Mo 13.Jul. 09:57
Zum Ruhetag der großen Klassenfahrt durch Frankreich werden die Zwischenzeugnisse verteilt: Lance: Kam in diesem Schuljahr in die Klasse und fügte sich nicht immer reibungslos ein. Seine Leistungen waren durchweg überraschend gut, er muss aber an seinem Sozialverhalten arbeiten. Sein Anspruch auf die Position des Klassensprechers sorgt für Unruhe. Ärgert Alberto vor allen Mitschülern.
Alberto: Knüpfte an die außergewöhnlichen Ergebnisse aus den letzten Jahren an. Besitzt in einigen Bereichen aber noch Verbesserungspotential. Sollte sich bei Ausflügen an die Küste nicht von der Gruppe entfernen, in den Bergen die Klasse nur nach Absprache mit dem Vertrauenslehrer verlassen und weniger mit Lance streiten.
Denis: Musste mehrfach zum Schularzt und fiel einige Mal durch Unaufmerksamkeit auf. Kann viel mehr, sollte seine Konzentrationsprobleme im zweiten Halbjahr abstellen. Hängt eventuell zu sehr den Erinnerungen an die Stufenfahrt nach Rom nach.
Cadel: Sein Notenschnitt litt unter dem schwachen Ergebnis für seine Team in der Gruppenarbeit zum vorgegebenen Thema Mannschaftszeitfahren. Mitarbeit ist meist vorbildlich, Fleiß und Betragen ebenfalls.
Carlos: Der Klassenbeste von 2008 präsentierte sich weiter auf hohem Niveau, zumal in seinen Lieblingsfächern „Bergankunft" und „schwere Alpenetappen gewinnen" laut neuer Schulordnung erst wenige oder gar keine Test anstanden.
Rinaldo: Der italienische Austauschschüler entpuppte sich als Liebling des Kollegiums und hat zum Halbjahr unerwartet den besten Zensurenschnitt. Darf sich dafür aber auch bei Mathelehrer Bruyneel bedanken: Weil Alberto und Lance vor Rinaldo abgeben mussten, konnte dieser einige Zehntelpunkte mehr sammeln.
Andy: Gilt als Professor und etliche seiner Kameraden trauen ihm zu, eine Klasse zu überspringen. Macht mustergültig seine Hausaufgaben, störte nie und glänzte mit bestem Betragen. Will und dürfte sich im zweiten Halbjahr noch steigern, wenn die Alpen auf dem Lehrplan stehen.
Jens: Der Älteste der Klasse war wie immer ein Vorbild an Fleiß und Mitarbeit. Besonders zu loben ist seine Unterstützung für jüngere Klassenkameraden, gerade wenn diese etwas trinken wollen, sich wehgetan haben oder aufs Klo mussten. Im Schulsport immer der Erste, der in eine Mannschaft gewählt wird.
Mark: Hat eine außergewöhnliche schnelle Auffassungsgabe und flinke Zunge. In Teilen der Klasse zwar als Streber und Besserwisser tituliert, bei den Schülern aus seiner Arbeitsgruppe aber sehr beliebt. Gibt meist als Erster ab, schwänzt dafür manchmal den Tafeldienst.
Tony: Bestätigte die ausgezeichneten Ergebnisse aus seinem Übertrittszeugnis und einem Aufenthalt in der Schweiz. Extrem konstant in allen Fächern, darf täglich für einen Kurzauftritt auf die Bühne des Schultheaters. Selbst Studiendirektor Daniel Mangeas, Leiter der Fachschaft Französisch, spricht seinen Namen inzwischen fast richtig aus.
Andreas: Die Noten an sich stimmen. Hat ein schweres Los für die Gruppenarbeit zugeteilt bekommen. Sein Kleinkrieg mit der Schülerzeitung wird bald Thema beim Elternabend werden. Ein Verweis droht wegen ungebührlichen Verhaltens an seiner früheren Schule im Breisgau.
Brice: Macht wie sein Bruder Romain seinen Lehrern viel Freude, wenn auch in ganz anderen Fächern. War ein echter Gewinn beim Wandertag in Andorra, auch wenn er von dort ein recht ausgefallenes Outfit mitbrachte. Verstaute die gepunkteten Klamotten rasch wieder im Turnbeutel.
Fabian: Bestätigte die Vorschusslorbeeren aus seinem Schweizer Edelinternat in beeindruckender Manier. Setzte sich in Monaco von der Klasse ab, war aber rechzeitig in der Jugendherberge. Verdiente sich ein besonderes Lob in Fremdsprachen und darf am Planspiel der Vereinten Nationen teilnehmen.
Tom: Sorgenkind der Klasse. Musste schon 2008 zum Schulpsychologen, entging diesmal nur knapp einem Schulverweis. Seine schulischen Leistungen rutschten stark ab, er fiel mehrfach auf dem Pausenhof hin und wird eventuell ganz vom Schulsport befreit.
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*lol* hübsch gemacht, das muss man mal neidlos anerkennen!
Alberto: Sollte sich bei Ausflügen an die Küste nicht von der Gruppe entfernen, in den Bergen die Klasse nur nach Absprache mit dem Vertrauenslehrer verlassen und weniger mit Lance streiten. -- Einfach nur genial!!! 
Der Artikel ist genial. *lach* Umwelt-AG...*gröhl*
Gut gemacht. Dann haben Sie selbst auf Lehramt Sport studiert gehabt? Witzig auch das über Klöden und so wahr. Aber Lance wird wieder Klassensprecher in den Alpen...wetten?!
wer is roberto?
Ich schätze roberto sollte wohl eigentlich Rinaldo heissen.
Danke für diesen tollen Artikel Herr Schulz,wir Radsportler haben ja sonst nichts zu lachen-
Guten Morgen,
könnte vielleicht ein Kollege mal Carsten Migels mitteilen, dass Christoph Kern KEIN Lothringer , sondern ein Elsässer ist ? Er stammt aus Rittershoffen im Departement Bas-Rhin, liegt etwa auf der Höhe von Rastatt. Monsieur Migels ist ja auch Badener und kein Schwabe, oder ?
Endlich einmal ein netter Artikel, fünf Sterne 
Man sollte mit Lance nicht so streng ins Gericht gehen. Schliesslich macht er sich grosse Sorgen,
dass die unerklärlichen "Mückenstiche" in der Armbeuge aus den vergangenen Jahren plötzlich wieder aufbrechen könnten.
aus persönlicher betroffenheit: wurde da mal ein referendariat gemacht herr schulz? hätte übrigens gerne noch die ein oder andere notiz über den computerclub-gruppentisch links am rande gelesen, die ansonsten durch ihre stipendiale unterstützung von und ihren übermäßigen konsum der produkte eines norddeutschen milchverarbeiters auffallen
Ganz großes Kino!
Selten einen Artikel über den Radsport gelesen, der so lustig war und dazu auch noch so viel Wahrheiten enthielt! Weiter so!
Armstrong möchte zweifellos die Tour noch einmal gewinnen. Aber ich bezweifle, dass er noch an seine absoluten Spitzenleistungen anknüpfen kann. Sein unbändiger Ehrgeiz und seine Fähigkeit mehr zu leiden als andere machen ihn aber sicher nach wie vor zum Aussenseiter-Gewinner. Als Teamplayer taugt er nicht. Und sehr sympathisch finde ich seine verbale Überheblichkeiten auch nicht. Ehrlich gesagt war mir dieser Mann nie sympathisch. Sympathisch ist Cancellara - wenn er nur nicht auch diese unsinnige Mode mit dem Dreitagebart mitmachen würde. Solche Männer sehen immer aus wie verkleidete Obdachlose.
1. absolut geiler artikel musste mich echt kranklachen!!!!
2. wer ist roberto?^^ sry aber hab echt kein plan-.- nocentini heißt rinaldo?^^
Kapiere nur die Sache mit der Umwelt AG nicht!Erklärung?
wie von andreas schulz ja schon fast gewohnt, ein geniaaaaaler artikel!!!!
und wenn man nach jedem tourtag noch eine nachtschicht einlegt um zwischen halb zwölf und ein uhr nachts, so ein geniales blog zu schreiben, dann kann man auch verzeihen, wenn da mal ein roberto statt rinaldo hinrutscht.
andreas schulz ist insgesamt - auch beim kommentieren - eine ganz große bereicherung!
DANKE!
mal was anderes, gut gelungen!
Sehr witzig geschrieben. Ich vermute, die Idee kam nach dem Genuß von «Griechischem Wein»
Lance wird in den Alpen auch nicht zum Klassensprecher gewählt. Freue mich schon auf die zwei Etappen wo nicht «geschwätzt» werden darf.
...ganz witzig, aber die resultate des schulärztlichen untersuchs stehen noch aus... wollen mal hoffen, die klasse wird nicht wie so oft in den letzten jahren danach föllig anderst aussehen... heute ist ja schulfrei... und die schüler werden wohl nicht auf dumme ideen kommen...
Andy wird schlussendlich die Lorbeeren einheimsen.
Kann mich nur allen anschließen, genialer Artikel.
Schätze Carlos kriegt dann im Endzeugnis ne bessere Note da er in seinen Lieblingsfächern gute Noten erzielen wird.
klasse!!! merci
Hallo Andreas,
nach Canada-Urlaub endlich wieder Eurosport mit TdF. Ich habe Euch vermisst!!!!!
Jetzt bleiben noch zwei Wochen und das ist super.
Der Artikel ist, wie gewohnt, einfach stark. Da ich aber immer noch Lance-Fan bin, hoffe ich allerdings, dass er sich trotz einiger Schwierigkeiten als Klassenbester in die ewige Liste einträgt.
Bin gespannt auf die nächsten Artikel. S U P E R und Gruß an die Weggefährten der TdF
super Artikel! Wirklich originell!
bin auch froh, dass der auch so liebe Gerald mal nicht erwähnt wurde.
Hoffen wir das die Schulärzte ihre Arbeit gut machen;)
naja ich finde "überraschend gut" trifft es nicht wirklich, denn wenn wir ehrlich sind wär hätte armstrong zugetraut das er als einziges contador konkurenz bietet? da sind eher leute wie sastre oder menchov genannt wurden und die sind ja sogut wie raus um den kampf um den gesamt sieg
wer ist tony?
ach habs grad selbst geschnallt 
Tony Martin
tony martin
der artikel ist so klasse, mehr davon bitte ES,
Andreas S, erreicht auch eine tolle note in seinem lieblingsfach gedichte und wird vielleicht sogar zum schulsprecher der europasportschule gewaehlt, weil er sich so beliebt macht!
Einfach nur göttlich diese Zeugnisse!! Trifft alles genau auf den Punkt.
Ich bin auf die Abschlußzeugnisse gespannt.
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