WAS IHRE FREUNDE LESEN

    Van der Vaart soll Hamburg retten

    Nach zwei Niederlagen ohne eigenen Treffer - der Start für den HSV hätte schlimmer nicht sein können. Nun will der Bundesliga-Dino beim famos gestarteten Aufsteiger Eintracht Frankfurt zurück in die Erfolgsspur kommen. Heilsbringer für den HSV soll Rückkehrer Rafael van der Vaart werden.

    Vor knapp drei Wochen ist die Uhr, die die Bundesligazugehörigkeit des HSV anzeigt, auf 49 Jahre gesprungen. Ein Wert, den der HSV exklusiv für sich beanspruchen kann. Diesen Fakt möchte der Bundesliga-Dino auch nach dem 50. Jahr in der höchsten deutschen Spielklasse weiterhin inne haben.

    Dafür sollen am Sonntag (17:30 Uhr im Liveticker bei eurosport.yahoo.de) beim Auswärtsspiel in Frankfurt die ersten Punkte der Saison eingefahren werden.

    Dabei helfen soll den Hamburgern vor allem Rückkehrer Rafael Van der Vaart, der bei der Eintracht sein Comeback für den HSV geben wird.

    "Wir brauchen jetzt schnell die Punkte"

    "Ich bin natürlich aufgeregt. Wir hatten zwei sehr gute Wochen, in denen wir gut trainiert haben und zwei Freundschaftsspiele hatten. Wir sind topfit. Es ist so wie ein Neuanfang und wir brauchen jetzt schnell die Punkte. Deswegen fahren wir am Sonntag mit viel Selbstvertrauen nach Frankfurt. Ich bin froh, dass es losgeht, denn zwei Wochen ohne Pflichtspiel, das ist schon hart. Wir haben einen guten Kader und wenn dann das Vertrauen zurückkommt, dann kann alles passieren", zeigte sich der "Heilsbringer" vor der Auswärtshürde in der Commerzbank-Arena selbstbewusst.

    In eine ähnliche Kerbe schlägt auch Hamburgs Coach Thorsten Fink, der aber zugleich vor den Hessen warnt.

    "Ihre Spielweise mit Klasse unterbinden"

    "Mit dem positiven Effekt des Aufstiegs sind sie mit viel Selbstvertrauen gestartet. Sie haben aber auch Schwächen, die wir versuchen werden, auszunutzen. Wir wollen ihre Spielweise mit Klasse unterbinden", schlägt Fink forsche Töne an.

    Nicht mithelfen kann den Hamburgern allerdings Linksverteidiger Dennis Aogo, der mit einer verschleppten Grippe ausfällt. Für ihn rückt Zhi Gin Lam in die Start-Elf.

    "Sie stehen sich selbst im Weg"

    Die zurückgekehrte gute Stimmung beim HSV hat Eintracht-Trainer Armin Veh in seiner Hamburger Zeit kaum erlebt. "Von Anfang an", wie Veh noch einmal in der "Frankfurter Allgemeinen" betont, habe er bei seiner Beschäftigung an der Elbe gemerkt, "dass es hier Strömungen gibt, die dem Verein nicht gut tun".

    Nach nur neun Monaten war das Gastspiel dann auch schon wieder beendet. Dabei bleibt der jetzige Frankfurt-Coach bei seiner Meinung: "Hamburg ist eine geile Stadt und der HSV ein geiler Klub, aber ich habe nicht verstanden, was die da vorhaben. Sie stehen sich selbst im Weg."

    Veh sieht seine Eintracht als Außenseiter

    Gedanken, die er sich nun nicht mehr machen muss, denn bei der Eintracht läuft es nach dem Aufstieg auch in der Bundesliga wie am Schnürchen. Dennoch bleibt Veh bescheiden. "Uns soll niemand erzählen, wir seien gegen Hamburg Favorit“, stellt der gebürtige Augsburger klar.

    Der HSV war "für mich vorher kein Abstiegskandidat und sind es jetzt, nachdem sie Qualität dazu gekauft haben, erst recht nicht. Von 25 Profis bei ihnen sind oder waren 18 Nationalspieler, das sollte niemand vergessen.“

    VIDEO: Fußball kurios - Kein Tor

    TV-Tipp:

    Die schönsten Tore, die heißesten Duelle sowie Einschätzungen von Trainern und Spielern. Eurosport berichtet wöchentlich über die aktuellen Qualifikationsspiele in Europa und Asien für die Fußball-WM 2014 in Brasilien.

    Quizaction - Testen Sie Ihr Sportwissen

    Meistgelesene Artikel

    Aktuelle Nachrichten

    Champions League