2. Bundesliga - Quintett kämpft um Zweiliga-Aufstieg

Do 02.Feb. 13:51:00 2012

Angeführt von Klassen-Primus Fortuna Düsseldorf rangeln sich von diesem Wochenende an gleich fünf Teams um den ersehnten Sprung ins Oberhaus. "Auf uns warten 15 schwere Aufgaben. Jetzt kommt es darauf an, dass wir wieder direkt voll da sind", betonte Düsseldorfs Coach Norbert Meier.

2011/2012 Düsseldorf - 0

Auf Ausrutscher des Spitzenreiters im Aufstiegsrennen hoffen die SpVgg Greuther Fürth, die Bundesliga-Absteiger Eintracht Frankfurt und der FC St. Pauli sowie das Überraschungsteam des SC Paderborn.

"In Ingolstadt bekommen wir sicher nichts geschenkt", mahnte Meier vor dem Auftaktspiel nach der Winterpause.

Seinen Schwung aus dem Vorjahr will Fürth zum Dynamo Dresden mitnehmen. "Man spürt, dass sich alle unserem großen Ziel verschrieben haben", sagte Trainer Mike Büskens.

Fürth hofft auf "Asamoah-Effekt"

Für das Ziel Bundesliga haben die "Unaufsteigbaren" in der Winterpause noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen: Mit Ex-Nationalspieler Gerald Asamoah gelang die spektakulärste Neuverpflichtung im Unterhaus.

"Mit Gerald haben wir einen Spieler, der schon eine WM gespielt hat. Er ist absolut druckresistent, wenn es darum geht, unsere Position zu verteidigen", erklärte Büskens.

Leichten Rückstand auf die beiden Aufstiegsplätze haben die Bundesliga-Absteiger aus Frankfurt und Hamburg. Bei den Hessen verabschiedete sich in der Winterpause Theofanis Gekas, dem Trainer Armin Veh wiederholt mangelnde Einsatzbereitschaft vorgeworfen hatte.

"Wenn ich einen Spieler immer wieder zum Jagen tragen muss, macht das wenig Sinn", so Veh. Frankfurt erwartet am 20. Spieltag den Namensvetter aus Braunschweig, der Tabellenvierte St. Pauli muss nach Aachen.

Karlsruhe mit dem Rücken zur Wand

Oben darf gehofft werden, im Tabellenkeller ist dagegen Zittern angesagt. Trainer Jörn Andersen ist mit Schlusslicht Karlsruher SC im Heimspiel gegen Erzgebirge Aue fast schon zum Siegen verdammt.

Auf einen gelungenen Einstand setzt beim FSV Frankfurt der neue Trainer Benno Möhlmann: "Die Mannschaft ist in der Lage, besser zu spielen, als sie es in den vergangenen Wochen, Monaten, vielleicht sogar im ganzen Jahr getan hat."

Zurück im Unterhaus ist auch Rudi Bommer, der mit Energie Cottbus sein Gastspiel beim Krisen-Club 1860 München absolvieren muss. Die "Löwen", die sich in der Winterpause eine vereinsinterne Schlammschlacht lieferten, hoffen nun wieder auf positive Schlagzeilen.

TV-Tipp:

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Michael Fox / dpa

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