World Championship - Weltverband plant WM-Reform

Mi 15.Sep. 14:52:00 2010

Der Eishockey-Weltverband plant einen neuen WM-Modus. Auf Antrag Schwedens und Finnlands, die zusammen die Weltmeisterschaften 2012 und 2013 austragen, soll von 2012 an die umstrittene Zwischenrunde wegfallen. Über den Vorschlag wird von diesem Donnerstag an im slowenischen Portoroz entschieden.

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Bei der WM im Mai in Deutschland waren Forderungen nach einer Modus-Änderung laut geworden. Die Organisatoren beklagten sich massiv über die mangelnde Planungssicherheit nach der Vorrunde. Da die Zwischenrunden-Partien erst kurzfristig feststehen, wurden weitaus weniger Karten auch für hochklassige Partien verkauft.

Zudem sind bei dem aktuellen Modus Spiele innerhalb von 24 Stunden für die einzelnen Teams möglich. "Das war offensichtlich der Nachteil des gegenwärtigen Formats", räumte Weltverbandschef René Fasel ein.

Zwei Achtergruppen

Der nun zur Abstimmung stehende Vorschlag sieht nur noch zwei Gruppen mit je acht Nationen vor. Die ersten vier kämen ins Viertelfinale, das jeweils letzte Team müsste in die B-Gruppe absteigen. "Mit dem neuen System wissen alle Fans für die ersten sieben Spiele Bescheid, wann, wo und gegen wen ihr Team spielt", sagte Fasel.

Bei der WM 2011 in der Slowakei wird in jedem Fall noch nach dem aktuellen Modus mit vier Vierergruppen in der Vorrunde gespielt. Die jeweils drei Gruppenbesten ziehen dabei seit 1998 in die Zwischenrunde ein. Sollte der Vorschlag angenommen werden, würde sich die Summe der WM-Spiele von 56 auf 64 erhöhen.

dpa / Eurosport

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