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  • BBC SPOTY 2014 (Picture: BBC)BBC SPOTY 2014 (Picture: BBC)

    Millionen Menschen verfolgten am Sonntag in Großbritannien gebannt die Wahl zur "Sports Personality of the Year" bei der BBC. Wer das nicht tat, sondern sich stattdessen auf die Internetseite verließ, war nicht übermäßig überrascht von der "Breaking News", die die BBC um kurz vor halb zehn verschickte:

    Rory McIlroy hat die Wahl gewonnen - kein Wunder, der Golfstar spielte eine überragende Saison, gewann zwei Majors und hatte großen Anteil am Sieg des europäischen Teams beim Ryder Cup.

    McIlroy's joy: short-lived (BBC)McIlroy's joy: short-lived (BBC)

    "Was?!", hören wir Sie jetzt zurecht fragen. "Er hat doch gar nicht gewonnen."

    Recht haben Sie!

    Weiterlesen »Von Peinliche Panne bei Hamilton-Ehrung
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    Es war nicht gerade das Jahr des Kevin Großkreutz - auch wenn er zum Kreis der umjubelten Weltmeister zählte. Die Schlagzeilen um den BVB-Profi waren zu oft von Aufregern außerhalb des Sportplatzes geprägt, sein Stammplatz in Dortmund ist Vergangenheit und beim DFB setzt man auch aktuell nicht mehr auf den 26-Jährigen.

    Aber dass ihn jetzt die renommierte englische Tageszeitung "Guardian" in die Liste der "10 Anti-Helden" des Jahres aufgenommen hat, geht doch zu weit.

    Klar, der Döner-Durchdreher und die Pippi-Panne waren höchst unglücklich (und gut, dass die englischen Kollegen nix von der

    Weiterlesen »Von Das hat Großkreutz nicht verdient!
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    Eines vorweg: Der Blödsinn ist natürlich mal wieder auf dem Mist der FIFA gewachsen.

    Das generelle Verbot von persönlichen, religiösen und politischen Botschaften ansich wirkt auf den ersten Blick ja nachvollziehbar. Schließlich verhindert es auch, dass radikale und inhaltlich untragbare Ansichten auf großer Bühne einem heterogenen Publikum ungefragt unter die Nase gerieben werden.

    So weit, so gut. Allerdings darf man davon ausgehen, dass die FIFA beim Verbot von Plakat-Botschaften auf den Rängen und Trikot-Botschaften auf dem Spielfeld offenkundig andere Absichten verfolgt.

    Unpolitisch

    Weiterlesen »Von Dieses Verbot gehört verboten!
  • Man kann über Uli Hoeneß sagen, denken und natürlich auch lästern, was und wie man will.

    Doch der Ex-Präsident des FC Bayern München hinterlässt eben nicht nur bei der Steuerfahndung Spuren.

    Nach dem 14. Spieltag und dem 1:0-Heimsieg der Bayern über Bayer kann man durchaus auch mal wieder eine Lanze für Uli Hoeneß brechen. Sehr gerne auch auf die Gefahr hin, damit gegen den Strom der öffentlichen Meinung zu schwimmen und den Volkszorn zu befeuern.

    Doch die tolle Geste vor Anpiff des Topspiels in München hätte es ohne Hoeneß wohl nicht gegeben. Der FC Bayern erinnerte in einer Schweigeminute

    Weiterlesen »Von Dank Hoeneß: DIE Geste des Spieltags
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    "In Deutschland ist die höchste Form der Anerkennung der Neid."

    Hätte sich seinerzeit Arthur Schopenhauer nicht das Copyright auf diese philosophische Erkenntnis gesichert, man hätte sie unbedingt für den FC Bayern als Vereinsmantra entdecken müssen.

    Achtung und Verachtung gehen bei der emotionalen Meinungsbildung über den Münchner Weltklub Hand in Hand. Der sportliche Erfolg wird zähneknirschend respektiert, der Weg dorthin aber leidenschaftlich diskreditiert: Die Bayern, so wird geschimpft, veröden mit ihrer wirtschaftlichen Omnipotenz den Nährboden der nationalen Konkurrenz und schalten

    Weiterlesen »Von FC Bayern: Das Jammern der Neider
  • Sportdirektor Horst Heldt belibt optimistischSportdirektor Horst Heldt belibt optimistisch

    Ein Kommentar von Erik Wegener

    Jens Keller wird erleichtert gewesen sein, dass er nicht mehr Schalke-Trainer ist. So muss er die heftige Kritik, die jetzt kommt, nicht mehr ertragen. Keller wird aber gleichzeitig auch traurig gewesen sein. Über das, was die Mannschaft beim schlimmen 0:5-Debakel gegen Chelsea ablieferte. Selten hat man ein deutsches Team in der Königsklasse gesehen, das so planlos umherirrte. Klar, auf der anderen Seite spielten Fabregas, Diego Costa, Oscar und Hazard. Aber Topgegner hin oder her – man hatte nicht den Eindruck, dass die Spieler in Blau-Weiß gemeinsam am

    Weiterlesen »Von Kommentar: Schalke eine Mogelpackung
  • Das erste Drittel der Saison ist gespielt - Zeit, um ein erstes Zwischenfazit zu ziehen.

    Welche Neuzugänge haben besonders überzeugt? Und wer hat eher enttäuscht? Heute beschäftigen wir uns mit den Transfers des FC Bayern München.

    Xabi Alonso: Der Spanier brauchte keine Eingewöhnungszeit und entwickelte sich prompt zum neuen Strategen und Mittelfeldmotor. Den Abgang von Toni Kroos machte Alonso im Nu vergessen. Am 6. Spieltag stellte der 32-Jährige außerdem mit 206 Ballkontakten in Köln einen neuen Bundesligarekord auf.

    Fazit: Ein absoluter Top-Transfer

    Robert Lewandowski: Der 26-Jährige

    Weiterlesen »Von Transfer-Zeugnis: Hut ab vor dem FC Bayern
  • Wir werden gerade alle Zeugen einer großen Chance. Doch wahrscheinlich müssen wir alle am Ende bezeugen, dass diese Chance vertan wurde.

    Die Bundesliga hat die Chance auf eine Emanzipation. Sie könnte sich vom Alten befreien, um sich für etwas Neues zu öffnen. Stattdessen aber beklagt sie Langeweile, während sie aufs Altbekannte wartet, das da aber einfach nicht mehr kommen mag.

    Es ist eine Frage von Mut, Selbstbewusstsein, Frechheit und vor allem erfrischender Dreistigkeit.

    Es geht um die Frage: Wer fordert den FC Bayern München heraus?

    Seit Jahrzehnten scheinen die Machtverhältnisse im

    Weiterlesen »Von Die Kapitulation der Langweiler
  • Top-Klubs wie der FC Bayern, Borussia Dortmund oder Real Madrid befinden sich schon längst im Wetteifern um Supertalent Martin Ödegaard.

    Bald können auch Hobby-Manager Jagd auf den jüngsten Nationalspieler Norwegens machen und den Mittelfeldspieler langfristig an ihren eigenen Verein binden.

    Denn Ödegaard ist nun offiziell Teil des PC-Spiels "Fußball Manager 2015". "Wenn wir die elterliche Erlaubnis haben, fügen wir Ödegaard zu unserem Spiel hinzu", sagte Miles Jacobsen, Studio-Direktor bei Sports Interactive, kürzlich.

    Ödegaard ist eigentlich zu jung für das Manager-Spiel, da er sein 16.

    Weiterlesen »Von Youngster Ödegaard im Visier der Hobby-Manager
  • Natürlich bestätigen einzelne dumme Ausnahmen die Regel.

    Doch grundsätzlich kann man sagen: Die Reaktionen auf den Fehlschuss von Gladbachs Christoph Kramer zur Freude des BVB waren sachlich amüsiert. Sowohl in den Medien als auch in der fußballinteressierten Öffentlichkeit.

    "So etwas sollte nicht passieren, aber es passiert", hatte der Pechvogel erklärt und dann das Wesentliche nachgeschoben: "Das ist menschlich."

    Menschlichkeit im Profi-Sport und ganz speziell im Haifischbecken Profi-Fußball.

    Nun, wie viel ist uns diese Menschlichkeit eigentlich wert?

    Diese Frage stellt sich einmal mehr

    Weiterlesen »Von Viel getrauert, wenig gelernt?