Bundesliga - Remis zwischen Nürnberg und Freiburg

Sa 07.Apr. 18:22:00 2012

Am 29. Spieltag der Bundesliga endete die Partie zwischen dem SC Freiburg und Nürnberg 2:2 (0:2). Didavi und Pekhart trafen in der ersten Halbzeit für die Nürnberger (8./45.+2). Doch der SC Freiburg drehte im zweiten Durchgang auf und glich durch einen Caligiuri-Elfmeter (53.) und Makiadi aus (79.)

Football Season 2011-12 Round 29 Schmid Pinola - 0

Die Lehren:

Nürnberg war von Beginn an hellwach und dominierte das Spiel über 50 Minuten. Danach verlor die Hecking-Elf den Faden und sah sich fortan in der Defensive gefordert. Letztendlich reichte es für den Club nur zu einem Punkt. Nach zuletzt vier verlorenen Spielen muss man wohl von einem Punktgewinn sprechen. Dennoch tritt der Club auf der Stelle und steckt weiter mitten im Abstiegskampf.

Der abstiegsgefährdete SC Freiburg baut seine imposante Serie weiter aus. Vor dem Spiel gegen Nürnberg holten die Breisgauer 13 von möglichen 15 Punkten aus fünf Spielen. Nun kommt ein weiterer Zähler dazu. Nach der Leistungssteigerung im zweiten Durchgang war es ein verdienter Punktgewinn für Freiburg. Seit sechs Spielen ist der SC Freiburg nun ungeschlagen.

Die Stimmen:

Stefan Reisinger (SC Freiburg): "In der ersten Halbzeit haben wir gegen aggressive Nürnberger überhaupt nicht in unseren Rhythmus gefunden. Das 0:2 kurz vor der Halbzeit ist für manche Mannschaften ein Genickstoß. Aber wir haben eine super Moral im Team."

Per Nilsson (1. FC Nürnberg): "Wir haben in der ersten Halbzeit genau das gemacht, was wir uns vorgenommen haben. Wir haben zwei schöne Tore gemacht und hatten das Gefühl, das Spiel im Griff zu haben. Die zweite Halbzeit haben wir überhaupt nicht gut gespielt und zwei unnötige Tore kassiert."

Die Höhepunkte:

8. TOOOR für Nürnberg! Diagné spielt einen katastrophalen Querpass. Didavi schnappt sich die Kugel und schlenzt den Ball aus 20 Metern ins lange Eck. Nürnberg führt nun 1:0.

45.+2 TOOOR für Nürnberg! Der dritte Eckball führt zum Erfolg: Verwirrung im Strafraum und Pekhart haut den Ball aus kurzer Distanz in die Maschen.

51. Pekhart rempelt Ginter um. Freistoß kurz hinter der Mittellinie für die Breisgauer. Im Strafraum fällt Caligiuri und es gibt Elfmeter. Nilsson hatte etwas gezupft.

53. TOOOR für den SC Freiburg. Caligiuri setzt den Ball links unten rein. Schäfer ahnt zwar die Ecke, ist aber bei dem platzierten Schuss chancenlos. Neuer Spielstand nach diesem Strafstoß: 1:2.

79. TOOOR für den SC Freiburg. Nach einem Eckball köpft Pinola den Ball genau zu Makiadi. Dieser fackelt nicht lange und haut den Ball aus dem Rückraum ins Tor.

Der Kracher: Freiburger Moral

Freiburg brachte im ersten Durchgang so gut wie nichts zu Stande. Die Mannschaft war leblos, verunsichert und fand offensiv nicht statt. Die meisten Ballkontakte hatte Keeper Baumann. Doch im zweiten Durchgang drehte die Streich-Elf auf, war das bessere Team und kam noch zum verdienten Unentschieden.

Im Abseits: Bengalos

Noch bevor das Spiel anfing, gab es den ersten Aufreger. Freiburger Fans entzündeten bengalische Feuer und brachten damit Trainer Christian Streich auf die Palme, der vor der Fankurve wild gestikulierte. Gerade erst waren die Breisgauer wegen dieses Vergehens vom DFB zu einer Geldstrafe von 6000 Euro verurteilt worden.

Die Statistik: 6

Der Freiburger Aufschwung manifestiert sich auch an der Heimstärke der Streich-Elf. Seit der Übungsleiter das Team betreut, gab es in sechs Spielen keine Heim-Niederlage für die Breisgauer.

TV-Tipp:

Die schönsten Tore, die heißesten Duelle sowie Einschätzungen von Trainern und Spielern. Eurosport berichtet immer montags ab 17:30 Uhr in EUROGOALS über die aktuellsten Entwicklungen im Europapokal und den europäischen Top-Ligen.

Frederik Büll / Eurosport

Kein Yahoo!-Nutzer? Kostenlos .