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Geliebter Feind: Legendäre F1-Hassduelle

Duell Nummer 1: Alain Prost gegen Ayrton Senna

Das wohl bekannteste teaminterne Duell der Formel-1-Geschichte: Prost gegen Senna. Ein Jahr nachdem Senna zum McLaren-Rennstall wechselte und dort auf Anhieb Weltmeister wurde, spitzte sich die Situation zu. Prost fühlte sich von ihm und dem Team hintergangen. Zum Höhepunkt dieser Rivaltität kam es 1989 in Suzuka, als Senna einen "Nicht-Angriffspakt" ignorierte.

Duell Nummer 2: Mark Webber gegen Sebastian Vettel

Kurz vor Schluss führte der Australier den GP von Malaysia in dieser Saison souverän an. Doch dann kam Vettel und schnappte seinem Teamkollegen den Sieg vor der Nase weg. Das Problem: Es gab eine Teamorder, welche aussagte, dass Vettel nicht überholen hätte dürfen. "Letztendlich hat Seb heute wieder seine eigenen Entscheidungen getroffen und dafür wie üblich Unterstützung erhalten. So läuft es halt", sagte der Zweitplatzierte zerknirscht.

Duell Nummer 3: Nigel Mansell gegen Nelson Piquet

Dass Piquet und Mansell sich nicht leiden konnten, war kein Geheimnis. In ihrer gemeinsamen Zeit bei Williams führten die zwei Spitzen-Piloten eine private Fehde. Dies kostete die beiden sogar den WM-Titel von 1986, den sich Alain Prost sicherte. Mittlerweile haben sie ihre Zwistigkeiten beigelegt und können wieder miteinander.

Duell Nummer 4: Jochen Mass gegen James Hunt

Als Hunt seinen Teamkollegen von McLaren, Jochen Mass, während des Kanada-GP's im Jahr 1977 überrunden wollte, "schoss" dieser ihn ab. Hunt, der im Alter von 45 Jahren starb, war darüber so erbost, dass er einen Streckenposten, der ihn davor hindern wollte auf Mass los zu gehen, zu Boden schlug.

Duell Nummer 5: Mario Andretti gegen Carlos Reutemann

Das wohl erste Teamduell in der Formel-1-Geschichte spielte sich zwischen den beiden Lotus-Teamkollegen Andretti und Reutemann ab. Als Reutemann zu Lotus wechselte, passte das dem Amerikaner gar nicht. Ihn störte an seinem Teamkollegen, dass dieser sich über die Presse als der Bessere darstellte. Nach nur kurzer Zeit herschte Funkstille zwischen den beiden Rennlegenden.

Duell Nummer 6: Nico Rosberg gegen Lewis Hamilton

Wie auch bei Vettel und Webber kam es zwischen Rosberg und Hamilton beim diesjährigen GP in Malaysia zu einem Disput. Der Grund: Obwohl der Deutsche deutlich schneller war als sein Teamkollege, durfte er diesen in den Schlussrunden nicht überholen. Der Mercedes-Pilot erklärte nach dem Rennen: "Ich bin sehr enttäuscht. Ich wäre sehr gerne Vollgas durchgefahren“.

Duell Nummer 7: Michael Schumacher gegen Eddie Irvine

Zwischen 1996 und 1999 waren Schumacher und Irvine Teamkollegen bei Ferrari und war dort immer im Schatten des siebenmaligen Weltmeisters. Schon damals verstanden sich die beiden Rennfahrer nicht besonders gut. Zu seiner Rolle als Nummer zwei sagte er nur: "Manchmal muss man im Leben eben Dinge tun, die einem stinken." Auch zu Schumis Comeback meldete er sich zu Wort: "Michael sollte meiner Meinung nach nicht mehr hier sein."

Duell Nummer 8: Alain Prost gegen Nigel Mansell

Während des GP's von Portugal im Jahr 1990 kam es zwischen den beiden Ferrari Piloten Prost und Mansell fast zu einem Crash. Der Brite, der 1992 Weltmeister wurde, schaltete die Traktionskontrolle aus, stellte sich quer und hätte so seinen Ferrari-Teamkollegen fast in die Boxenmauer gerammt. Später behauptete Mansell, Prost hätte das Team gegen ihn aufgebracht.

Duell Nummer 9: Lewis Hamilton gegen Fernando Alonso

Den Höhepunkt erreichte der Privatkrieg zwischen Hamilton und Alonso im Jahr 2007 während des Qualifyings zum GP von Ungarn. Der Spanier kam vor Hamilton in die Box und ließ seinen McLaren-Teamkollegen auflaufen, obwohl er zur Weiterfahrt schon wieder bereit war. Hamilton verlor durch die "spanische Blockade" viel Zeit und Alonso wechselte nach nur einem Jahr wieder zu Renault. Heutzutage verstehen sie sich wieder.

Duell Nummer 10: Kimi Räikkönen gegen Juan Pablo Montoya

Montoya wurde von seinen Kritikern immer ein besonders rücksichtsloser Fahrstil nachgesagt. Dies bestätigte sich auch während des GP's in den USA 2006. Der Kolumbianer wollte bei einem knappen Duell mit seinem McLaren-Teamkollegen Räikkönen nicht klein beigeben, buxierte beide ins Aus und verursachte so auch eine Massenkarambolage. Vier Tage später wurde ihm gekündigt.

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