Rolf Kalb - Snooker Blog

Rolf Kalb

Kollektives Kopfschütteln

Do 18.Jun. 17:33

Die Katze ist aus dem Sack: Die World Snooker Association hat heute die vier Wildcard-Spieler benannt, die in der kommenden Saison auf der Maintour spielen können: Joe Jogia, Ian Preece, David Gray und Andrew Norman. Um es positiv zu formulieren: Damit hat die WSA für Einigkeit in Snooker-Kreisen gesorgt. Die Snooker-Welt nämlich ist vereint im kollektiven Kopfschütteln. Für mich hat die WSA damit eine Chance vertan und Glaubwürdigkeit verloren.

Dass die WSA vier Wildcards vergeben kann statt wie normalerweise nur einer liegt daran, dass U19-Europameister Luca Brecel mit 14 Jahren noch zu jung ist, dass Ozeanien-Champion Glen Wilkinson erneut aus Altersgründen auf einen Start auf der Tour verzichtet und die U21-Weltmeisterschaft ausgefallen ist.

Nachvollziehen kann ich noch die Wildcard für Joe Jogia. Der hat die letzte PIOS-Serie als Nummer eins beendet und ist damit immerhin sportlich ganz klar qualifiziert. Dass er das Ticket nicht automatisch erhalten hat liegt allerdings daran, dass er nicht Mitglied seines nationalen Verbandes ist. Diese Mitgliedschaft ist aber eine zwingende Voraussetzung für diesen Qualifikationsweg. Erlaubt sein muss dann aber die Frage, warum man ihn überhaupt bei PIOS hat mitspielen lassen. Er hat schließlich die Teilnahmevoraussetzungen nicht erfüllt. Wozu sind eigentlich die Regeln da?

Die anderen drei Glücklichen haben in der letzten Saison auf der Maintour gespielt, haben aber sportlich den Klassenerhalt nicht geschafft. Die WSA hat es sich hier einfach gemacht und einfach die Nummer neun, zehn und elf im Einjahresranking genommen. Wo aber liegt der Grund? So sehr ich den dreien die geschenkte Tour-Karte gönne: Ich kann keinen Grund erkennen, womit sie das verdient hätten. Im Vorjahr hat es zwar mit Liu Chuang einen ähnlichen Fall gegeben, doch der hatte wegen des frühen Saisonbeginns das Shanghai Masters wegen Visa-Problemen verpasst und so keine gleichwertige Chance gehabt. Auch einen Gnadenakt wegen Krankheit hat es schon gegeben. Das alles trifft auf dieses Trio aber nicht zu.

Die WSA hat sich eine Verjüngung und die Internationalisierung von Snooker auf die Fahnen geschrieben. Das kann man jetzt getrost als belanglose Sonntagsreden abtun. Die WSA selber hat dies konterkariert und damit natürlich auch mal wieder eine Chance vertan. Da kein U19-Europameister und kein U21-Weltmeister auf die Tour rücken können hätte es gerade in der Logik der Sache gelegen, diese beiden Wildcards an junge Talente zu vergeben. Davon gibt es genug. Warum zum Beispiel hat man nicht Michael Wasley als unterlegenem Finalisten der U19-EM die Chance gegeben? Auf ähnliche Weise ist ja im Vorjahr Chris McBreen als Vize-Champion in Ozeanien auf die Tour gekommen.

Die teure PR-Kampagne „Hotshots" ist sowieso wirkungslos verpufft. Nun ist sie auch noch als unglaubwürdig entlarvt. Eine sensible Vergabe der Wildcards wäre für Snooker wertvoller gewesen als sämtliche Experimente mit sechs Roten oder ähnlichem.

Zwar herzlich aber immer noch kopfschüttelnd grüßt

Ihr / Euer Rolf Kalb
  • Bemerkung1 - 11 von 11
  1. Sie klingen in ihrem text ein wenig verbittert herr kalb. vielleicht sollte man da einfach ein auge zudrücken? und ich hoffe sie haben das auch der wpbsa gemeldet. denn hier bringt das wenig.
    mfg Thomas

    thomaswolf58Von thomaswolf58, am Do 18.Jun. 18:50

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  2. Was heisst hier ein Auge zudrücken.
    Die WSA schädigt dem Sport ja nicht zum ersten mal.
    Und hier wird es jungen Spielern "versaut" auf die Main Tour zu kommen.
    Es ist wichtig das die jungen Talente gefördert werden.
    Ich hoffe das sich alle die auf ein MT Ticket gehofft hatten sich bei der WSA
    "bedanken" das sie ihnen im Wege stehen Profis zu werden.

    Ronnie hat schon irgentwie recht mit seiner Aussage das der Snooker Sport
    irgentwann ausstirbt.

    edithaherrmannVon edithaherrmann, am Do 18.Jun. 20:37

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  3. Man muss immer auch zwei Seiten sehen und versuchen zu verstehen, warum man so entschieden hat. Einfach zu sagen: Sie haben es sich einfach gemacht, kann man auch nicht.

    Auch wenn es öfter so scheint, die machen sich da schon einen Kopf darüber.
    Warum keine jungen Spieler? Das ist wohl die Hauptfrage, über die ich mir persönlich Gedanken gemacht habe.

    Freilich ist es schön und toll, wenn junge Spieler eine solche Chance bekommen auf der Main Tour zu spielen. Aber einmal ist eine solche Saison sehr anstrengend, psychisch und physisch. Oft genug haben wir es in letzter Zeit miterleben müssen, wie zuvor hochgelobte junge Spieler richtig kräftig eines auf die Glocke bekommen haben und das jedes Mal. Sowas ist nicht förderlich für die Karriere und schon gar nicht in einem solchen jungen Alter. "Jung" kann auch noch mit Anfang zwanzig sein. Bis ein Spieler sich davon erholt, können vier, fünf Jahre vergehen ... Im seltensten Fall hat man dem Spieler wirklich einen Gefallen getan.
    Generell ist die Altersgrenze für mich einfach zu niedrig angesetzt mit 16 Jahren. Ein solcher Zirkus, ein solcher Stress, den würde so mancher Erwachsener nicht einfach so wegstecken (verständlich). Man sollte bedenken, dass die WSA hier eventuell vernünftig gehandelt hat, dass sie nicht erneut einen jungen Spieler nominiert hat.
    Dann das was alle Spieler betrifft (nicht nur die jungen): Die Finanzen. Eine Main Tour Saison ist teuer, richtig teuer. Und man bekommt ja nichts wieder, wenn man nicht bis mindestens in die dritte Runde kommt (ab da gibt es erst Preisgeld). Und das sind dann ja auch noch lange keine hohen Summen, da muss man schon richtig weit kommen... Und wenn man nicht weit kommt, interessieren sich auch keine Sponsoren... Ein Kreislauf, wo das eine vom anderen abhängt. Wie sollen das junge Chinesen überhaupt schaffen? Warum gibt es trotz, dass es so viele Asiaten gibt die Snooker spielen nicht mehr Spieler von denen auf der Main Tour ... oder sagen wir mal nur bei PIOS? Nicht wirklich, weil sie nicht mit den Amateuren mit Ansprüchen auf die MT nicht mithalten könnten, sondern doch viel mehr, weil sie es sich nicht leisten können in GB zu wohnen oder immer hin und her zu reisen. Natürlich sind die Briten da klar im Vorteil. Man hat es einfach noch nicht geschafft, dass es überall die gleichen Bedingungen gibt. Ein Prozess der sicher noch ewig andauern wird und wahrscheinlich nie erreicht werden kann. Das Gleichgewicht stimmt da einfach nicht.
    Bedenkt, dass erfahrene Spieler (Preece, Gray, Norman) mit solchen Dingen (finanziell und körperlich) einfach besser klar kommen. Sie haben die Erfahrung, dass sie nicht zerbrechen. Gerade heutzutage sind das Fakten, die man nicht vernachlässigen darf.

    Meine persönliche Meinung ist: Altersgrenze hochsetzen. Auch bis dahin besondere gezeigte Leistungen werden auf der MT nichts mehr zählen und man kann sich davon nichts kaufen. Die Gefahr, dass der Spieler kaputt geht, an seinem eventuellen Versagen in Prestatyn, ist einfach viel zu hoch. Sollen sie gleich wissen sie können erst mit (sagen wir mal) 18/19 auf die Tour, dann können sie sich in Ruhe auf eine Ausbildung/Studium konzentrieren und haben ein zweites Standbein. Das fehlt nämlich bei den meisten Spielern.

    Eventuell hat die WSA aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt. Sicher gibt es auch Personen, denen man sowas zutraut (ich sage nur Lisowski), aber die meisten würden wie Jones, White, etc. einfach zerbrechen.

    snookergladiVon snookergladi, am Do 18.Jun. 21:45

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  4. Wenn ich jetzt Rolfs und Gladis Kommentare zusammen nehme, bleibt für mich eigentlich stehen, dass das jetztige System mit der Weltrangliste überholt ist.
    Es sichert die Qualität - man sieht nicht wie in anderen Sportarten üblich große Außenseiter (Tennis, Biathlon und viele andere). Die Elite bleibt unter sich.
    Würde es schaden auch Plätze nach geografischen Kriterien zu vergeben, so dass die Entwicklung in diesen Ländern gefördert wird?

    Snooker muss internationaler werden. Das heißt nicht, dass man mit allen Traditionen brechen muss. Eine WM im Cucible scheint mir unersetzlich.

    Aber so wie die Formel 1 sich langsam aus Europa zurückzieht, wird sich Snooker aus Großbritannien zurückziehen.

    Gegen diesen Trend sollte man sich nicht mit Händen und Füßen wehren, sondern mithelfen dass er dem Sport weiterhilft und dabei seine Identität nicht verliert.

    marcelgolbsVon marcelgolbs, am Do 18.Jun. 23:00

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  5. Bin nicht der ganz grosse Beitragsschreiber, möchte es aber jetzt nicht unterlassen dem Beitrag von snookergladi zuzustimmen. Der Schritt von den Amateuren zu den Profis (MT) ist schon sportlich sehr gross, und wenn die nachrückenden Spieler dann nicht noch, wie z.T. in anderen Sportarten von nationalen Verbänden unterstützt werden, kommen all die oben genannten Gründen (s. Beitrag snookergladi) voll zum Tragen. Es gibt viele Spieler die sich erst im 2. Anlauf und auch erst mit ca. 20 Jahren (Cope, Robertson) auf der Maintour halten konnten. Das Beispiel von Michael White zeigt auch das es einem Luca Brecel wahrscheinlich nicht besser gehen würde. So wichtig es ist den Sport zu fördern, auch mit Wildcards für junge Spieler (vor allem Kontinentaleruopäer), das diejenigen die sich nicht einwandfrei sportlich für die MT qualifizieren konnten, praktisch chancenlos sind sich da auch zu halten. Am ehesten ist das noch jenen Spieler zuzutrauen welche sich über die PIOS Serie einen Platz sichern konnten, den die haben schon über mehrere Turniere eine gewisse Konstanz bewiesen. Wie belastend die Qualifikationen in psychischer und auch sportlicher Hinsicht sind, sieht man auch immer wieder an langjährigen Top 16 Spieler die plötzlich durch Qualifikationen müssen (White, Doherty u.s.w.). Daher bin ich wirklich gespannt wie sich z.b. ein Michael White beim 2. Mal schlagen wird. Auch ein Ben Woolaston ist glaube ich das 2. Mal dabei. Ich denke ist ungerechtfertigt zu sagen das sich die WSA da gar nichts überlegt hat. Ohne natürlich diesen Verband in die Höhe zu heben:-)

    ruedischneiterVon ruedischneiter, am Fr 19.Jun. 07:18

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  6. "PIOS Serie [...], den die haben schon über mehrere Turniere eine gewisse Konstanz bewiesen."
    Soweit richtig. Aber auch hier sehe ich ein Problem, dass es von der Punktevergabe doch recht einfach ist sich zu qualifizieren. Wenn man einen Sieg hat, hat man schon 300 Punkte, die Grenze für die Top8 am Ende einer Saison liegt immer ungefähr bei 500. Der Sieger des ersten Events hat da schon über die Hälfte der Punkte die er überhaupt benötigt, um sich zu qualifizieren. Schaut man sich das Ranking an, so haben sie i.d.R. nur zwei, drei Topergebnisse (ab Viertelfinale). Ich meine damit, dass Konstanz hier nicht unbedingt gefragt ist, es reichen bei dieser Punktevergabe zwei gute Ergebnisse bei acht Veranstaltungen.
    Dennoch ist das PIOS-Ranking noch das, welches am meisten Aussagekraft hat. Andere Nationale Wettbewerbe (aber auch EM und WM), mit denen man sich qualifizieren kann (man stelle sich nur mal vor, dass der Deutsche Meister direkt auf die Main Tour kommen würde), führen doch eher dazu, dass kurzfristige Topleistungen belohnt werden. Diese haben dann auf der Main Tour selten auch noch diese Turnierform. Aber eben auch der PIOS-Erste hält sich selten auf der Tour .....
    Freilich sind solche Events aber zwingend notwendig und ich verstehe auch das System, welches dahinter steckt. Gerade Turniere wie die EM und WM fördern (sollen es zumindest) die Verbreitung des Sportes und fördern vor allem die Wahrnehmung der Amateur-Wettbewerbe. Wichtig ohne Ende, zumindest sehe ich das so.

    Warum nicht Daniel Thorp (Ozeanien), bei McBreen war es doch auch okay? Wer sagt denn, dass die WSA ihn nicht gefragt hat? Vielleicht hat er wie Glen Wilkinson jedes Jahr aufgrund von Geldmangel absagen müssen (Nicht aufgrund vom Alter...). Und die Aussies haben da ein großes Problem, gleichzustellen mit den Asiaten. Es gibt für die nur den Weg wie ihn Neil Robertson eingeschlagen hat, anders haben sie keine Chance. Aber das zu finanzieren ist nicht einfach.
    Die WSA redet ja mit den Spielern, welchen sie eine Wildcard geben will. Man stelle sich vor Daniel Thorp hätte gestern eine WC bekommen und hätte jetzt eine Absage erteilt - Was für eine Farce für die WSA wäre das?!

    Es bleibt strittig, warum gerade diese drei, aber viele Dinge wurden m.M. nach in dem Blogeintrag von Rolf und auch von seinem Kollegen (Snookerscene, etc.) nicht berücksichtigt.

    snookergladiVon snookergladi, am Fr 19.Jun. 09:03

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  7. Ich glaube, es kommt nicht auf das Alter an, sondern auf die Erfahrung in solchen Profimatches. Aber wie sollen die neue Spieler sammeln, wenn sie keine Gelegenheit bekommen? Die Saison ist im Moment sehr kurz, da bekommen sie im schlechtesten Fall nur sechs oder sieben Spiele auf Toplevel in einem Dreivierteljahr. Wie soll man da lernen, mit den besonderen Anforderungen umzugehen? Wäre es nicht besser gewesen, den Neulingen vom letzten Jahr (Grace, Muldoon) eine zweite Chance zu geben? Klar, sie konnten in der letzten Saison nicht viel zeigen und haben es sich nicht "verdient". Aber so, wie die WSA im Moment die MT betreibt, ist es eher ein abgeschlossenes System für die Top 64. Neue Spieler, auf welchem Weg auch immer sie auf die MT kommen, haben heutzutage nur eine Chance, wenn sie ein Supertalent sind. Und die kann man an einer Hand abzählen. Wer hat denn wirklich den Durchbruch geschafft? Mark Allen, Jamie Cope, Ding Junhui, Judd Trump ... dann hört es fast schon auf. Fast alle anderen Spieler stammen aus einer anderen Generation. Natürlich bringen die "alten" (sorry ;-)) ihre Topleistung, aber besonders durchlässig nach oben ist das gegenwärtige System der Main Tour nicht. Ich denke mal, das ist das Hauptproblem. Die Idee der Wildcard ist eigentlich doch, besondere Leistungen zu honorieren oder jemandem zu helfen, der unverschuldet (durch Krankheit) runterfallen würde. So sehe ich das jedenfalls. Das Problem ist meiner Meinung nach zunächst diese Regelung des Auf- und Abstiegs in die/von der Main Tour und natürlich die kleine Anzahl von Turnieren. Dann bekämen die Spieler mehr Gelegenheit, sich anzupassen und weiterzuentwickeln und man kann besser beurteilen, ob sie das Potenzial haben oder nicht. Und dann könnte man Wildcards auch sinnvoll verteilen. Auch an vielversprechende Talente.

    ik102Von ik102, am Fr 19.Jun. 10:49

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  8. Ich bin ja immer noch dafür, das bestehende Weltranglisten - und Qualifikationssystem zu ändern. Ich finde es starr und unflexibel. Ein ähnliches System wie im Tennis fände ich gut. Viele Turniere weltweit, bei denen Punkte gesammelt werden können. Unter den besten 100 ständen dann eventuell einige andere Namen und spiegelt vermutlich die Leistung besser wieder. Die jetzigen wenigen Profi-Turniere könnten als eine Art Grand-Slam mit vielen Punkten gewertet werden, andere Turniere dementsprechend mit weniger Punkten, je nach Wichtigkeit. Da würde sich dann die Frage nach der Organisation stellen, was zugegebenermaßen einige Schwierigkeiten bereitet. Auch die Frage nach der Finanzierung und Sponsoring wäre schwierig, aber das ist es ja jetzt auch schon, was auch in den Beiträgen zuvor hervorsticht. Jedenfalls wäre es eine Alternative zu dem bisherigen System und ein Kopfschütteln über Wildcards und wer überhaupt mitmachen darf etc. würde entfallen.

    erni.snookerVon erni.snooker, am Fr 19.Jun. 12:45

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  9. *kopfschüttel*
    Manchmal habe ich das Gefühl, dass die WSA Snooker gar nicht internationalisieren will. Wenn ich mich nicht irre haben wir in der letzten Saison 2 Turniere in China gehabt und eines in Bahrain. Dass letzteres ein Flop werden würde, was das Publikum angeht, konnte natürlich niemand ahnen. Alle anderen Tuniere fanden jedoch im UK statt. Masters, WM und UKChampionship sollen ruhig dort ausgetragen werden. Dann bleibt aber noch viel Platz für andere Länder: Neben Deutschland z.B. Frankreich, Türkei, Österreich, oder (auch wenn ich den Spielern die Flüge nicht zumuten möchte) die USA, Japan, Australien..... Vorerst würde natürlich Kontinentaleuropa ausreichen. Wenn man jetzt auch noch jungen, ausländischen Talenten die Chance nimmt, um einigen (mit verlaub) "alten Bekannten" die unverdienten Tickets zu geben, wird die Internationalisierung ganz klar ignoriert. Da kann auch die Snooker Series nichts drehen, solange die WSA nicht mitmacht. Zugegeben, dass Ganze habe ich nur einseitig betrachtet.....aber vielleicht gibt es ja nur diese eine Seite! Am Ranking widerum muss man in meinen Augen nichts ändern. Am Ende werden die Spieler an der Spitze stehen, die am besten spielen können.

    maikfischerVon maikfischer, am Mi 24.Jun. 14:12

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  10. It's me ! Ein Wunder , das(s) es im viertletzter überhaupt klappt.ME! Für Kopfschütteln bleibt nur keine Zeit.Und an Vor(her)sagen , glaube ich schon weniger. Es sind letztlich, statistisch zu viele Fehler gemacht worden. Wer am Snookertisch nur boxt , hat verloren .Es bleiben einige Fehler. Mr.Wrong

    torstenmeierVon torstenmeier, am Do 25.Jun. 20:54

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  11. Ich denke Rolf hat schon Recht mit seiner Kritik. Im Snooker sind drei Dinge wichtig. Können, Selbstvertrauen und Erfahrung. Junge Spieler sollten von den ersten beiden Dingen genug haben, aber die WSA hat jetzt dafür gesorgt, dass es an Letzterem weiter fehlen wird, leider. Die Entscheidungsträger in der WSA sind meiner Meinung nach etwas zu erfahren, um es nett zu sagen. Die haben keine Energie für neue Wege und frischen Wind. Die lassen sich auch zu schnell abschrecken, wie man an der kurzen Gruppenphase beim Grand Prix gesehen hat. Für mich war das eine nette Abwechslung, bei der andere Qualitäten gefragt waren. Das ist nicht schlecht!!! Ähnlich wie im Tennis, wo ja auch auf unterschiedlichen Belägen gespielt wird. Man muss solche Veränerungen durchführen um langfristig ein neues Publikum zu gewinnen. Wer einmal beim Snooker Blut geleckt hat, der wird sich auch mit der "normalen" Turnierform gut unterhalten fühlen. Aber zum Anfüttern wäre was Neues nicht schlecht, zumal bei der Gruppenphase auch viele junge Spiele wertvolle Erfahrungen sammeln könnten, weil sie nicht sofort ausschieden. Ich denke es wird dringend Zeit für neue Köpfe an der WSA-Spitze!!! Wie wäre es mit einem spielenden Vorsitzenden, wie John Higgins?

    sportfanmeyerVon sportfanmeyer, am Sa 25.Jul. 03:45

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