Um Reifenbreite

Andreas Schulz

Heimliche Helden

Mo 27.Jul. 21:44

Peloton

An Stars hat es dieser Tour wahrlich nicht gemangelt. Aber in diesen drei Wochen sind einem auch Fahrer irgendwie an Herz gewachsen, die oft nicht besonders im Rampenlicht standen. Sie haben weder einen Etappensieg geholt noch eine Sonderwertung gewonnen und lagen weit hinter den Top 5 im Klassement. Doch sie haben es sich mehr als verdient, dass an ihre Auftritte noch einmal erinnert wird und ihre Leistung im Trubel um die großen Namen nicht untergeht.

Stephane Goubert: Die Schlussrunde in Paris war auch der Abschied des Franzosen von der Tour. Mit 39 Jahren beendet er im Herbst seine Karriere. Zehn Mal fuhr er die Tour, nie gab er auf - und mit Rang 16 im Gesamtklassement war er in diesem Jahr besser als je zuvor. Nur ein Sieg ist ihm in fünfzehn Saisons als Profi noch nicht gelungen - die Zeit wird knapp...

Mark Renshaw: Ihm gehören wahrscheinlich anderthalb der sechs Triumphe seines Namensvetters Cavendish. Ohne die brillante Vorarbeit des Australiers hätte der Topsprinter vielleicht auch mehrfach gesiegt, aber wohl kaum so überlegen. Das Finale auf den Champs Elysées zeigte die ganze Klasse des Anfahrers - belohnt mit Rang zwei für ihn, weit vor allen Gegnern.

Sergio Paulinho: Fleißiger Arbeiter bei Astana, soll hier aber für eine andere Funktion gewürdigt werden: Zimmerkollege von Contador und einziger Mannschaftskamerad, dem der Spanier komplett vertraute. Psychologisch extrem wichtige Stütze während der Grabenkämpfe im Team und bei den Psycho-Spielchen Armstrongs. Dürfte größeren Anteil am Tour-Sieg haben, als viele Außenstehende ahnen.

Nicolas Roche: Großer Name, starke Leistung: Bei seiner Tour-Premiere, 22 Jahre nach dem Gesamterfolg seines Vaters, gelang dem Iren ein eindrucksvolles Debüt bei der Tour. Er bestätigte seinen 13. Platz aus der Vuelta 2008 mit Platz 23 bei der „grande boucle". Verpasste zweimal aus Ausreißergruppen einen Tagessieg nur knapp.

Christian Knees: Unauffällig, aber extrem konstant erarbeitete er sich einen starken 21. Gesamtrang. Nicht nur, dass er damit bester Fahrer von Milram war und sich um fünf Plätze gegenüber 2008 verbesserte: Der Rückstand des Rheinländers zum Sieger war diesmal rund zwölf Minuten geringer.

Levi Leipheimer: Wie wäre eigentlich der Kampf ums Podium geendet, wenn er sich nicht in Vittel das Handgelenk gebrochen hätte? Der neben Contador vielleicht beste Zeitfahrer aus dem Kreis der Favoriten hätte rund um den Lac d'Annecy Chancen auf einen Etappensieg und eventuell sogar jenen Platz auf dem Podest gehabt, den später sein Landsmann Armstrong besetzte.

Simon Spilak: In den Vogesen kämpfte der Slowene alleine, weit hinter dem Feld, gegen Dauerregen und Kälte. Weit nach Zeitlimit kam er in Colmar an, doch die Jury ließ Gnade vor Recht ergehen: Der 23-Jährige war durch aufbrechende Fans aufgehalten worden, die bereits die Strecke übernommen hatten. Spilak bedankte sich mit einer Attacke Richtung Verbier, wo er als letzter Fahrer einer Ausreißergruppe erst am Schlussanstieg gestellt wurde.

Fabian Wegmann: Angeschlagen ins Rennen gegangen, durchgekämpft, ohne sein eigentliches Leistungsniveau komplett zu erreichen. Besonders bitter für einen Angreifer wie ihn in einer Tour, wo viele Spitzengruppen Erfolg hatten und das Terrain ihm oft gelegen hätte. Er ein Stellvertreter für all jene, die sich über 21 Tage durchbissen. Zum Abschluss starkes Lebenszeichen mit der Flucht auf den Champs Elyées - jetzt wartet der Traualtar.

Christian Vandevelde: Viel wurde über das Schlüsselbein von Armstrong gesprochen, dessen Vorbereitung durch diesen Sturz im März gestört wurde. Viel weniger war davon zu hören, dass sich sein US-Landsmann im Giro so schwer verletzt hatte, dass er lange um den Tour-Start zittern musste. Unter diesen Voraussetzungen ist Rang acht in Paris ein exzellentes Ergebnis und die Bestätigung des vierten Platzes im Vorjahr.

Christophe Le Mevel: Bester Franzose und Gesamt-Zehnter, obwohl er am Ventoux mit einem Team-Fahrzeug kollidierte. Drei Jahre lag arbeitete er bei Credit Agricole für Thor Hushovd, schloss die Lücken zu Ausreißergruppen und fuhr tagelang Tempo vorne im Feld. Nun durfte er in neuem Trikot seine Chance nutzen. Verfügt laut eines Reporters seiner Heimatzeitung über solch überragende Regenerations-Fähigkeit, dass er die Tour gewinnen könnte - "wenn sie vier Wochen dauern würde".

Jurgen van de Walle: Als erster Fahrer musste er die Tour aufgeben. Doch der Belgier beendete zuvor die zweite Etappe mit gebrochenem Schlüsselbein. Er steht damit auch für Robert Gesink und Kurt Asle Arvesen, die sich ebenfalls verletzt bis ins Tagesziel kämpften, sowie für alle Sturzopfer dieser Tour - allen voran Jens Voigt.

Stuart O'Grady: Einer der großen Namen im Peloton, der sich als einstiger Etappensieger, Gelb-Träger, Gold-Gewinner und Klassiker-Triumphator mustergültig und ohne jegliches Zähneknirschen in den Dienst der Mannschaft stellte. Schier unermüdlich in der Tempoarbeit, opferte er alle Aussichten auf eigenen Erfolg. Steht damit auch stellvertretend für Fahrer wie Bernhard Eisel, Bert Grabsch oder Gregory Rast.

Maxim Bouet: Einer der vielen starken Tour-Debütanten. Fast unermüdlicher Angreifer, in der ersten wie der letzten Woche. Und das alles nur vergütet mit dem Mindestlohn von rund 1700.- Euro netto. Hat aber bereits einen neuen, besseren Vertrag für 2009... Auf dem Weg, einer der neuen Publikumslieblinge in Frankreich zu werden.

Jussi Veikkanen: Der pausbäckige Finne trug in der ersten Tour-Woche beim Hitze-Marathon entlang des Mittelmeers das Bergtrikot und wirkte erfrischend unverbraucht und ansteckend mit seiner Freude. War irgendwie schön, ihn zum Abschluss auf den Champs Elysées noch einmal im Angriff zu sehen.

Fumiyuki Beppu/Yukiya Arashiro: Das Duo schrieb sich in die Geschichtsbücher der Tour, denn als erste Japaner überhaupt beendeten sie die Rundfahrt. Sorgten für viel Wirbel in der Presse, gerade zu Beginn, bissen sich dann trotz Stürzen durch und Beppu gewann sogar am Schlusstag die Wertung für den kämpferischsten Fahrer.

 

Schöne Grüße aus dem TGV gen Heimat,

Andreas Schulz

 

Alle Einträge in der Übersicht

  1. Levi Leipheimer ist kein heimlicher Held sondern ein skrupelloser Betrüger...

    windshieldbobVon windshieldbob, am Mo 27.Jul. 22:26

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  2. heimliche doper..

    finnsteffVon finnsteff, am Mo 27.Jul. 22:31

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  3. Leipheimer ein Held??? Na das war jetzt aber doch ein wenig daneben, Herr Schulz.Die Tour ist übrg. vorbei, sie brauchen nicht mehr das Hohelied der ASO zu singen. Oder hat ES jetzt jedwede Kritik über den Radsport verboten, weil die Sponsoren Druck machen. Des Brot ich ess, dessen Lied ich sing.

    mister_c_from_germanyVon mister_c_from_germany, am Mo 27.Jul. 22:56

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  4. Wenn Fahrer einem ans Herz wachsen, ist das ja persönlich ganz in Ordnung, journalistisch gesehen ... nun gut.
    Dies allerdings außer acht gelassen, ist die Auswahl aber interessant; von Herrn Leipheimer abgesehen.
    Gerade O'Grady, den man in den letzten Jahren eher an anderer Stelle sah, hat auch mich überzeugt. Und gerade Christian Knees, der zweitbeste deutsche Fahrer (für mich sogar der Beste), hätte eine extra Würdigung verdient.
    Dass Beppu nun der kämpferischste Fahrer auf der letzten Etappe war, das nimmt man hin. Paulinho, der ach so enge Vertraute von Contador - geschenkt.

    Die Helden feiern, das kann ja jeder.

    christian_helfrichtVon christian_helfricht, am Mo 27.Jul. 23:01

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  5. Hallo Andreas nochmals vielen Dank für die tollen Blogs. Ich hoffe, dass Du weiter machst und Dich nicht von der Seite anpöbeln läßt. Ich bin der Meinung, dass jeder Tourfahrer ein Held ist und nochmals Glückwunsch an alle, die Paris erreicht haben. Alle anderen werden es hoffentlich im nächsten Jahr wieder versuchen.
    Bis bald mal wieder und Gruß aus Mönchengladbach

    lancexx07Von lancexx07, am Mo 27.Jul. 23:19

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  6. Danke für 3 unterhaltsame Wochen, bis nächstes Jahr.

    harry.morganVon harry.morgan, am Di 28.Jul. 03:13

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  7. 1700 euro netto dafür würde ein fussballer oder tennisspieler etc. noch nicht mal ans telefon gehen...

    freshflizzVon freshflizz, am Di 28.Jul. 08:40

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  8. Vieleicht hatte einige sogenannte Helden Angst - sich mit Doping - gleich welcher Art, vollzupumpen - von daher gabe es dann auch die grossen Abstände - nennen wir hier Menchov, Evans, Sastre etc.
    Nachdem lance armstrong auch beinahe an Krebsb eingegangen wäre und man heute weiss, dass auch Contador das gleiche Schicksal erlitt, kommt der Verdacht hoch, dass an beiden Rennfahrern Implantate gesetzt worden sind, die es ihnen erlauben zu siegen - Hollywood lässt grüssen!!!!
    Marki

    markus_meichtryVon markus_meichtry, am Di 28.Jul. 09:05

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  9. Andreas, ich find deine Blogs gut. Ich hoffe, dass du auch weiterhin diese schreibst.
    Meiner Meinung nach wäre Leipheimer trotz seiner Stärke nicht auf das Podium gekommen, da er loyal zu Armstrong satnd. Er hätte am Mont Ventoux schon einiges drehen müssen.
    Für die Quälerei von drei Wochen durch Frabkreich 1700 €? Hoho, das sollten sie mal in anderen Sportarten versuchen. Im Vergleich: David Beckhams 30 Million € pro Jahr bei LA Galaxy = 2,5 Millionen im Monat! Welcher Sport der anstrengendere ist, ist ja wohl klar!

    janne_837Von janne_837, am Di 28.Jul. 09:25

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  10. Hallo mister_c,

    hab keine Ahnung warum die Erinnerung an nen sturzbedingten Ausfall eines Mitfavoriten plötzlich das "kritiklose Hohelied der ASO sein soll.
    Hier ging's einfach nur darum, an einige Fahrer nochmals zu erinnern, die im ganzen Jubel/Trubel um Contador, die Schlecks, Armstrong oder Cavendish untergingen.
    Natürlich eine subjektive Liste, aber für Verschwörungstheorien ist hier leider kein Futter zu finden.
    Ein Kaliber kleiner und sachlicher hätte bei dieser Kritik nicht geschadet. Und wer die Blogs der letzten Wochen liest und unsere Live-Übertragungen verfolgt hat, wird immer wieder kritische Bemerkungen, ob zur ASO, zu Astana oder vielen anderen heiklen Themen gefunden haben.

    Ganz so schwarz-weiß ist es schlichtweg nicht.

    Andreas Schulz

    eurosport_onlineVon eurosport_online, am Di 28.Jul. 09:45
  11. Manchmal kommt es zu grob: gegen Leipheimer liegt kein Dopingverdacht vor.

    In einer Mannschaft mit ein paar Betrügern zu sein kann ja keinen Verdacht begründen. Er fährt in einer Mannschaft mit Armstrong und in einer Mannschaft mit Contador und in einer Mannschaft mit Klöden - mutmaßliche bzw. überführte Doper allesamt. Aber Leipheimer? Der hat sich doch nicht angesteckt?

    s.sam17Von s.sam17, am Di 28.Jul. 10:49

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  12. Ich habe nicht nur die Blogs gelesen, sondern auch die TV- Übertragungen. Und zwar nicht erst seit diesem Jahr. Und daher meine Meinung, dass die Berichterstattung immer mehr wie mit dem Weichzeichner gespült ausfällt. Gerade auch ein Karsten Migels erscheint wie verwandelt. Das fällt halt auf. Los gings übrg. mit dem Giro dieses Jahr. An anderen, "unverdächtigeren" Fahrern kann es nicht liegen, es fahren ja die selben. Die Frage also, was hat diesen Sinneswandel ausgelöst?? Und wenn ihnen die Kritik überzogen erscheint, dann erscheint mir der Begriff "Held", wenn auch ein heimlicher, für einen Leipheimer überzogen. Darüber hinaus habe ich bereits in einem ihrer letzten Blogs als Ehrenrettung darauf hingewiesen, dass sie als Journalist vielleicht anderes denken, dies aber mit Rücksicht auf ihren Job nicht unbedingt aussprechen dürfen.

    mister_c_from_germanyVon mister_c_from_germany, am Di 28.Jul. 10:52

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  13. ok - Friedensangebot:

    Leipheimer passt nicht ideal unter die Überschrift "heimlicher Held", die war eher auf die 14 anderen Fahrer in diesem Text gemünzt.
    Ansonsten bleibt es dabei: Den einen sind wir zu unkritisch, die anderen werfen uns schon wieder Hexenjagd auf die Fahrer vor. Wir bemühen uns, den uns für richtig scheinenden Weg zwischen den Extremen im Kommentar zu finden. das gelingt mal besser, mal schlechter - aber wir trinken vor der Übertragung kein Glas Weichspüler,

    Schöne Grüße,
    Andreas Schulz

    eurosport_onlineVon eurosport_online, am Di 28.Jul. 11:29
  14. ME!

    torstenmeierVon torstenmeier, am Di 28.Jul. 12:10

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  15. Ungeheuerlich, welch geistiger Dünnpfiff hier allein auf dieser Seite abgesondert wird! Und dass noch nach der TdF!

    breizhverxingetorixVon breizhverxingetorix, am Di 28.Jul. 12:26

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  16. Angenommen und auch angeboten. Ich gestehe ja ein, dass ich sicher manchmal zu kritisch bin. Liegt aber einfach an der Liebe zu diesem Sport, der mich da manchmal aus der Hilflosigkeit gegenüber der Dinge die so passieren sicher übers Ziel hinaus schiessen lässt. Ich werde mich bemühen, in Zukunft einfach aufmerksamer zwischen den Zeilen zu lesen. Gruss zurück aus Augsburg und statt Weichspüler gönne ich euch einen guten Rosé. F. Chuchollek.

    mister_c_from_germanyVon mister_c_from_germany, am Di 28.Jul. 12:58

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  17. Ulla Schmidt ist der Geheimfavourit...

    finnsteffVon finnsteff, am Di 28.Jul. 13:22

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  18. der versuch, es allen recht zu machen ist zum scheitern verurteilt. das haben schon viele probiert.

    birgit_rieVon birgit_rie, am Di 28.Jul. 14:03

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  19. Aber es ist schonmal sehr löblich, dass sich Herr Schulz sich hier überhaupt der Kritik stellt und darauf eingeht. Zumal hier auch oft ziemlicher Mist gespamt wird =)

    Man kann es natürlich nicht allen recht machen, aber man hat die Wahl umzuschalten. Da die öffentlich-rechtlichen ihr Angebot aber immer mehr ausdünnen, könnte sogar ich die Tour kommentieren, ohne dass die Mehrheit vom TV flüchten würde =)

    Aber mal was anderes: Sastre(17.), Evans(30.) und Dennis Menschov(51.) haben offensichtlich ihr Zeugs angesetzt, weil es ihnen zu heiß wurde-anders sind die schlechten Leistungen am Band wohl kaum zu erklären?!Und nun sind sie Spott und Hohn ausgesetzt,obwohl sie (vielleicht) das Zeichen der Zeit erkannt haben!! Heimliche Helden??!!...könnte man mal drüber nachdenken.. aber hier natürich nicht als seriöser Redakteur äußern darf weil evtl. auch der ein oder andere Anwalt eines Fahrers mitliest =)

    powistudentVon powistudent, am Di 28.Jul. 18:58

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  20. Toll das mal einer an die Arbeiter denkt,man muß sich immer fragen ob das die Sprecher eigentlich nie sehen.

    fassbenderbueroVon fassbenderbuero, am Di 28.Jul. 23:00

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  21. UND NOCENTINI???????????????????

    joachimulkoVon joachimulko, am Mi 29.Jul. 10:55

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  22. Oh. Jajaja. Den Nocentini sollte man erwähnen!

    bianchi73Von bianchi73, am Mi 29.Jul. 12:27

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  23. Nocentini sollte dazu gehören ( der war 1 woche in Gelb ! ) und vielleicht noch Astarloza ( holt nach 6 Jahren wieder einen Sieg für Euskaltel und ist im Gesamtklassement 11. geworden.)

    soeren.nollVon soeren.noll, am Mi 29.Jul. 14:31

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  24. @joachimulko + soeren.noll,

    beide fehlen aus gutem Grund: Wer eine Woche in Gelb fuhr bzw einen Etappensieg holte, stand schon gebührend im Rampenlicht.
    Ich habe alle Tagessieger und natürlich Nocentini als einen der Hauptdarsteller der Tour absichtlich in dieser Liste außen vor gelassen - die waren nicht "heimlich" geung. Heißt aber nicht, dass ihre Leistung diese Tour nicht schwer bereichert hätte.

    @bianchi73 - sollen die schönen Straßen auch erwähnt werden...?

    Andreas Schulz

    eurosport_onlineVon eurosport_online, am Mi 29.Jul. 15:04
  25. Also gut. Mal abgesehen von Nocentini, Astarloza, den anderen Fahrern und den schönen Straßen, was, frage ich euch, hat die Tour de France uns gebracht?

    bianchi73Von bianchi73, am Mi 29.Jul. 15:23

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  26. @ eurosport-online: hallo andreas schulz, hiermit möchte ich ihnen im namen meiner ganzen familie gratulieren, wir verfolgen die tour seit jahrzenten und wissen ihre art/person zu schätzen, sie sind eine heitere ergänzung zu dem duo migels/jansch. auch ihre kommentare auf dieser site sind immer lesenswert. weiter so und alles gute für die zukunft. radsportverrückte grüße aus den hohen norden unserer republik...:)

    windshieldbobVon windshieldbob, am Mi 29.Jul. 18:48

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  27. Hallo Leute, ich komme gerade aus Neuss. Dort findet nach der Tour immer die Tour de Neuss statt. Es war richtig was los, die Bürgersteige waren dicht belagert, fast wie bei der Tour. Es war super Stimmung. Bei der Gelegenheit konnte ich Erik zu den Erfolgen von Cave gratulieren und auch Heinrich Haussler sagen, wie toll es war, ihn gewinnen zu sehen. Auch Fabian Wegmann und die Fothen-Brüder waren dort. Da habe ich überhaupt nichts von Doping gehört. Das war richtig schöööööööö
    ;öööööööö&
    ouml;n. Was gefehlt hat, war Andreas mit einem Blog und eine Übertragung von Eurosport. Gruß aus MG

    lancexx07Von lancexx07, am Mi 29.Jul. 21:15

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  28. Habe schon Tour- Entzugserscheinungen! Danke für 3 tolle Wochen!

    harry.morganVon harry.morgan, am Do 30.Jul. 01:37

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  29. finde es gut, dass andreas hier mal die nicht so präsenten fahrer in den mittelpunkt rückt. leute, die sich den buckel krumm fahren (grégory rast hat aus meiner sicht mit seinen unzähligen führungskilometern eine der herausragendsten leistungen an dieser tour erbracht...)!
    daher finde ichs schade, dass alles schon wieder nach "skandal" und "schweinerei" schreit! es ist eine subjektive und nicht abschliessende liste von fahrern und lobenswert, dass diese fahrer mal erwähnt wurde! kann man dies nicht einfach annehmen und eventuell ergänzen oder sachlich diskutieren?

    lebocVon leboc, am Do 30.Jul. 17:37

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  30. Wer immer im Rampenlict steht, führt ein schönes Leben; aber die " KLEINEN " machen es erst möglich. Wie oft wurden den Stars Wasser gebracht und Hilfe gewährt? Wie oft wurden die "Besten" nach vorn gebracht um sich dann auf dem Podium zu sonnen,wenn der Teamkollege zum Tourbus schwankte und sich völlig fertig sein Wasser selber holen mußte. Doping hin oder her, ich schaute mir die 16.,17.&18. Etappe Live an Ort und Stelle an und kann nur sagen HUT AB für ALLE-Fahrer.

    rum3baerVon rum3baer, am Do 30.Jul. 20:31

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