French Open - DTB-Check: So gut sind die Deutschen

Fr 25.Mai. 19:57:00 2012

eurosport.yahoo.de stellt Ihnen die aussichtsreichsten deutschen Tennis-Cracks für den Sandplatz-Klassiker von Roland Garros vor.

Haas Lisicki - 0

TOMMY HAAS (French-Open-Teilnahmen: 10 / Bestes Resultat: Achtelfinale 2002+2009)

Seit 1996 spielt der Routinier als Profi auf der Tour. Aufgrund von Verletzungen immer wieder abgeschrieben, kämpfte sich der Hanseate immer wieder zurück. Zuletzt sorgte der 34-Jährige in München für einen Paukenschlag, als er Jo-Wilfried Tsonga und Marcos Baghdatis schlug. In Roland Garros musste Haas zunächst drei Qualifikations-Runden überstehen - nachdem er von den Veranstaltern keine Wildcard erhielt.

ANGELIQUE KERBER (French-Open-Teilnahmen: 5 / Bestes Resultat: 2. Runde 2010)

Die 24-Jährige ist die große Überraschung des deutschen Tennis. Wer den Halbfinaleinzug bei den US Open 2011 noch als Eintagsfliege abgetan hatte, sah sich getäuscht. Kerber verbesserte ihr Niveau stetig und feierte in diesem Jahr in Paris und Kopenhagen die ersten beiden WTA-Turniersiege ihrer Karriere. Kurz vor den French Open brach die gebürtige Bremerin zudem in die Top 10 der Welt ein.

PHILIPP KOHLSCHREIBER (French-Open-Teilnahmen: 7 / Bestes Resultat: Achtelfinale 2009)

Das Achtelfinale bei den Australian Open, die Semifinals in Auckland und Montpellier sowie der Turniersieg auf Sand in München - Kohlschreiber hat in diesem Jahr schon einiges auf die Beine gestellt. Der Augsburger ist in einer sehr guten Verfassung. In Roland Garros ist durchaus sein persönlicher French-Open-Rekord drin - und der steht derzeit bei einer Achtelfinal-Teilnahme.

SABINE LISICKI (French-Open-Teilnahmen: 3 / Bestes Resultat: 2. Runde 2008 2011)

"Nach der Knöchelverletzung ist es das Schwierigste, zur Normalität zurückzufinden und die Abläufe wieder hinzukriegen", erklärte die Troisdorferin eine Woche vor Turnierbeginn im Exklusiv-Interview mit eurosport.yahoo.de. Lisicki fährt daher auch ohne große Erwartungen nach Paris. Dass die 22-Jährige aber mit der Weltspitze mithalten kann, hat sie in der Vergangenheit bewiesen.

FLORIAN MAYER (French-Open-Teilnahmen: 5 / Bestes Resultat: 2. Runde 2004 2011)

Es ist nicht sein Jahr, bisher jedenfalls nicht. Seinen Status als Deutschlands Nummer eins musste der Bayreuther wieder an Kohlschreiber abtreten. Einziger Lichtblick war das Achtelfinale beim Masters in Miami. Bei den Sand-Turnieren hagelte es allerdings schon vier Auftakt-Niederlagen für den 28-Jährigen - es sieht nicht gut aus für die French Open.

JULIA GÖRGES (French-Open-Teilnahmen: 4 / Bestes Resultat: 3. Runde 2011)

Das Achtelfinale bei den Australian Open und die Endspiel-Teilnahme in Dubai waren die beiden bisherigen Saison-Höhepunkte für die Bad Oldesloerin. Insgesamt aber sind Görges' Leistungen zu schwankend. Nach einigen Erstrunden-Niederlagen flog die 23-Jährige Anfang Mai aus den Top 20. In Roland Garros kann sie aber auf eine gute Performance aus dem Vorjahr zurückblicken.

CEDRIK-MARCEL STEBE (French-Open-Teilnahmen: 1 / Bestes Resultat: 2. Qualifikations-Runde 2011)

Ihm gehört die Zukunft im deutschen Männer-Tennis, heißt es. Und Stebe hat sein Potenzial bereits angedeutet. Der 21-Jährige wurde erst 2010 Profi, stand aber im Februar dieser Saison schon auf Platz 71 der Welt. Auf den altehrwürdigen Anlagen von Roland Garros geht es für den Baden-Württemberger in erster Linie darum, weiter Erfahrung zu sammeln. Jeder Sieg wäre ein toller Erfolg für Stebe.

MONA BARTHEL (French-Open-Teilnahmen: 1 / Bestes Resultat: 2. Runde 2011)

Die Newcomerin spielt die bislang beste Saison ihrer noch jungen Karriere. Zu Jahresbeginn holte Barthel in Hobart ihren ersten WTA-Titel - und das, obwohl sie zuvor durch drei Qualifikationsrunden musste. Kurz darauf kämpfte sie sich in die 3. Runde der Australian Open. Inzwischen hält sich die 21-Jährige sicher in den Top 40 der Welt - und in Paris ist Barthel allemal für eine Überraschung gut.

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