechte Hand seine Fröhlichkeit und Stolz" darstellen.

Über die Nase wird im Begleittext kein Wort verloren...

Aber manchmal lässt sich der Radsport tatsächlich nur noch mit Galgenhumor ertragen.

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