Um Reifenbreite

Andreas Schulz

Friede, Freude, offene Fragen

Do 30.Jul. 14:03

feature radsport tour doping

Die Tour ist rum - der Streit um ihre Sauberkeit aber fängt erst so richtig an. Kein Dopingfall bisher, kann das sein? Ist das schlimmer als die Skandale der Vorjahre oder besser? Darf das als Zeichen gewertet werden, dass der Radsport zumindest teilweise auf dem richtigen Weg ist - oder betrügen jetzt endgültig alle so geschickt, dass keiner mehr auffliegt?

Eine endgültige Antwort auf diese Fragen habe auch ich natürlich nicht, aber man kann sich ja mal bei jemand erkundigen, der Ahnung von der Sache hat. Ein guter Ansprechpartner ist Pierre Bordry, Chef der französischen Antidoping-Agentur AFLD. Und nachdem die Zweifel allerorten groß sind, wurde der 70-Jährige in den Tagen seit Tour-Ende von diversen französischen Medien ausführlich befragt.

Hiobsbotschaften und Hoffnungszeichen

Seine Ausführungen machen letztlich zwei Dinge deutlich: Es wird weiter betrogen - und zwar mit modernsten Mitteln. Aber es scheint tatsächlich auch viele Fahrer zu geben, die sauber sind, seiner Meinung nach sogar weit über die Hälfte. So schwer es also manchen Fans ebenso wie einigen Radsport-Kritikern fällt, pauschale Freisprüche oder Verurteilungen werden dem Thema anscheinend nicht gerecht.

Ja, "es gibt Methoden, die wir nicht nachweisen können", so Bordry. Ja, "wir haben in Mülleimern zwei Produkte gefunden, die noch nicht auf dem Markt sind". Ja, "es wurde wahrscheinlich mit Blut-Transfusionen gearbeitet". Ja, "der Zwischenfall mit Astana, als die Kontrolleure der UCI nachlässig vorgingen, war nur ein Beispiel für eine unbefriedigende Gesamtsituation".

Doch diese Punkte dürfen auch nicht jene Aspekte und Schlussfolgerungen überlagern, die Hoffnung machen. Denn der Radsport ist nicht der hermetisch abgeriegelte Block von eingeschworenen Betrügern, als den ihn manche darstellen. Es gibt neben Überzeugungstätern, Mitläufern und Handlangern bei den Betrüger auch ihre Pendants auf der sauberen Seite.

"Wir haben Informationen aus dem Rennen selbst erhalten, in der Regel von Leuten, die voller Wut auf jene sind, die den Radsport noch immer nicht auf die richtige Weise betreiben. Ich kann keine Namen nennen, aber es sind Personen die das Rennen begleiten oder sogar daran teilnehmen", erklärt Bordry. Noch stehen Tests für diverse Mittel und Methoden aus, aber es dürfte bald etwa einen Nachweis für Eigenblut-Transfusionen geben, so der Franzose, ebenso wie für die beiden im Müll gefundenen Produkte.

"Die Merzahl ist sauber"

Es ist also Geduld gefragt, die endgültige Ergebnisliste der Tour wird wohl erst in Monaten oder gar Jahren feststehen. Die schon berühmten Nachtests von 2008 gehen ja auch noch in eine neue Runde, „denn wir haben neue Informationen über Top-Fahrer des Vorjahres erhalten und wollten diese überprüfen".

Eine Entwarnung käme also viel zu früh, doch Bordry sagt auch: "Ich glaube, dass die Mehrzahl der Radfahrer sauber ist." Eine Aussage, die in den letzten beiden Jahren auch von den Experten des Lausanner Dopinglabors in ähnlicher Weise gemacht wurde. Der AFLD-Chef grenzt den Kreis der Verdächtigen sogar nach dieser Tour auf etwa ein Viertel der Teilnehmer ein: "UCI-Präsident Pat McQuaid sagte, dass 50 Fahrer bei der Tour besonders zu beobachten seien. Ich denke, dass es etwas weniger sind."

Sollte er damit Recht haben, wäre das ein großartiges Ergebnis - auch wenn die meisten Betrüger sicher nicht in den hinteren Rängen des Klassements zu finden sind.

 

So, ich verschwinde jetzt erst einmal in den Urlaub, bin aber rechtzeitig zur Vuelta wieder  zurück. Mal sehen, ob bis dahin schon die ersten Helden als Schurken enttarnt wurden.

Schöne Grüße,
Andreas Schulz

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  1. schönen Urlaub!

    jkbw00Von jkbw00, am Do 30.Jul. 15:50

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  2. Schön und gut, dass die Mehrzahl (51%..????)sauber ist....aber: Sollten 50 (von 170) nicht sauber gewesen sein, ist das immer noch eine absolut erschreckende Zahl.
    Ist mir ein bißchen unverständlich, wenn sich die Verantwortlichen damit zufrieden geben, dass "die meisten" Fahrer sauber sind. Wäre für mich kein Grund zum feiern. Und Nachlässigkeiten bei den Dopingkontrollen sind jawohl der Witz überhaupt. Erst wird quasi während der Tour eine Nachrichtensperre in Bezug auf pos. Tests verhängt und jetzt kommen die Jungs aus ihren Löchern und melden einen Fall nach dem anderen. So wird sich der Radsport nie erholen/rehabilitieren
    ......und : ebenfalls schönen Urlaub

    fnomicVon fnomic, am Do 30.Jul. 16:49

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  3. @fnomic
    Sie werden sich jetzt sicher nicht damit zufrieden geben, ich glaube das ist klar. Es ist nur eine positive Zwischenbilanz, die Hoffnung für die Zukunft macht. Man soll diesen armen Kerlen doch auch einmal ein bisschen Freude gönnen ;)

    Mich würde interessieren, wieviele gedopte Fahrer, laut Anti-Doping-Experten, in den letzten Jahren laut ihrer Schätzung bei der Tour teilgenommen haben. Gibt es da irgendwelche Zahlen?

    Viel Spaß und Entspannung in Ihrem wohlverdienten Urlaub!

    weissi92Von weissi92, am Do 30.Jul. 17:30

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  4. Tja, wenn man es wüsste. Ich lese, es nagt auch an ihnen und sie trauen dem Frieden auch nicht ganz. Man ist überrascht und will einfach nicht Glauben, dass sich die Saulusse zu Paulussen gewandelt haben sollten. Und noch gilt die Unschuldsvermutung, aber die Dopingjäger bleiben sicher am Ball. Na dann mal nen schönen Urlaub. Hoffe doch, das Rennrad geht mit.

    mister_c_from_germanyVon mister_c_from_germany, am Do 30.Jul. 17:54

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  5. Ob diese "positive Zwischenbilanz" Hoffnung für die Zukunft macht?? Ist nicht eher das Gegenteil der Fall?
    Im Vorfeld sind neue Kontrollverfahren eingeführt worden und trotzdem versuchen immer noch genug Fahrer zu besch.... Sie "umgehen" die Kontrollen einfach, in dem sie neue Mittel benutzen, die noch nicht auf dem Markt sind. Schlimm genug, dass (einige) Fahrer/Teamchefs/Teamärzte von den neuen Mittelchen wissen, die Kontrolleure aber offensichtlich nicht. Die Doper werden diesen Vorsprung immer haben und ihn leider auch nutzen. Traurig aber wahr.....und vielleicht sogar nachvollziehbar

    fnomicVon fnomic, am Do 30.Jul. 18:02

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  6. Wenn circa 50 Fahrer gedopt wären, dann ist von jedem dritten bis vierten die Rede. Das ist ein gehöriger Prozentsatz, der beispielsweise auch im Vergleich mit anderen Sportarten unerträglich ist.
    Im Grunde ist dem Problem nur mit noch härteren Strafen beizukommen. Es müsste strafrechtliche Verfahren in ALLEN Ländern geben, die dann abschreckend wirken. Gleichwohl muss dem eine Sperre von mindestens fünf Jahren folgen, wenn nicht gleich beim ersten Mal schon lebenslang.

    Doch damit ist noch nicht viel gekonnt. Man kennt das ja aus dem politischen Geschäft: Nur weil man Haftstrafen für kriminelle Jugendliche erhöht, gleiten ja nicht per se weniger in die Kriminalität ab. Und das wieder zurück auf den Radsport übertragen: Nur weil die Kontrollen besser werden, wird es nicht gleich weniger Dopingsünder geben.

    Was aber ist die Antwort? Ich kenne sie nicht!

    Aber auch von mir: Einen schönen Urlaub, Andreas!

    christian_helfrichtVon christian_helfricht, am Do 30.Jul. 18:02

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  7. Schönen Urlaub auch von mir. Ich mach mich auch los und fahr meine eigene private Deutschlandtour, da die dieses Jahr ja abgesagt wurde, Schande. Allerdings nur 7 Etappen, ob ohne Doping erzähl ich euch später. Iso-Getränke sind doch legal, oder?

    semje011Von semje011, am Do 30.Jul. 18:31

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  8. zu denken das es ein gutes zeichen ist, daß kein positiver dopingbefund dieses jahr vorliegt ist doch völlig naiv; 1. es werden jetzt 14 von den ersten 19 von 2008 nachgetestet, 2. die haben zuwenig geld um mehr zu testen, 3. es wurden nach der tour medikamente/verpackungen im müll gefunden die nicht nachweisbar sind ( damit spucken die dafür verantwortlichen teams auf den radsport/die tour, denn es wäre ein leichtes ein paar müllsäcke anders zu entsorgen) 3. es gibt soviele mittel die gar nicht nachweisbar sind, 4. schaut doch mal wie die aussehen/wie die fahren, wer da noch glaubt das ist `sauber` , der glaubt auch die sonne dreht sich um die erde...

    windshieldbobVon windshieldbob, am Do 30.Jul. 19:13

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  9. außerdem wurde und wird immer gedopt, aber es ist wie in der politik, es wird immer nur gelabert und diskutiert, passieren tut nie/selten was...the show must go on....

    windshieldbobVon windshieldbob, am Do 30.Jul. 19:20

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  10. Seit Jahren wird schon viel Geld für Analysen ausgegeben. Die Teams unterstützen diese Untersuchungen mit Geld, usw. Es ist nichts bei den Kontrollen rausgekommen. Oder habe ich da was verpaßt. Und trotzdem wird weiter Jagd auf die Fahrer gemacht. Warum machen die ganzen Organisationen nicht im Vorfeld ihre Arbeit und geben dann auch irgendwann Ruhe. Es ist, glaube ich, schon zur Passion einiger Menschen geworden, da irgendwem irgendwas nachweisen zu wollen.
    Trotzdem, wie immer ein super Bericht. Andreas, Du wirst mir in den nächsten Wochen fehlen. Aber Du hast Deinen Urlaub verdient. Erhol Dich gut und komm gesund wieder, wo auch immer Du hinfährst. Wir warten auf Dich. Grüße aus MG

    lancexx07Von lancexx07, am Do 30.Jul. 19:39

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  11. @Andreas.
    Daum hoch.
    Di bist wirklich auf den richtige weg den Radsport noch weiter kaputt zu machen mit den gelabber uber doping.
    Naturlich kann mann nicht die Augen schliessen aber was du hier macht ist einfach S***se.
    .
    Eigentlich muss ich mahl zum Polizei gehen und da aussagen magen das es möglich wäre das DU etwas geklaut hast. Weill das ist genau das was du hier mit den Radsportler macht.
    Bah bah bah

    ingdiba3Von ingdiba3, am Do 30.Jul. 19:43

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  12. wuensche dir auch einen schoenen urlaub. ich war heute doch nicht beim wang tang grill, dafuer habe ich mir einen leckeren burger reingezogen.
    ach ja, und im radsport wird gedopt!! na na na, so was...! ist ja irre - wusste ich gar nicht und es gibt sachen die man nicht nachweisen kann - meine guete!! die sind ja schneller als die polizei erlaubt.... irre!

    schnellebeineVon schnellebeine, am Do 30.Jul. 19:45

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  13. Es ist eben ein schwieriges Spiel. Selbst hier im Forumkann man lesen, wie viele im Umfeld des Radsports Verständnis für die dopenden Gauner äussern oder sogar die Freigabe bzw. Amnestie fordern. Es ist schon schlimme, dass ein nachgewiesener Doper wie Klöden bei der TdF mitfahren durfte. Der Radsport hat noch einen weiten Weg vor sich. Andere Sportarten sicher auch.

    s.sam17Von s.sam17, am Do 30.Jul. 20:07

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  14. es müsste Gefängnisstrafen geben für Doping oder psychiatrischen Aufenthalt da es ja an Selbstmord grenzt. Gefängnis um klar zu machen, dass solche Methoden der ganzen "Sportindustrie" schaden, irgendwann niemand mehr zuschaut weil es so langweilig berechnend ist wie Wrestling... Sport wird wieder zu einem Element der Fitness für jeden einzelnen selbst werden (für viele sehr gut) aber zu Wettkampf nicht mehr taugen, das Fernsehn wird nichts mehr ausstrahlen aus Enttäuschung und mangelnder Zuschauer. Kein Weltuntergang, aber so wie es scheint die logische zukünftige Konsequenz. Um das zu verhindern gibt es nur ein Mittel, wenn du mitmachen willst sei sauber oder rechne damit nicht nur ausgeschlossen zu werden sondern wie ein Schwerverbrecher hinter Gittern drüber nachdenken zu müssen, und das ist nicht weniger gerecht wie der Steuersünder der absitzen muss

    muetzi71Von muetzi71, am Do 30.Jul. 20:07

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  15. Kein Dopingfall dank Herrn Fuentes...

    finnsteffVon finnsteff, am Do 30.Jul. 20:48

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  16. und der beste oberdoper hat mal wieder gewonnen!

    wildthing2goVon wildthing2go, am Do 30.Jul. 21:02

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  17. Zu der Sache mit den nicht vorhandenen Dopingfällen
    Ist zwar was für Verschwörungstheoretiker, aber für mich vorstellbar:
    Vielleicht wartet die AFLD mit den Bekanntmachungen der Dopingsünder absichtlich, um danach zu einem Rundumschlag auszuholen. Ich kann mir vorstellen das so eine Welle von aufgedeckten Dopingfällen einige (junge) Sportler zurückschrecken lässt...
    Naja, klingt recht naiv aber eine Versuch wäre es wert.

    weissi92Von weissi92, am Do 30.Jul. 21:03

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  18. Hallo an alle Radsportfan ,ich war Live bei der Tour dabei und ich habe keinen Fahrer gesehen der Dopingmittel genommen hat.Seht Ihr es ist doch ganz einfach!
    Gruß Euer Josef

    brunnenguru50Von brunnenguru50, am Do 30.Jul. 21:28

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  19. Doping, das leidige Thema. Aber eine Frage sei erlaubt. Warum drischt alle Welt auf Radfahren im allgemeinen und die Tour im Besonderen bei diesem Thema ein? Ich verweise nur auf eine Meldung der ARD, nach der der Internationale Schwimmverband keine Veranlassung für Trainingskontrollen und für ordentliche Dopingkontrollen während der Weltmeisterschaft sieht. Noch Fragen?

    virenquefanVon virenquefan, am Do 30.Jul. 22:30

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  20. Vielleicht kann man das "leidige" Thema ja wie im Schwimmen aus der Welt schaffen. Die Mantel- Hersteller gehen einfach her und behaupten, sie hätten den Wundermantel erfunden. Der bringt halt alles, was man zur Ausrede braucht. Höhere Durchschnittgeschwindigkeit bei der Tour? Der Wundermantel. Am Berg neuer Höhenrekord? Klar, mit DEM Mantel auf der Felge usw. Was die Schwimmer können, sollten auch die Radfahrer nutzten.

    mister_c_from_germanyVon mister_c_from_germany, am Do 30.Jul. 22:40

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  21. @mister_c-from_germany: diesen Wundermantel gibt es bereits. Ich fahre ihn schon, ist ein Gedicht. Nimm' einfach den Ultremo R (grins)

    virenquefanVon virenquefan, am Do 30.Jul. 22:46

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  22. @ virenquefan
    Okay, wenn du also demnächst die Tour gewinnst und dabei um AC vorher am Ventoux Kreise fährst, sag ich es lag am Ultremo R*lol*

    mister_c_from_germanyVon mister_c_from_germany, am Do 30.Jul. 22:52

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  23. JA schönen Urlaub auch von mir, verdiehnt haste dir den ja jetzt ;)
    Ich denke diesen Beitrag sollten aber mehr lesen als nur die die sich eh schon für den Radsport interessieren sondern oder vor allem die die sich dem Radsport abgewand haben oder zurückschrecken. Das KEINER gedopt ist ähre j auch utopisch. Schliesslich wird es immer Leute geben die Betrüge wenn es um Geld und Ehre geht, das lässt sich nicht vehindern. Aber ich dene das das hier ein gutes Zeichen ist das sic die Zahl der Betrüger geringer gestalltet als die meisten denken und das auch im Fahrerfeld ein Umdenken stattgefunden hat. Wir wollen schliesslich nicht noch ein Gedenkstein am Mont Ventoux

    janerik_haaseVon janerik_haase, am Fr 31.Jul. 01:06

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  24. Meine Meinung: Solange es diesen Sport geben wird , wird es Doping geben.
    Es liegt in der Natur des Menschen, immer als erstes den Vorteil für sich selbst zu suchen und zu finden.
    Und eines noch in Sachen L.Armstrong:
    Bei allen Beteuerungen und " Schönreden " des Texaners nicht gedopt zu haben muß eines klar sein: Bei einem / nach einem solchen Krankheitsbild wie Krebs ist es klar das er Epo ect. regelmäßig nehmen mußte um überhaupt
    wieder aufs Rad steigen zu können.

    marcuswieseVon marcuswiese, am Fr 31.Jul. 07:15

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  25. Es ist wieder einmal der Wahnsinn, wie hier im Forum über Doping geschrieben wird.
    Einige können es kaum erwarten bis die nächsten positiven Tests vorliegen, um endlich wieder sagen zu können, dass gedopt wird. Warum sich hier einige überhaupt noch bei der Sportart "Radsport" herumtummeln, ist mir schleierhaft.

    Wie sich einige User hier über angebliche überführte Radsportler, wie zum Beispiel Klöden oder Contador, äußern, ist echt unglaublich.
    Fakt ist: Andreas Klöden und Alberto Contador sind unstreitig NICHT positiv überführt. Damit das mal ganz klar ist! Nimmt dies zur Kenntnis!
    Wenn positive Dopingtests vorliegen, so sind diese Fahrer auch überführ, aber nicht vorher.

    Und jetzt zu den Medikamenten, die im Müll gefunden wurden:
    Ich bin sehr skeptisch, ob dieser Fund tatsächlich Dopingmittel sind. Wer glaubt denn wirklich, dass in dieser Zeit Teams noch ihre Mittel in den Müll werfen. Bei allem Respekt, das stinkt schon sehr nach potentiellem Betrug. Was wäre denn, wenn diese Medikamente dorthin gebracht wurden, um jemanden anderen zu verdächtigen? Ausgeschlossen ist das nicht. Denn blöd sind die Doper jawohl nicht und schon gar nicht nach den Durchsuchungen vergangender Jahre!

    radsportler1983Von radsportler1983, am Fr 31.Jul. 09:45

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  26. Es ist schon sehr kurios, dass jeder zweite Radfahr-Profi auf der Tour unter Asthma leidet und dieses auch noch aerztlich attestiert bekommt. Einer der wohl ausdauerndsten Leistungssportarten ueberhaupt und die Jungs haben angeblich nicht die 'Lunge' dafuer. Wie der Zufall will, wirken die Asthma-Wirkstoffe Formoterol, Salbutamol, Salmeterol und Terbutalin auch noch anabol. Ganz stark: Doping auf Attest.
    Wen's troestet: Bei Winterspielen legen bis zu 70 Prozent der Athleten Bescheinigungen vor, um entsprechende Präparate einnehmen zu dürfen, ohne nachteilige Konsequenzen fürchten zu müssen. Vergleich: In der Normalbevölkerung leiden etwa fünf Prozent der Erwachsenen an Asthma.

    michaelfaber74Von michaelfaber74, am Fr 31.Jul. 10:52

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  27. Mikel Astarloza positif à l'EPO

    Siehe L'equipe

    enwehVon enweh, am Fr 31.Jul. 17:31

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  28. @ michaelfaber74, es leidet nicht jeder 2. radprofi unter athma, bei näherer betrachtung ist der prozentuale anteil von asthmatikern im schwimmsport höher....man sollte das problem aber nicht von einer sportart auf die andere wälzen, sondern es mal grundsätzlich sportartunabhängig versuchen zu bekämpfen....das sollte sich die presse vor allem mal zu herzen nehmen....

    windshieldbobVon windshieldbob, am Fr 31.Jul. 19:31

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  29. @19 virenquefan ..weil halt eben gerade die Tour war und nicht die Leichtathletik-WM. Zu Olympia wurde genauso über Doping diskutiert - z. B. Lügenbolt mit seinen 100 und 200 Meterläufen oder über Phelps mit 8 Goldmedalien. Ebenso wird bei der aktuellen Schwimm-WM über Doping geredet.
    Was ich komisch finde: warum beschweren sich die "sauberen" Profis nicht über die, die des Dopings verdächtigt oder überführt sind?

    hopfnersVon hopfners, am Fr 31.Jul. 21:10

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  30. @ weissi 92 - Ich glaube 100 %,denn so lange Epo nicht feststellbar war, haben es alle genommen.Erst Cera war feststellbar,Kohl wurde damit erwischt,ab diesen Zeitpunkt werden es viel weniger gewesen sein.Auch bei der Tour 2009.

    edwinsimicVon edwinsimic, am Sa 01.Aug. 11:54

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