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    WM-Generalprobe geht verloren

    Deutschlands Eishockey-Nationalmannschaft hat trotz einer knappen 4:5 (2:1, 1:2, 1:1)-Niederlage im Penaltyschießen in der Slowakei eine ordentliche Generalprobe vor der Weltmeisterschaft in Schweden und Finnland abgeliefert. Tags zuvor hatte man an gleicher Stelle Weißrussland mit 5:2 bezwungen.

    Patrick Reimer (8., 15., 36.) und Sinan Akdag (57.) erzielten vor 4610 Zuschauern in Bratislava die Tore für das Team von Trainer Jakob Kölliker.

    Für den Weltmeister von 2002 trafen Michel Miklik (2.), Marek Hovorka (23.), Miroslav Šatan (28.) und Tomáš Surový (45.).

    Überragender Spieler in Reihen der Deutschen war DEG-Stürmer Reimer mit seinen drei Toren. Der 29 Jahre alte Angreifer profitierte dabei aber auch von der glänzenden Vorarbeit seines Sturmpartners Philip Gogula, der alle Treffer auflegte. Im Penaltyschießen reichte Reimers Treffer aber nicht.

    Deutschland steckte trotz des mehrmaligen Rückstands nicht auf und wurde dafür kurz vor Ende der regulären Spielzeit mit dem Ausgleich durch den Krefelder Akdag belohnt. Im Penaltyschießen hatten die Slowaken dann das bessere Ende für sich.

    Goc ist bei der WM dabei

    Das Aufeinandertreffen mit der Slowakei war die letzte Partie vor der Abreise nach Stockholm, wo die Mannschaft des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) am nächsten Freitag gegen Italien in die WM startet. Die Nationalmannschaft fährt mit drei Torhütern, acht Verteidigern und 14 Stürmern zum Weltturnier.

    Kölliker nominierte sein 25-köpfiges Aufgebot und setzt dabei unter anderem auf vier WM-Neulinge. Die Verteidiger Sinan Akdag, Christopher Fischer und Florian Ondruschka sowie Stürmer Evan Kaufmann stehen vor ihrem ersten Einsatz bei einer Weltmeisterschaft.

    WM-Team nominiert

    Erfahrendster Profi in der Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) ist Alexander Barta mit 120 Länderspielen. Christoph Ullmann hat in dem Kader bislang die meisten WM-Turniere absolviert (sieben). Kölliker strich nach der Partie gegen die Slowakei sechs Profis aus seinem Aufgebot. Es erwischte die Stürmer Jerome Flaake, Martin Buchwieser und Daniel Pietta und in der Abwehr Felix Petermann, Tim Schüle und Moritz Müller.

    Als letzte Spieler in den Kader berufen wurden neben Ullmann auch dessen Mannheimer Teamkollegen Nikolai Goc, Denis Reul und Marcus Kink. Sie werden ebenso wie NHL-Star Marcel Goc erst in der nächsten Woche zum Team stoßen.

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