Sykes schneller als Checa unterwegs

Di 21.Feb. 18:59:00 2012

Die zweitägigen Testfahrten zur Vorbereitung auf die neue Saison der Superbike-WM sind zu Ende. Auf der malerischen Strecke von Phillip Island drehten die Asse ihre Runden. Zum Abschluss der Tests wurde Carlos Checa (Althea-Ducati) von Kawasaki-Pilot Tom Sykes von der Spitze gestoßen.

Tom Sykes - 0

Sykes war am Vor- und am Nachmittag der Schnellste und markierte in 1:31,648 Minuten die Bestzeit. Auf die Superpole-Zeit aus dem Vorjahr fehlten lediglich acht Zehntelsekunden. Bereits bei den privaten Tests in der Vorwoche glänzte Sykes mit schnellen Runden und zeigte das Potenzial der ZX-10R auf.

Weltmeister Checa musste sich in der kombinierten Zeitliste beider Tage um wenige Tausendstelsekunden geschlagen geben. Obwohl seine Ducati reglementbedingt um sechs Kilogramm schwerer als im Vorjahr ist, war der Spanier von Beginn der Testfahrten an vorne mit dabei. Der Hunger nach Erfolgen ist weiterhin groß.

Auch auf dem dritten Platz zeigte sich eine Ducati. Der Tscheche Jakub Smrz von der Liberty-Mannschaft wurde in 1:31,800 Minuten gestoppt.

Rookie Giugliano steigert sich

Die Testarbeit verrichtete Vizeweltmeister Marco Melandri. Der Italiener tastete sich an die Limits der BMW S1000RR heran und kam auf eine persönliche Bestzeit von 1:32,232 Minuten. Das reichte mit einem Rückstand von sechs Zehntelsekunden für Rang sechs. Eine Steigerung legte Rookie Davide Giugliano hin. Der zweite Althea-Ducati-Pilot verbesserte sich am Dienstag und reihte sich hinter seinem italienischen Landsmann Melandri als Siebter ein.

Bester Suzuki-Vertreter war Leon Camier (Crescent) auf Platz acht. Der überarbeiteten GSX-R1000 mit Motortuning von Yoshimura war um 0,7 Sekunden langsamer als Sykes. Auf dem zweiten Motorrad saß Josh Brookes, der den verletzten John Hopkins vertrat. Am Montag stürzte Brookes schwer, wobei die Narbe einer alten Verletzung aufplatzte. Mit blutüberströmtem Bauch ließ sich der Australier behandeln, blieb ansonsten aber unverletzt. Ansonsten versuchte Brookes die Abstimmung auf seinen Fahrstil zu ändern.

Unerfahrene Piloten landen hinten

Die Top 10 der kombinierten Zeitliste rundeten Sylvain Guintoli (Liberty-Ducati) und Haslam ab, der am zweiten Tag nicht mehr fuhr. Auf Platz elf kam Joan Lascorz mit der zweiten Kawasaki. Dahinter tauchte Michele Fabrizio vom Team BMW Italia auf. Der Italiener passte sich an seine neue Maschine an, nachdem er im Vorjahr auf einer Suzuki unterwegs war. Niccolo Canepa von Red-Devils-Ducati reihte sich an der 13. Stelle ein. Hinter Aoyama klassierte sich Ayrton Badovini mit der dritten BMW im Feld.

Auf den hinteren Plätzen waren die unerfahrenen Piloten zu finden. Lorenzo Zanetti (Pata-Ducati), Chaz Davies (ParkinGO-Aprilia), David Salom (Pedercini-Kawasaki), Brian Staring (Kawasaki), Brookes, Marc Aitchison (Grillini-BMW) und Raffaele de Rosa (Pro-Ride-Honda) belegten die Ränge 17 bis 23.

TV-Tipp:

Verfolgen Sie 2012 alle Entscheidungen der Tourenwagen-Weltmeisterschaft bei Eurosport und Eurosport 2. Verpassen Sie kein Rennen, wenn Chevrolet, SEAT und BMW um den Sieg kämpfen. Los geht’s am 10. März auf der Traditionsrennstrecke in Monza.

Gerald Dirnbeck / Motorsport-Total.com

Kein Yahoo!-Nutzer? Kostenlos .