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    Der Weltrekord, eine Frage der Chemie

    Sie bekamen sogar noch ihre eigene Pressekonferenz, die vier schnellen Damen der USA. Nach dem neuen Weltrekord über 4x100 Meter war das Interesse an Allyson Felix, Bianca Knight, Tianna Madison und Carmelita Jeter so groß, dass das Quartett den Pressetermin der Medaillen-Staffeln verpasste.

    Die Meinungen gingen nicht allzu weit auseinander, wen man auch fragte. Wenn es bei diesen Olympischen Spielen noch einen Weltrekord in der Leichtathletik geben würde, dann durch die 4x100-m-Staffel der jamaikanischen Männer um Superstar Usain Bolt.

    Doch die US-Sprinterinnen waren dieses Mal schneller.

    Rekord fällt nach fast 27 Jahren

    Schlussläuferin Jeter, die nach Silber über 100 m und Bronze über 200 m bereits bei ihren ersten Olympischen Spielen den kompletten Medaillensatz beisammen hat, fand eine einfache Erklärung für den Weltrekord. "Das A und O an der Sache ist, dass die Chemie stimmt. Das ist der wichtigste Faktor", erklärte die 32-Jährige.

    "Als ich auf die Ziellinie kam, da habe ich die Zeittafel gesehen. 37, 38, 39 Sekunden - und dann hielt die Uhr bei 40,82 s an. Unglaublich", freute sich Jeter.

    Und es war in der Tat eine Großtat, denn die bisherige Bestmarke von 41,37 Sekunden stammte vom 6. Oktober 1985 - gelaufen in Australien von der Staffel der damaligen DDR.

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