Zu Beginn des Spiels war der Australierin die Nervosität deutlich anzumerken. Die Weltranglisten-Neunte war für die erkrankte Petra Kvitova nachnominiert worden.
Nachdem sie ihr erstes Aufschlagspiel verloren hatte, dominierte die 28-Jährige jedoch das Geschehen. Ihre Vorhand war zeitweise absolut tödlich, doch aufgrund der hohen Fehlerquote hatte Errani im ersten Satz relativ leichtes Spiel.
Im zweiten Satz zeigte sich die Australierin dann plötzlich wie ausgewechselt. Stosur ließ ihrer Gegnerin kaum eine Chance, gewann locker mit 6:2 und schien auf der Siegesstraße.
Errani spielt auf Sicherheit
Mit Beginn des dritten Spielabschnittes kehrten aber auch die zahlreichen Fehler zurück. Immer wieder verschenke Stosur nun Punkte und kam dadurch nicht mehr wirklich ins Spiel zurück.
Errani spielte dagegen auf Sicherheit und machte damit alles richtig. Sie wartete auf die Fehler ihrer Gegnerin und setzte immer wieder kleine Nadelstiche.
Am Ende gewann die aus Bologna stammende 25-Jährige verdient in drei Sätzen und kann mit einem weiteren Erfolg gegen die Polin Agnieszka Radwanska ins Halbfinale einziehen.
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